Wortbeitrag

Einsatz Hauptwache

Montag, 26. Juni 2017

Ev2017- 074

 

mehr als zehntausend Gedichte
des Lyrikboten
aus mehr als 30 Jahren . 1985-2017

mehr als 400 Artikel

jederzeit kostenlos abrufbar

Eine Zeitung über den Glauben an Jesus Christus

hier berichten Menschen,

wie sie die Liebe Gottes für sich entdeckt haben.

Sie beschreiben ihren ganz persönlichen Weg zu Gott!

Predigten

aus den vergangenen Jahren

Das Wesentliche

der guten Nachricht

kurz gefasst

Hinweise für Menschen,
die ernsthaft nach Gott suchen

Worte an einen Freund

Du

bist mir wert

Quellen und Adressen

Gedichte zum Thema Freundschaft

Mein Motto:

Information nicht Manipulation!

 

 

Johannes Evangelium, Kapitel 3, Vers 16:

„Denn also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn dahin gab,
auf dass alle, die an ihn glauben,
Nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben!“
Das bedeutet:
 1. Gott liebt dich!
2. Sünde trennt dich von Gott!
3. Christus rettet dich,
denn er starb für dich am Kreuz!
4. Nimm ihn an,
und du bekommst Vergebung für deine Sünden
und das ewige Leben!

Mehr Information dazu:

Mein persönliches Erleben mit Gott als Hörbeitrag

Wie weit darf ich

oder

muss ich gehen?

Darf ich mich der Not verweigern,

Die mir hart im Bruder stets begegnet?

Wird sich meine Not nicht steigern,

Die viel zu schwach den Bruder segnet?

 

Doch wie weit werden meine Kräfte reichen?

Wie weit darf ich oder muss ich gehen?

Muss ich nicht vor all dem weichen,

Kann ich in einer solchen Not bestehen?

 

Die Bibel sagt: Arme habt ihr allezeit,

Wir können nicht die Not besiegen,

Die eigenen Kräfte reichen nicht sehr weit,

Doch will ich Gott mit Wort und Taten lieben.

 

So höre ich auf Gottes Weisen,

Auf meinem Platz, mit meiner Kraft,

Ich will den Bruder gern in seinen Nöten speisen,

Sofern es steht in meiner Macht.

 

Der Nächste soll es sein, nicht die ganze Welt,

Der Ort an dem ich steh, das genügt,

Arm bin ich, ich habe nicht viel Geld,

Auch das hat Gott, der Herr, gefügt.

Ev2017- 073

Nanu, keiner da?

Wo ist das Team am Hauptbahnhof?

Okay, auf die Knie! Kraft tanken!

Für Jesus ans Werk gehen"

Raus aus den frommen Ghettos!

Mitstreiter im Raum Frankfurt gesucht!

Mehr Evangelium

auf den Straße von Frankfurt Main

Kontakt unter:

Mario.Proll@hotmail.de

Arbeitskreis Evangelium.pdf

In den Händen realer Macht!

Die Krise als Chance

Freunde streicheln
oder Fremde umwerben?

Wir haben die beste Botschaft...

Informations-Pflicht!

Ev2017- 072 Heute bitte ein wenig leiser,

unser Gastgeber fühlt sich sonst gestört."

die Ansage ist für einen Evangelisten nicht so ganz einfach. Heute bitte nur mit Schalldämpfer!

Das ist so in etwa wie ein Lamborghini in der Tempo 30 Zone. Gewissermaßen mit angezogener Handbremse! Okay, das ist der Wille Gottes!

Los geht's, wenn auch sehr leise...

Was hindert dich?

Ev2017- 069

Ev2017- 070

Ev2017- 071

 

Steh auf und lies das Wort,

Bete deinen Herrn und Christus an,

Dann mach dich auf und gehe fort,

Und schau was Gott bewirken kann.

 

Predige, mit dem, was dir gegeben,

Es ist dir möglich ganz durch Gottes Kraft,

Ruf zum einen, wahren Leben,

Zur Gnade hin! und hab auf Christus acht!

 

Es ist so leicht, mache dich auf,

Sei Salz in dieser Welt und Licht,

Nimm gern das bisschen Spott in Kauf,

Ehre Gott, schäme dich nicht!

 

Zeugnis

von

Annette

Trebesius

 

 

Annette Trebesius:
„Stopp, Gott will dein Leben!“

Neuer

Mut

für dich

Lass dir neuen Mut in Herz und Seele senken,

Bitte Gott um Geist, um Heil und Kraft!

Lass dich mit dem Feuer der Erneuerung beschenken,

Gott hat für dich dazu die Macht.

 

Wer kann dir hier schon schaden,

Wenn du im Namen Gottes gehst?

Gott will dich durch alle Stürme tragen,

Wenn du dich nur als Christ verstehst.

 

Rede von Christus, lerne Zeugnis geben!

Wir haben eine Rufer Pflicht!

Im Zeugnis liegen Kraft und Segen,

Lebe treu in Gottes Licht!

Worauf

kommt es an?

Fragt euch nun, ja denkt daran:

Worauf kommt es an?

Es ist nicht das eigene Tun,

In dem Geist und Kraft hier ruhn.

 

Wir haben eine Rufer Pflicht,

Zu Christus hin, zum Heil, zum Licht!

Wir müssen nicht erst Regeln durch arbeiten,

Um den Weg für Gott uns zu bereiten.

 

Es muss nicht gigantisch groß uns werden,

Oft hilft uns das kleine Werben!

Last uns tun, was uns hier möglich ist,

Für den Herrn, für den allein du wichtig bist!

 

Dieses Gedicht ist ein Bekenntnis, ein Bekenntnis der Hoffnung. Ich habe unendlich stark geliebte Freunde und Geschwister, die sich selbstzerstörerisch aus so guten Bahnen heraus katapultiert haben. Sie haben ihren Glauben und ihre guten Erfahrungen an den Nagel gehängt und glauben nun, ohne all dem klar zu kommen. doch die Gnade Gottes hält!

Christus ist der Anfänger aber eben auch der Vollender des Glaubens. Daran halte ich fest, weil ich weiß, dass es eben nicht das Werk des Menschen ist, auch nicht im Festhalten und Bewahren, sondern von Anfang bis Ende, von der Geburt bis zum Tod allein die Gnade Gottes, die wir annehmen können. Wenn wir diese Gnade angenommen haben, und sei es noch so erbärmlich, zittrig und schwach, oder völlig ohne jede Möglichkeit ein fruchtbares Leben daran anzuschließen wie der Schächer am Kreuz, dann gilt Gottes Zusage ewig und wir werden für alle Ewigkeit mit dem Heiligen Geist versiegelt als Gottes geliebtes, geheiligtes Eigentum. Das glaube ich, das hoffe ich, daran halte ich von ganzem Herzen mit all meiner Liebe fest!

 

In Christus

ewig befreit

Von der Liebe Gottes angeworben,

Hingezogen zu dem Licht,

Ein Kind des Lichtes gar geworden,

Bis es eines Tages bricht.

 

Trägt das Siegel Gottes bis in Ewigkeit?

Schützt der Herr das verirrte Herz?

Bewahrt ihn Gott in diesem Leid,

In dieser Not, in diesem Schmerz?

 

Ja, und immer wieder völlig Ja!

Was Gott erblühen lässt, das bleibt in Ewigkeit!

Gott ist dem Sünder auch im Tiefsten nah!

Denn es ist und bleibt Sein Werk, selbst im Leid.

 

Zorn und Heiligkeit Gottes

Nur mit Jesus
ist mir auf Dauer geholfen

Dabei sein ohne dazu zu gehören...

Passen Sie auf,
dass Sie nüchtern bleiben!

Fehlentscheidung & Totaldesaster

Gottes Casting Show ist bereits gelaufen...

 

Ev2017- 068 Montag, 19. Juni 2017,

18:00 - 19:00

Missionseinsatz

Hauptwache:

Die Bibel ist nicht einfach nur ein Buch,

sondern sie ist ein Liebesbrief Gottes

an uns!

 

 

Wir können kaum

durch unsre Tränen sehen

Lieber Freund, in deinem Leid,

Manche Dinge sind ganz klar

Und doch ist es immer wieder an der Zeit,

Sie auszusprechen, schlicht und wahr.

 

Ich bin da, falls du reden willst,

Ich verstehe, was dich so sehr bewegt,

Wenn du deine Schmerzen mit den Tränen stillst,

Und kaum noch etwas anderes in dir lebt.

 

Die Hände leer, es fehlen all die Antworten,

Es fehlt die Kraft, all das richtig zu verstehen,

Fest verrammelt scheinen alle Pforten,

Und wir können kaum durch unsre Tränen sehen.

Blühe auf

 

und gelinge gern!

 

 

Misslingen ist leicht!

Misslingen ist normal!

Schwer nur wird erreicht,

Was gut ist und wirklich phänomenal.

 

Gelingen ist groß!

Gelingen hat Wert!

Das Scheitern ist bloß

Völlig verkehrt.

 

Blühe auf und gelinge gern!

Kämpfe, gestalte dein Leben!

Denn Jesus ist unser Morgenstern,

Er hat uns alles für unser Gelingen gegeben.

3. Korrektur:

 

Gabi im Krankenhaus.

 

Bis drei Uhr nachts Warten und Harren.

Ich muss lernen,

dass mein Leben jetzt

stärker um das Wohlergehen meiner Frau

gehen muss.

Irgendwann

 

Irgendwann hab ich die Kontrolle verloren,

Ich fand zu Gott, wurde wiedergeboren,

Doch ich hatte zugleich diesen Riss im Herzen

und litt unter großen Schmerzen.

 

Die Sehnsucht nach Gott ist mir geblieben,

Selbst wenn wir uns glücklich in den Armen liegen,

Diese Sehnsucht schreit nach Heimat und Ewigkeit,

Geprägt von tiefer, tiefer Einsamkeit.

 

Egal was andere tun und sagen,

Ich muss allein mein Schicksal tragen,

Ich weiß, Jesus hat mich am Kreuz befreit,

Ihm bin ich selig für immer geweiht.

Jakobus 4, 13-15: "Und nun ihr, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die oder die Stadt gehen und wollen ein Jahr dort zubringen und Handel treiben und Gewinn machen und wisst nicht, was morgen sein wird. Was ist euer Leben? Ein Rauch seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet. Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.

2. Kurskorrektur zum zweiten Einsatz:

Ich wollte zurück in das Samstagsteam, doch daraus wurde nichts. Meine Frau erlitt am Samstag erneut eine Krise und einen Sturz. Zum Glück ging alles glimpflich aus. Eine Korrektur war es aber schon. Ich lerne bei allem Planen den Zusatz zu setzen: So Gott will! Also: Ab sofort stehen sämtliche Verabredungen, Termine, Treffen immer unter diesem Vorsatz: So Gott will!

Freitag, 16. Juni 2017

Ev2017- 067

Kurskorrektur

auf dem Weg zum Einsatz

Mir war keine Idee eingefallen, also griff ich in die Mottenkiste. Ich wollte eine meiner bewährten alten Sachen einsetzen. Vor dem Einsatz habe ich das noch mal kurz angeschaut und fühlte mich damit gut vorbereitet. Doch unterwegs in der Bahn, wenige Minuten vor dem Einsatz kam die Korrektur. Mir wurde ein Wort aus Apg. 16 wichtig. Das ging zwar dann holter die Polter, aber Gott weiß schon, was er tut...

Aktuelle Artikel
aus dem kleinen Schreiberling:

Heute stark, morgen schwach...

Einsammeln, aufrichten, da sein...

Weise Fürsorge Gottes

Briefträger Gottes

Was muss ich tun...?

Nur Vergebung kann befreien...

Die dunkle Seite des Helden Davids

Solange ich noch Kraft habe

Welchen Anteil habe ich daran?

Motiviert von der Liebe

Schrittweise...

Reich in Christus

Ev2017- 065

Ev2017- 066

Montag, 12. Juni 2017:

Heute Doppeleinsatz:

um 12:00

Frankfurt Hauptwache

mit Satu

 

und regulär um 18:00 Uhr

mit dem bewährtem Team.

Ich will zurück auf die Straße!

 

Trauerbegleitung  

Hier finden Sie Gedichte
zum Thema Trauer und Tod.

 

Kurze Ansprache Geburtstagsfeier

Die Texte zur Ansprache

 

Ja

mit

heiliger

Eindeutigkeit

 

Mit aller Deutlichkeit, mit aller Gewalt,

Ja mit heiliger Eindeutigkeit:

Ab heute bin ich tatsächlich alt!

60 Jahre hier dauert bereits meine Zeit!

 

Doch überglücklich darf ich wissen,

Nichts geht mir an Glück und Lebenszeit verloren,

Ich muss nichts von all dem Segen vermissen,

Da ich für die herrliche Ewigkeit bin erkoren.

 

Heiter darf der äußere Mensch verfallen,

Jede Falte, jede Hässlichkeit darf ich dulden,

Denn ich weiß, voller Freude in dem allen:

Ich darf mich für Christus noch ein wenig gedulden.

 

Ja, ich will meinen Glauben voller Freude leben,

Ja, ich will von Christus lebendig reden!

Ja, ich will mich voller Liebe meinem Schicksal ergeben,

Ja in Christus liegen für mich Heil und Segen!

 

Oh, ja, ich will mich an meiner Gabe berauschen!

Ich will im Geiste Gottes ganz neu entbrennen,

Ich will innig auf die Stimme Gottes lauschen,

Und darin Ihn, meinen Herrn und Heiland nennen!

Versuche nicht
weiser als weise
zu sein

Sei nicht ein Anderer als Gott dich haben will,

Diene auf dem Platz, auf den Gott dich stellt!

Höre auf Sein Wort und werde still,

Sei Sein Werkzeug hier in dieser Welt!

 

Versuche nicht weiser als weise zu sein,

Versuche nicht eigenmächtig, die Dinge zu lenken,

Denn Gott ist Weisheit, Er allein,

Gott will diese Welt mit Seinem Handeln beschenken.

 

Es kann nur durch Seinen Geist geschehen,

Denn allein dieses Geschehen ist echt,

So komm, lass uns auf Christus sehen,

Denn ER nur allein macht uns gerecht.

Allein
Christus
befreit

Ich kann das Ernste im Rausch laut übertönen,

Ich kann feiern, flüchten, rasen, stürmen,

Doch nur Christus kann mich hier mit Gott versöhnen,

Nur mit Christus entgehe ich dem Gottes Zürnen.

 

Bei allem Verständnis

Für Leben und Lustigsein,

Für Feiern, für das Überwinden von Bedrängnis,

Ist doch das Eine wichtig, ganz allein:

 

Ich stehe ganz allein vor Gott, ganz allein,

Und keine Ausrede kann mich retten,

Darum muss es ganz allein die Gnade sein,

Die mich löst aus meinen Ketten.

Ev2017- 064

Plötzlich weg....

Irgendwas war anders an diesem Tag. Das Wetter war schön. Die Wiese grün wie immer. Der Park war toll. Doch irgendwie war irgendetwas anders. Genau: Da war doch ein Baum. Jetzt ist da nur noch ein Baumstumpf. Der Rest ist weg. Von einer Woche auf die andere. So kann es gehen. Auf der Wiese wie im Leben...

Wortbeitrag am Freitag,

9. Juni 2017

Hauptwache

 

Unentdeckt am Wegesrand

Geöffnet dem Licht in hellrosa grau,

Die Blüte hoffend zum Himmel gestreckt,

Der Himmel so weit, so intensiv blau,

Die Blüte kaum von einem Freund je entdeckt.

 

Warum blühst du an jenem so öden Platz?

Die Blüte schon welk fragt voller Herz,

Ihr Nektar dahin, ihr so edler Schatz,

Zurück bleiben Sinnen und Schmerz.

 

Doch der, der ihr voller Liebe ihr Blühen gab,

Bleibt ihr für immer herzlich gesonnen,

Sinkt sie auch bald in ihr grau graues Grab,

So ist sie dennoch zu ihrem Ziel gekommen.

*

Im Segen Gottes angekommen!

Meine Aufgabe ist es nicht,

Reich zu werden in dieser Welt,

Nein, es heißt für mich einfach und schlicht:

Ich bin in meine Familie gestellt.

 

An der Seite meiner Lieben stets zu bleiben,

Treu zu sein, Kinder aufzuziehen,

Menschen, den Weg zu Gott zu zeigen,

Dazu sind mir Kraft und Geist verliehen.

 

Ich habe weder Ruhm noch Reichtum erreicht,

Ich habe nicht den großen Erfolg bekommen,

Doch ich bekenne heiter und glücklich: Es reicht!

Ich bin im Segen Gottes an mein Ziel gekommen!

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Die
Flamme
Gottes

Bewundert habe ich diese Kraft,

Voller Leben, voller Energie, voller Geist,

Die so viel Wunderbares schafft,

Die uns alle stets auf Christus weist.

 

Doch mancher wurde dann auf langer Strecke,

Irritiert und müde, ja verzweifelt gar,

So sehr, dass ich zutiefst erschrecke,

Welches Feuer brennt auf dem Altar?

 

Die Flamme Gottes lässt sich nicht erbittern,

Ihr Licht ist beständig in der Not,

Wenn Menschen scheitern, ja verbittern,

Ist sie stärker als Einsamkeit und Schmerz und Tod.

Ein neues Lied

in Christus

 

Immer wieder, wieder und wieder

Singt die Welt ihre alten Lieder,

Sie singt von Liebe und Freundschaft,

Und lebt doch mit sich selbst in Feindschaft.

 

Sie ist voller Begehren und Sehnsucht,

In allem bleiben Hetzen, Jagen und Flucht,

Anstatt im Vertrauen, Gottes Gnade zu ergreifen,

Anstatt in Christus im Wesen und Segen zu reifen.

 

Gott macht uns dieses heilige Angebot,

Weil Jesus am Kreuz sein sündloses Leben bot,

Er starb für uns und erwarb uns das Leben,

In Ihm ist uns alles, wirklich alles, gegeben.

Weihe dich,
du alter Mann

Weihe dich, du alter Mann,

Ganz neu dem heiteren Gelingen,

Freue dich ganz neu erneut daran,

Was Gebet und Glaube dir an Segen bringen.

 

Gewiss, da war ein Scherbenhaufen,

Ein Scheitern, Grübeln und Misslingen,

Doch es nützt dir nichts, dich zu besaufen,

Erwecke neu die Hoffnung dir in allen Dingen.

 

Halte treu und tapfer aus und sei beständig,

Komm, alter Mann, glaube wieder, was du glaubst!

Jesus Christus bittet uns um unsere Mitarbeit inständig,

Weil ihn für jeden Blinden vor der Hölle graust.

Plötzlich weg!

Auf die harte Tour

Das Supergift in unserem Leben

Mindestleistung

Die Feuerwehr bringt dir keine Brötchen

Gebt Raum der Kraft des Geistes!

Von allen geliebt und geehrt...

Völlig überfordert

Schweitzer Taschenmesser

Du hast deinen Platz

Trost im Leid

Das Leid des Freundes trifft mich hart,

Ich weiß gar nichts dazu zu sagen,

Das ganze Leben ist erstarrt,

In Trauer, Schmerz und Klagen.

 

Sprachlos wächst die Wüste in mir an,

Bedeutungslos jedes Wort und jede Geste,

Ich weiß, dass dies auch mir geschehen kann,

Vielleicht bin ich der Nächste.

 

Doch da keimt in mir ganz zart und sacht

Jener Trost, der mir Heimat gab und Kraft,

Ich weiß, dass Gottes Güte auch den Freund bewacht,

Mit seiner wunderbaren Freundlichkeit und Macht.

Wortbeitrag:

Warten auf den Freund!

Ev2017- 063

Freitag, 2. Juni 2017 Einsatz Hauptwache 18:00!

 

 

 

Warten auf den Freund

 

Ev2017- 062

Traumhaft schöne Landschaften

*

Traumhaft schöne Landschaften

Vogelzwitschern, Kinderlachen heiterer Gesang,

Fröhlich, jubelnd, hoffnungsvoller Klang,

Kiefern, die von Heimat so beglückend reden,

Bilder voller Glück und Frieden, voller Leben.

 

Doch neben jenen wunderschönen Rosenhecken,

Mussten Ignoranten ihren Müll verstecken,

Herzlos ob der Schändung dieser Harmonie und Schönheit,

Egoistisch, widerlich, voller Gemeinheit und Rücksichtslosigkeit.

 

So ist die Sünde auch in unserem Leben,

Sie verdirbt uns alle Schönheit, allen Segen,

Wenn wir den Müll nicht bald entsorgen,

Gibt es bald für uns kein Morgen.

 

Montag, 29. Mai 2017 Einsatz Hauptwache 18:00!

Ev2017- 062

Lybo 157 ist fertig!

*

Freitag, 26.052017

Einsatz Hauptwache

Ev2017- 061

Frechheit siegt!

 

Nur so...

Ich will mich heute ernsthaft fragen:

Wen kann ich heute im Namen Gottes segnen?

Wem kann ich etwas von seinen Lasten tragen?

Wem kann ich heute als Freund begegnen?

 

Denn Gold und Honig in meiner Hand

Sind als Auftrag heute für mich gemeint,

Damit hat mich Gott zum Menschen gesandt,

Damit in ihm dann neue Hoffnung keimt.

 

Nur so kann ich das eigene Leid überwinden,

Nur so kann ich den Abgrund überbrücken,

Nur so kann ich in Christus Frieden finden,

Nur im Dienst für Jesus kann dieses Leben glücken.

Willkommen,
mein lieber Gast

Herzlich willkommen, Gebrechlichkeit,

Noch bist du Gast, was mich dankbar macht,

Doch ich weiß gewiss: es kommt rau die Zeit,

Wo du bleibst für immer und sacht.

 

Du beugst mich brutal mit deiner Kraft,

Hilflos häng ich in deinen Seilen,

Doch meine Seele hat umso genau darauf acht,

Wie bald schon die Stunden davon eilen.

 

Du geliebter, gefürchteter Gast,

Preis sei dir, du hälst mich bereit,

Die Ewigkeit ist mir Glück und auch Last,

Geheiligt ist von Gott alles Leid.

Unverdient
schöner Tag

So schön, so intensiv, so erfüllt und groß,

So wunderbar verheißungsvoll,

Warm, voller Frühling und zugleich,

Zerbrechlich, einen Augenblick bloß,

Ohne Furcht, ohne Schmerz, ohne Groll,

So unsagbar herrlich und reich.

 

Dieser Tag war ein Geschenk, eine Gnade,

Unerwartet, da der Staub schon bald durch die Adern fließt,

Ein Segen, eine Gunst, unverdient, voller Barmherzigkeit,

Eine Rast, die ich voller Freude heiter hier genutzt habe,

Deren Strahl süß sich herb in meine Seele ergießt,

Ein Angeld und Ausblick auf Gottes Ewigkeit.

 

Wer weiß, welches Vorbereiten hier geschieht?

Ich empfange kindlich voller Dankbarkeit,

Ich gebe mich dem Glücksgefühl hin,

Bevor es sich wieder entzieht,

Und mache mich geduldig bereit,

Damit ich auf Gottes Wege dann vorbereitet bin.

Arme
habt ihr allezeit!

Das Wort Gottes spricht:

"Arme habt ihr allezeit!",

Opfer, Ausgeplünderte, Geschändete,

Geschlagene, Verwundete, Verendete,

Das Feld des Leidens bleibt uns schrecklich weit,

Doch verzweifeln wir trotz allem nicht.

 

Wir helfen, wir stärken, wir richten auf,

Wir verbinden, wir ermutigen, wir segnen,

Wir speisen die Armen, wir begleiten,

Doch all das darf uns nicht entgleiten,

Es geht darum, Christus, dem Retter zu begegnen,

Denn Er allein heiligt unseren Lauf.

 

Wir schauen auf Jesus, Er will unser Leben,

Das Leid dieser Welt darf dabei nicht gleichgültig sein,

Wir sperren unsere Herzen nicht egoistisch fort,

Wir nehmen Gott bei seinem heiligen Wort,

Wir lassen uns willig auf Christi Leben und Sterben ein,

Und erleben darin Freiheit, Glück, Frieden und Segen.

Hier geht es

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Frechheit siegt!

Das Leid dieser Welt findet kein Ende!

Fromm oder völlig verkehrt?

Zu früh gejauchzt!

Mühelos,
in diesen Tagen

Will ich meinen Frieden mir erhalten,

Muss ich Tag für Tag den Tag gestalten,

Die Last von gestern macht das Morgen schwer

Nur heute bin ich hier mein eigener Herr.

 

Die Dinge sind so wunderbar im Fluss,

Keine Nöte, keine Schmerzen, kein Verdruss,

Hier und da ein wenig nur an Ordnung halten,

Hier und da ein wenig Freude nur entfalten.

 

Mein Friede hier besteht aus vielen kleinen Pflichten,

Um Unruhe und Chaos sanft zu schlichten,

Mühelos ist diese Welt in diesen Tagen,

Leicht sind Gottes Lasten hier zu tragen.

Glück- und Segenswünsche Wie oft fehlen einem die Worte bei Gratulationen, auf Festen, an Feiertagen, Ehrentagen, Geburtstagen, bei Trauer und Not. Hier finden Sie eine Sammlung von Glück und Segenswünschen, die Ihnen vielleicht weiterhelfen können.

Auf Wunsch können Sie diese kleine Kostbarkeit
auch als Heft erhalten. Schreiben Sie dazu an: Mario.Proll@hotmail.de

Eine kleine Geschichte: Ihr Kuss sprach zu mir von Vergebung.pdf
Ihr Kuss sprach zu mir
von Vergebung

Ich hatte sie in ihrem Leid allein gelassen,

Bestürzt voller Grauen, voller Hassen,

Ich konnte ihre Not schier nicht ertragen,

Ich wollte Ihr Leid nicht mit ihr tragen.

 

Sie stand Jahrzehnte später in der Tür,

Wir wussten nichts von dem Leid, von dem Wofür,

Der Schmerz triumphierte wohl grenzenlos,

Der Schmerz allein, so roh und groß.

 

Sie beugte sich zu mir in mein Leid hinein,

Vergab, verzieh, ließ sich willig auf mich ein,

Sie küsste mich so zart auf die wunde Wange,

Ich spürte sein seliges Brennen lange, ach so herrlich lange...

Der Terror
 ist nicht neu

Der Terror ist nicht neu,

Die Namen der Orte ändern sich nur,

Das Böse bleibt sich selber treu,

Zerstörung ist seine blutige Spur.

 

Wie Reflexe stets die selben Worte,

Die selben Gesten, die selbe Hilflosigkeit,

Die Wüste gewinnt so viele Orte,

In all dem obsiegt nur das Leid.

 

Die Geschichte zeigt eine lange Reihe,

Von Mord, Ungerechtigkeit und Schuld,

Es ist eine immer wieder blutige Weihe,

So rasch erschöpft ist unsere Geduld.

 

Es ist ja nicht zu ertragen,

Das darauf keine Antwort zu finden bleibt,

Ja, wir drohen daran zu verzagen,

Weil niemand hier einen Ausweg zeigt.

 

Die Hölle wird voll sein mit jenen Helden,

Die mit ihren Bluttaten prahlten,

Gewiss, sie haben dann nichts mehr zu melden,

Doch was nutzt es, da so viele mit Blut dafür zahlten?

Festhalten
trotz allem

Jene, die mit all ihren Kräften um Frieden ringen,

Die sich mühen ihr Leben lang um Heimat und Freiheit,

Sie können so selten uns das Gute bringen,

Es triumphiert zumeist die Bösartigkeit.

 

Wer also die Früchte seiner Taten sehen will,

Endet oft verbittert, frustriert und erfolglos,

Es wird um sie einsam und still,

Denn das Böse bleibt oft siegreich und groß.

 

Doch jene, die ihren Frieden in Christus gründen,

Halten an Gottes Gerechtigkeit fest,

Der keinen ob seiner vielen Sünden,

Wirklich für immer davon kommen lässt.

Nebel,
Irrtum und Lüge

Wenn es keinen Gott im Himmel gibt,

Dann wird der Böse vom noch Böseren besiegt,

Dann bleibt die Angst die Schwester der Kraft,

Und hauchdünn der Faden der eigenen Macht.

 

Dann gilt nur die Waffe, längst kein Gesetz,

Es wechselt die Macht, wir werden verletzt,

Ohne Ausweg ist dann das Leben gegeben,

Trügerisch für immer bleiben Liebe und Segen.

 

Es ist diese Lüge, die unser Sein durchdringt,

Weil sie die Sünde und Rebellion für uns bringt,

So halte inne und höre, auf Gott, deinem Leben,

In Ihm ist dir Gelingen und Heil ewig gegeben.

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Guter Rat

Lastenteilung

 

Ruth hält Naomi die Treue!

 

Total geliebt!

Montag, 22.05.2017

Hauptwache Einsatz

Total geliebt -

Du bist eingeladen!

Ev2017- 060

 

Weil Gott mich liebt...

Weil Gott mich liebt,

Ist Er am Kreuz für mich gestorben,

Weil diese Welt im Argen liegt,

Hat Er mich mit Seinem Blut erworben.

 

Weil Gott mich liebt,

Darf ich für immer diese Liebe spüren,

Er hat den Tod am Kreuz besiegt,

Und will zum Heil mich selig führen.

 

Weil Gott mich liebt,

Darf ich nun gehorsam für ihn leben,

Er gibt und gibt und gibt,

Ich empfange ewig Seinen Segen.

Gewinne
dein Leben!

Wer sein Leben erhalten will,

Um den wird es schrecklich still,

Je mehr wir darum ringen,

Desto mehr verarmen wir in all den Dingen.

 

Wer aber sein Leben gibt um Christi willen,

Wird es aus Gottes wunderbaren Quellen stillen,

Denn der Dienst für Gott bringt großen Segen,

Und dieser Segen lässt uns erst wahrhaftig leben.


Darum beende all dein Selbstmitleid,

Mach dich auf, es ist schon höchste Zeit!

Diene Gott mit allem, was du bist und hast,

Und überwinde dadurch Leid und Last.

Ev2017- 059

Freitag, 19.05.2017

Hauptwache Einsatz

Guter Rat

Ich wäre nur im T-Shirt auf die Straße gegangen
und dann garantiert nass geworden, ich hätte gefroren.
Doch eine Nachbarin gab mir den guten Rat:
"Es regnet!" Manchmal ist guter Rat hilfreich.
Manchmal aber auch Lebens entscheidend.

Ich habe
mein Leben gelebt

 

Ich habe mein Leben gelebt,

Auf und ab, alles war drin,

Von Freude und Leid heiter durchwebt,

Auf ein Ende voller Ewigkeit hin.

 

Darum muss ich jetzt nichts mehr erreichen,

Das macht mich wunderbar gelassen und frei,

Ich will, dem in mir wohnendem Bild mehr gleichen,

Damit ich dann ähnlich wie Christus sei.


Natürlich bin ich ein Sünder, doch von Christus geliebt,

Wir sind Gemeinschaft in Christus Erlöster,

Er hat am Kreuz über unsere Sünde gesiegt,

Er, unser Retter, unser Heiland und Tröster.

Du glaubst
unangreifbar zu sein...

Du bist es derart gewohnt,

Dass dein Ich allein in deiner Welt siegreich thront,

Deine Sicht der Dinge zählt für dich allein,

Nichts anderes darf hier gültig sein.

 

Du hälst dich für völlig unangreifbar,

Du glaubst stark zu sein, ganz offenbar,

Du glaubst ewig hier zu leben,

Alles scheint allein für dich gegeben.

 

Doch: Die Wirklichkeit holt dich bald ein,

Auch du wirst bald gestorben sein,

Dann wirst du einsam vor deinem Gott erscheinen,

Und weinen, bitterlich nur weinen!

Weil wir selbst

auch so sind

Es gibt keine Lüge, keine Tat, keine Gemeinheit,

Keine Furchtbarkeit, keine schockierenden Abgründe,

Keine schaurige, lüsterne Begebenheit,

Die nicht auf offener Bühne offenbaren Torheit und Sünde.

 

Weil wir selbst auch so sind. Wir! Ja, wir!

Weil jeder einzelne zu allem bereit,

Zu allem fähig, wirklich zu allem hier,

Wir liegen alle mit uns selbst im Streit.

 

Unter einer dünnen Schicht aus Anständigkeit,

Aus Erziehung, Brav Sein, Angst und Feigheit,

Aus zur Schau gestellter Gelassenheit,

Schreit in uns die Seele in ihrer Einsamkeit.

 

Wenn du das alles von dir noch nicht weißt,

Dann läufst du über dünnem, ja ganz dünnem Eis,

Warte nur, bis es krachend zerreißt,

Das ist für die Torheit Elend und Preis.

 

Doch ergreife die Gnade, ergreife die Hand,

Die rettend auf dich bis heute noch wartet,

Von der Liebe Gottes in Christus gesandt,

Die nichts von dir als allein dein Ja jetzt erwartet.

Ruth hält Naomi die Treue!

Die Liebe

ist ein Akt des Willens

Ruth 1,16: Rut antwortete: Rede mir nicht ein, dass ich dich verlassen und von dir umkehren sollte. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. 17 Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der HERR tue mir dies und das, nur der Tod wird mich und dich scheiden.

Diese Stelle zeigt: Liebe ist ein Entschluss, eine Willensentscheidung. Ruth beweist an Naomi Treue und Liebe. Sie hat nichts davon. Sie verzichtet auf ihr eigenes Lebensglück. Auf eigene Kinder. Auf Wohlstand, Bequemlichkeit, Sexualität. Auf Heimat. Was kann Naomi ihr bieten? Naomi ist eine alte Frau. Bei ihr zu bleiben, ist eine Entscheidung zum Dienst. Ist eine freiwillige Hingabe, ein Opfer. Eine alte Frau zu versorgen, von der sie nichts erwarten kann. Das ist wunderbare, selbstlose Liebe. Dieser Text zeigt aber auch noch etwas anderes: Naomi ist traurig. Sie fühlt sich von Gott benachteiligt. Zur Seite gestellt. Bestraft. Sie kam aus der Fülle und lebt nun in Armut. Sie ist traurig, dass ihr Gott sie nun so im Schatten existieren lässt. Es gibt für uns Lebensphasen, da meinen wir verlassen und benachteiligt, ja geradezu bestraft zu sein. Ganz so wie bei Naomi. Doch wir sehen an dem weiteren Lebensverlauf, dass das Handeln Gottes nur den Boden bereitet um sie in eine neue Phase des Lebensglück und des Segens zu führen. Auf das Wesentliche reduziert, in die Armut gestellt, erweist sich der Glaube als echt, als Hingabe, als Beharren auf einen Gott, den sie zwar nicht versteht, den sie aber dennoch liebt. Und diese Liebe adelt sie. Nachdem sie dies erlitten hat, nachdem sie diese Not durchschritten hat, segnet sie Gott um so stärker. Und sie empfindet diesen späten Segen auch voller Dankbarkeit viel intensiver als alles bisheriges Lebensglück. Sie spürt die Gnade, spürt das Wohlwollen Gottes mit dem sie nicht mehr rechnen konnte. Es ist ein herrliches, ein wahres Geschenk, das sie unglaublich erfüllt und beglückt. Wenn du in einer Lebensphase bist, in der du leidest und glaubst, dass Gott dich nicht liebt. Dass er dich benachteiligt oder sogar bestraft. Wenn du denkst, dass da nichts Schönes mehr kommt, kein Glück mehr für dich da sein wird, dann schöpfe Hoffnung aus der Geschichte mit Ruth. Gegen alle Wahrscheinlichkeit, gegen alles Naheliegende, gegen alle traurige Realität wird Naomi durch die Liebe von Ruth trotz allem gesegnet, zu einer Zeit, wo sie nicht mehr damit rechnen konnte. Zu einem Zeitpunkt, wo alle Züge abgefahren zu sein schienen. Alles schien zu spät und vorbei zu sein, und dann griff Gott doch durch seine Liebe ein. Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Hoffe auf ihn! Rede mit ihm. Vertrau dich ihm an. Er wird einen guten Weg für dich finden!

Frage und Antwort

Eine Flöte hat mir das Schicksal gereicht,

Voller Kraft und ungeahnter Möglichkeit,

Frei bin ich, wem die Melodie hier gleicht,

Ob Freude, ob Schmerz, ob Kraft oder Leid.

 

Frei bin ich, wem ich dienen will,

Mit den süßen Tönen, voller Sehnsucht und Kraft,

Ich werde erfüllt und selig still

Über die Fülle jener Macht.

 

Frei bin ich, und doch weiß ich genau:

Ich werde einmal Antworten geben,

Auf wen ich hoffe, wem ich trau,

Von wem ich erwarte Rettung und Segen.

Alter Mann,

voller Mühe

und Würde

Er geht mit Mühe und doch voller Würde,

Bemüht um Haltung und Kraft,

Damit nicht das Bild von ihm selbst erstürbe,

Von der eigenen Möglichkeit, von der eignen Macht.

 

Doch den Stock kann er nicht mehr verstecken,

Und auch sein Gesicht verweigert den Gehorsam,

Nicht lange mehr, dann wird alle Welt entdecken:

Wie sterblich er ist, und einsam.

 

Ach, alter Mann, du darfst doch voller Heiterkeit wissen:

Dass du, so wie du bist, willkommen bist!

Du wirst nichts an Ehre und Freude vermissen,

Geheiligt, gesegnet, gerettet als Christ!

Ev2017- 058

Montag, 15. Mai 2017

Hauptwache Einsatz

Warum lässt Gott dieses Leid zu?

Wenn es keinen Gott gibt, kann man ihn auch nicht für das Leid in dieser Welt verantwortlich machen. Wenn es ihn aber gibt, dann ist doch die Hauptsache: Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?

Ev2017- 058

 

Voraus

gewandt

Der zärtliche Blick hatte früh schon erkannt,

Dass dein Geist sich bereits vorwärts gewandt,

Du lässt schon bald deine Hülle zurück,

Doch ewig in Christus bleiben Heimat und Glück.

 

Ich darf dich darin freundlich begleiten.

Achtsam darf ich an deiner Seite schreiten.

Tag für Tag ist es ein Weniger Werden.

Doch lockend zugleich ein Ewigkeits Werben.

 

Gottes Gnade ist es, voller Liebe und Güte,

Dass ich mich dabei vor der Bitterkeit hüte,

Denn ich weiß voller Trost, gewiss und genau:

Es ist die Hoffnung in Christus, auf die vertrau!

Ich will

dir

dein Leben gönnen!

Mein Freund, ich sehe voller Bewunderung, voller Neid,

Wie dir, Geliebter, dein Leben gelingt,

So völlig frei von Niederlage und Leid,

Indem die Freude voller Jubel erklingt.

 

Natürlich will ich dein Leben dir gönnen,

Obwohl ich das nicht nachbilden kann,

Es ist kein Schlausein und Können,

Gottes Gnade allein beschenkt diesen Mann.

 

Doch ich weiß, voller Seligkeit, ganz gewiss,

Dass auch für mich die Zeit kommen wird,

Ohne Trauer, ohne Schmerz, ohne Finsternis,

In der die Freude niemals wieder erstirbt.

In den Pfützen

spiegelt das Glück

 

In den Pfützen spiegelt das Glück,

Das Sonnenlicht lächelt mich freundlich an,

Ich geb dieses Lächeln selig zurück,

Weil ich so unbändig fröhlich sein kann.

 

Ich habe dieses herrliche Ahnen in mir,

Von der Liebe, der Freude, dem Leben,

Von dem Siegel, dass ich nicht wieder verlier,

Von dem Geist, den Gott mir gegeben.

 

Ja, ich darf so entkleidet glückselig sein,

Das ganze Getue fällt ab wie ein Kleid,

Ich lasse mich überglücklich darauf ein,

Gott schenkt mir Heimat und Heil allezeit.

Ev2017- 057

Handy -

ab sofort:

0152 04 86 58 48

Freitag, 12. Mai 2017

Hauptwache Einsatz

Nur Jesus meint es gut mit uns...

Wenn dich einer anlächelt, will er meistens dein Geld. Auf der Zeil ist das ganz sicher so. Nur Jesus ist völlig anders...

Ev2017- 056

Montag, 8. Mai 2017

Hauptwache Einsatz

Wenn ich es doch nur gewusst hätte...!

Ich bin durchs Abi gesegelt, weil ich keine Ahnung hatte, wie wichtig das für mich war. Ich habe es aus Leichtsinn versiebt. Wenn ich es gewusst hätte, was das für einen Unterschied macht, hätte ich mich völlig anders verhalten. So geht es vielen auch mit Gott.

Wenn sie doch wüssten, wie groß der Unterschied ist,

ob sie mit oder ohne Gott leben....

Angesprochen

Aus einem dumpfen, mir nicht greifbarem Nichts,

Einem Sehnen nach Licht, nach Vollendung und Harmonie,

Unter der Last des eigenen herab ziehenden Gewichts,

Ein Opfer von meinem Wunsch, meinem Traum und meiner Fantasie.

 

Unerklärbar der Fluss unterbrochen,

Unergründlich, voller Souveränität,

Hat Gott Sein Wort, Sein Lieben offenbarend gesprochen,

Hinein in meine spröde Naivität.

 

Ich konnte es nicht fest halten, darüber nicht verfügen,

Ich konnte es für mich nicht heilend bewahren,

Es verschwand in so viel Dunklem und Trüben,

Und doch hatte ich Seine Liebe siegelnd erfahren.

Ans Licht gehoben

Ich treibe wild in meinem Dasein stets dahin,

Weil ich ein Mensch, so schwach, ein Sünder bin,

Ich leide, an dem Abgrund, den ich in mir habe,

Und dem ich dennoch nur so schwer entsage.

 

Du bist mein Hafen, ja mein Ankerplatz in Deiner Ewigkeit,

Ich glaube Dir in all den grauen Wüstenzeiten allezeit,

Doch meine Augen sind in dieser Wildnis oft getrübt,

Die so verführerisch tagtäglich mich belügt.

 

Von Dir, o Herr, wunderbar ans Licht gehoben,

Lernt mein ödes Herz im Schmerz zu loben,

Du, o Herr, mein Heil, mein Glück, mein Leben,

Willst mir in meinem Irren Weg und Richtung geben.

Nicht entmutigt,

nicht frustriert

Menschen machen dich müde,

So abgrundtief ist die Not von ihnen?

Undankbar, unvernünftig, rüde,

Du bist es leid ihnen zu dienen?

 

Dann wisse, Bruder, wisse ganz genau,

Dass Jesus Christus dies getan,

Er wurde nicht müde, lahm und lau,

Darum denke stets daran.

 

Er war getrieben von der Liebe,

Gott war Ihm Kraft und Ziel,

Für Gott errang Er Seine Siege,

So wurde all Sein Leid Ihm nie zuviel.

Ev2017- 055

Freitag, 5.05.2017

Hauptwache Einsatz

Martin Luther überall

Gewiss

und

bestimmt

Der Tod kommt bestimmt,

Und es ist immer Gott, der ihn dir gibt,

Es ist der Gott, der dich liebt,

Der dein Leben dir nimmt.

 

Dein Sterben ist dir gewiss,

Es ist nicht Ohnmacht, sondern Gottes Wille,

So bereite dich vor auf ihn in aller Stille,

Deine irdische Gesinnung ist dir ein Hindernis.

 

Kurz oder lang, schmerzhaft oder nicht,

Es ist immer nur die eine Tür,

Durch die du gehst, mach dich bereit dafür,

Und trete dann befreit in Gottes Ewigkeit und Licht.

Die Liebe will sich stets in Taten spiegeln

Wie ein Tier renne ich gegen meine Mauern an,

Immer wieder schreit die Freiheit laut in mir,

Immer wieder ersinne ich, wie ich entkommen kann,

Immer wieder erscheint alles so öde hier.

 

Doch die Treue bringt mich stets zurück,

Die Liebe will sich stets in Taten spiegeln,

In der Geduld liegen Segen für mich und Glück,

Die Geduld wird meinen Glauben mit Wahrheit siegeln.

 

Die Mühe, der Kampf, das Sehnen Tag für Tag,

Das Gebet, das Bekennen, das Streiten,

All das, was ich im Namen Gottes wag,

Wird mich auf meinem Weg zu Christus leiten.

Feuer auf dem Altar

Ich will mein Leben Christus bringen,

Doch gleicht es keinem raschen Sturz,

Es kann nicht mit nur einem Mal gelingen,

Das eine Mal wäre viel zu kurz.

 

Tag für Tag, und Jahr für Jahr,

Gilt es das Feuer immer wieder neu zu entfachen,

Egal, was es einmal war,

Ich will es immer wieder machen.

 

Zur ersten Liebe will ich finden,

Die Lauheit immer wieder neu besiegen,

Ich will voller Ernst erneut in Christus gründen,

Und Ihn von ganzer Seele immer wieder neu inständig lieben.

Steigen oder Sinken

Steigen oder Sinken, der Kampf bleibt dir ein Leben lang,

Es gibt kein Halten, Ruhen, kein Verbleiben,

Denn allzu stark ist dir das Sinken, jener böse Drang,

Nach unten tief zu fallen, dich in den Staub zu neigen.

 

Immer wieder musst du kämpfen, streiten,

Immer wieder dich ermannen und besinnen,

Gegen alles Fallen, Schlafen, Gleiten,

Immer wieder diesen Kampf von vorn beginnen.

 

Das müde, schlaffe Warten bleibt dir ohne Segen,

Das Glück musst du an jedem Tag dir neu erringen,

Der Kampf allein lässt dich von neuem leben,

Für diesen Tag allein kann er dir Früchte bringen.

Ev2017- 054

Freitag,

28.04.2017

Hauptwache Einsatz

Jeremia, treu durch die Jahrzehnte...

Ev2017- 053 Montag,

24.04.2017

Hauptwache Einsatz

"Erzähl doch mal was Neues...!"

Gottes

Wort

gibt mir

Wert

und

Sinn

 

Was immer andere sagen,

Wer ich bin, wie sie mich sehen,

Wie sie sich durch ihre Welt bewegen,

Wie sie nach ihren Lichtern jagen,

Ich darf stolz zu dem Gegebenen stehen,

Denn von Christus habe ich das Leben.

 

Nur Sein Urteil über mich ist wichtig,

Nur Seine Liebe zählt allein,

Nur Seine Worte sind mir Weg und Wahrheit,

Alles andere bleibt doch nichtig!

Allein Seine Liebe muss es sein,

Er allein schenkt Bedeutung mir, ja Sinn und Ewigkeit.

 

Ist Gott für mich, wer kann schon gegen mich sein?

Ist Gott auf meiner Seite, was kann geschehen?

Wen der Sohn in Seiner Liebe frei macht,

Der ist wunderbar erneuert, geliebt und rein,

Der darf Gottes Güte und Wohlwollen sehen,

Der hat von da ab ewig nur auf Gottes Reden acht!

Freitag,

21.04.2017

Hauptwache Einsatz

Gesundheit ist wichtig, ganz gewiss.

Doch noch wichtiger ist das Heil in Christus.

Ev2017- 052

Etwas hat frühlingsgleich begonnen

Etwas Neues hat wunderbar freundlich begonnen,

Herbst liegt frühlingsgleich in meinem Werden,

Alte Nöte und Zwänge sind leise zerronnen,

Der Herbst umfängt mich mit seinem Werben.

 

Die herbe Süße des Herbstes lässt mich singen,

Die Freiheit im Fallen der Blätter triumphiert,

Ich muss keine Frucht, keine Lasten bringen,

Da ist keine Angst, dass sich das Licht doch noch verliert.

 

Ein Loblied vielleicht, ein Lächeln, ein Sehnen,

Ein Künden und Werben, ein Geben und Segnen,

Ich darf ganz gelassen mich an Gottes Güte lehnen,

Und Ihm sobald schon mit freudigem Jubel begegnen.

 

Verborgen

das Licht, die Weisheit, die Gnade

Trägheit, Müdigkeit, dumpfes Dämmern und Gleiten,

Nicht Wissen, Irren, ungerichtetes Träumen und Verlangen,

Schwachheit, Blindheit und Unvermögen, Wider sich selbst Streiten,

So kann der Mensch nicht in die Freiheit gelangen.

 

Gefangen im Misslingen, Gefangen im Sein,

Gefangen im Denken, Erkennen, Suchen und Leiden,

Gefangen wie in Beton und Stein,

Voller Sehnsucht nach Licht, Blumen und Geigen.

 

Da ist dieses Wort, ein Hinweis, ein Bereiten und Geben,

Ein Freund, ein Weg, eine Heimat, ein Licht,

Ein zartes, herbes, filigranes Glück, ein Segen,

Ein Morgen, der in tiefster Dunkelheit voller Gnade anbricht.

 

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit,

Der Erkenntnis, des Weges, des Glaubens, der Freiheit,

In Christus wird dein Leben so wunderbar licht und weit,

In Christus hast du Zugang zur Ewigkeit.

 

In Christus bist du eingeladen mit aller Sünde, allem Misslingen,

Komm zum Herrn, deinen Gott, der Liebe und Barmherzigkeit,

Du darfst Ihm alle Nöte, deine Schwachheit, dein Versagen bringen,

Heute ist der Tag des Heils, es ist deine Zeit und Gelegenheit!

 

 

Jesus Christus

ist der Auferstandene Herr

Die Gedanken können gar nicht fassen,

Was dort am Kreuz und auch danach geschah!

Wir können es uns hier nur schenken lassen,

Unbegreiflich bleibt das Kreuz auf Golgatha.

 

Noch mehr Sein Todes Überwinden, Sein Auferstehen,

Dass dies für uns die Rettung war,

So lasst uns dann zum Kreuze sehen,

Denn dort ist Gottes Wunder offenbar.

 

In all den Jahren ist da kein Begreifen, kein Verstehen,

Nur ein Staunen, Stammeln und Anbeten,

Lasst uns darum dankbar hier auf Jesus sehen,

Und voller Hoffnung zum Altar hin treten.

 

Christi Tod hat uns das Heil erworben,

Wir sind frei, weil Er sich gab,

Er ist für uns am Kreuz gestorben,

Doch herrlich leer ist nun Sein Grab.

 

Darum hat der Glaube seinen festen Grund:

Jesus Christus ist aus dem Grab erstanden!

Macht es allen Menschen weltweit kund:

Die Stricke sind zerrissen, die uns banden!

 

 

Auferstehung,

Wiedergeburt und Taufe

Jesus Christus ist vom Tode auferstanden,

Ein Hinweis, ja ein Zeugnis mir,

Das hier wirklich Hoffnung ist vorhanden,

Dass ich mich nicht in Ewigkeit verlier.

 

Ich bin durch Christus neu geboren,

Weil Er der Anfang meines Glaubens war,

Er hat mich in Seiner Gnade auserkoren,

Er wurde in mir durch Seinen Geist heilig offenbar.

 

In der Taufe bin ich mit Ihm gestorben,

Und auch mit Ihm bin ich auferstanden,

Er hat mich für Seine Ewigkeit geworben,

Weil Seine Wunden meine Sünden alle überwanden.

 

Montag,

10.04.2017

Hauptwache Einsatz

Ev2017- 051

Ostern steht vor der Tür, das Fest der Auferstehung. Es gibt eine Brücke von Weihnachten über Karfreitag zu Ostern. Jesus Christus ist auferstanden. Das ist die Botschaft von Ostern. Die Auferstehung ist das Siegel unserer Erlösung. Wir wissen, dass wir errettet sind, weil Christus auferstanden ist. Wichtig dabei ist, dass Jesus Christus selbst gesagt hat, dass er der Sohn Gottes ist. Auch wenn andere das leugnen.

Matthäus  26,63-66
63 Aber Jesus schwieg still. Und der Hohepriester sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes.
64 Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels. 65 Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir weiterer Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Gotteslästerung gehört.
66 Was ist euer Urteil? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig.

Matthäus 16, 13 - 17

13 Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei?14 Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten. 15 Er fragte sie: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? 16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Johannes 10

Da hoben die Juden abermals Steine auf, um ihn zu steinigen. 32 Jesus sprach zu ihnen: Viele gute Werke habe ich euch erzeigt vom Vater; um welches dieser Werke willen wollt ihr mich steinigen? 33 Die Juden antworteten ihm und sprachen: Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen, denn du bist ein Mensch und machst dich selbst zu Gott. 34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz (Psalm 82,6): »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter«? 35 Wenn er die Götter nennt, zu denen das Wort Gottes geschah – und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden –, 36 wie sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst Gott –, weil ich sage: Ich bin Gottes Sohn? 37 Tue ich nicht die Werke meines Vaters, so glaubt mir nicht; 38 tue ich sie aber, so glaubt doch den Werken, wenn ihr mir nicht glauben wollt, damit ihr erkennt und wisst, dass der Vater in mir ist und ich in ihm. 39 Da suchten sie abermals, ihn zu ergreifen. Aber er entging ihren Händen.

Ev2017- 050 Freitag, 7.4.2017

Gelegenheit von Jesus zu erzählen!

Ich freue mich drauf!

Ich so dankbar,

dabei sein zu dürfen,

einen Beitrag leisten zu dürfen,

von Jesus reden zu können!

 

Ich denke oft daran,
so fern und sacht

Worte der Wertschätzung will ich finden,

Mein Freund, weil Gott mir diese Gabe gab,

Ich will damit nicht fesseln, binden,

Denn es wäre wohl der Liebe Grab.
 

Doch du bist mir wertvoll, gut und kostbar,

Ich denke voller Sehnsucht gern an dich zurück,

In dir ist so ein wundervolles Leuchten offenbar,

Von Gott geschenkt ein segensreiches Glück.
 

Ich durfte diese Zeit mit dir empfangen,

Gemeinschaft, Stärkung, Kraft,

Voller Freude bin ich diesen Weg gegangen,

Ich denke oft daran, so fern und sacht.

Die Endzeit kommt

Ein Chip, den eine Firma ihren Mitarbeitern ausgerechnet im so sozialen Schweden implantiert ist nun ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Bibel Recht hat: Die Endzeit kommt. Wir können bei Spiegel Online unter: http://www.spiegel.de/karriere/schweden-cyborg-firma-implantiert-mitarbeitern-mikrochips-a-1141826.html davon lesen. Noch ist es freiwillig! Noch ist es harmlos! Aber der Damm ist gebrochen. Mitarbeiter dürfen die Chipkarte freiwillig durch einen Chip ersetzen, den sie sich zwischen Daumen und Zeigefinder einschießen lassen. Ein kurzer Pieks, ein Vorgang nur von wenigen Minuten und schon gehört man dazu. Die Vorteile sind so gewaltig, dass wir hier mit Sicherheit an dem Beginn einer großen Entwicklung stehen. Keine Chipkarten mehr nötig. Vollständige Kontrolle aller Mitarbeiter, Programmierung aller Chips im Vorübergehen. Wer keinen Chip hat ist sofort zu erkennen, gehört nicht dazu. Kann ausgegrenzt werden. Noch ist es freiwillig. So freiwillig wie Leih- und Zeitarbeit. Keiner wird gezwungen. Aber die meisten lassen sich darauf ein, weil es kaum noch Alternativen gibt. Man stelle sich vor, dass dies allgemeiner Standard wird. So wie heute die Pflicht zu einem Girokonto. Oder kennen Sie irgendeinen Arbeitnehmer ohne Girokonto? Genau. Wenn nun der Chip die gleiche Bedeutung gewinnt? Nicht schlimm? O, doch! Denn wir wissen aus der Bibel, dass es eine Zeit geben wird, wo niemand mehr ohne das Zeichen des Teufels kaufen oder verkaufen wird. Es ist der Beginn einer weltweiten Diskriminierung von Christen. Wir haben uns daran gewöhnt, dass in unserer Zeit viele, viele Christen verfolgt und getötet werden. Die Welt wird sich auch daran gewöhnen, dass über einen Chip eine absolute Kontrolle über die Bewegung, über die Entwicklung, über die Gesinnung eines Menschen möglich ist. Nun, macht euch bereit, ihr Christen, macht euch bereit! Habt Mut, haltet an der Hoffnung fest: Jesus Christus ist der Herr und er wird wiederkommen. Gerade weil die Bibel uns dies so konkret ankündigt, gerade darum dürfen wir um so gewisser sein, nach der Endzeit kommt die Ewigkeit. Und das bedeutet für alle Menschen, die zu Jesus Christus gehören Ewige Geborgenheit in Gott, Ewiges Leben, Ankommen in der Ewigen Freude und Heimat. Unser Herr kommt! Halleluja!

Ev2017- 049

Was will ich meinen Kindern hinterlassen?

Niemand lebt ewig, niemand ist aus Eisen, niemand bleibt aufrecht stehen bei einem Erdbeben. Auch ich nicht! Das ist mir klar. Was also will ich meinen Kindern hinterlassen, wenn ich abreisen darf in Gottes Ewigkeit? Was soll meinen Kindern mit auf den Weg gegeben werden, was hat Bestand in guten und schlechten Zeiten. Dieser Frage ging ich in der heutigen Predigt nach.

Mit Rollator, Gottvertrauen und Humor...

Gabi und ich konnten heute wieder mal einen kleinen Missionseinsatz an der Hauptwache mit gestalten.

Klein, aber fein.

Gott will in unserer Schwachheit mächtig sein.

Das hat so gut getan.

Trotz aller Gebrechlichkeit.

Die Liebe Gottes motiviert, stärkt

und schenkt uns Kraft.

Ev2017- 048

 

In ein Schweben gestellt

In ein Schweben bin ich nun hineingestellt,

Eine Freiheit, die mich frei sein lässt,

Eine Freiheit, die mir sehr gefällt,

Ich halte sie mit beiden Händen fest.

 

Doch wie will ich sie gestalten?

Will ich träge nur dahin noch gleiten?

Will ich Sinn und Kraft entfalten?

Will ich für meinen Gott noch streiten?

 

Jeden Tag darf ich neu empfangen,

Das Ringen, Eilen, Rasen dieser Welt,

Und muss doch an kein Ziel gelangen,

Es ist der Wille, der mich trägt und hält.

Verborgenes Glück

Gott rühre deine Augen an,

Zu sehen, was Er dir so voller Güte reicht,

Damit Sein Wort dir helfen kann,

Ein Segen, dem kein andrer gleicht.

 

Dass du verstehst, wie es von Ihm gemeint,

In Seiner wunderbaren, großen Güte,

Er ist dein Freund, niemals dein Feind,

Er bringt dein Leben hier zur Blüte.

 

Auch die dunklen Wege sind ein Segen,

Bis hin zur letzten Tür in Gottes Ewigkeit,

In Ihm bleibt oft verborgen all dein Leben,

Ein Leben das in Christus ist geweiht.

Ev2017- 047

Einsatz auf der Hauptwache

Montag, 27.3.2017

welch eine Freude, dass trotz aller widrigen Umstände

immer noch von Zeit zu Zeit ein missionarischer Einsatz möglich ist.

Es gibt so gute,

wertvolle Dinge,

die sich wirklich lohnen.

http://www.jesus.de/

http://www.bibeltv.de/

https://www.arche-gemeinde.de/

https://www.erf.de/

Samstag,

25. März 2017

Ein Tipp:

Ich finde Bibeltv super!

Nicht alles, aber vieles ist dort wirklich wertvoll. Hört mal rein!

http://www.bibeltv.de/mediathek/video/die-rettung-eines-finanzministers-7953/?no_cache=1&cHash=ce7444bbd5b94ee144bcdd4d074eb6a8

 

Wegweisung, Gnade und Dankbarkeit

Wir hatten großes Glück. Glück im Leid. Gabi erlitt eine gesundheitliche Krise, aber wie gut, dass es am Tage passierte und dadurch schnelle Hilfe möglich war. Wie gut, dass ich zu Hause war und für sie da sein konnte. Wie gut, dass ich vor einem halben Jahr die richtige Entscheidung getroffen habe und mich nicht nach Mannheim habe versetzen lassen, mit der Konsequenz, dass ich dann  jeden Tag mehr als 13 Stunden außer Haus geblieben wäre.

Lieber ging ich in den Ruhestand. Preis sei Gott für diese Wegweisung, für diese gute Entscheidung. Nun wird deutlicher, wohin die Reise geht. Es geht nicht mehr um ein berufliches Engagement, sondern ich werde stärker zu Hause eine Aufgabe haben, da sein, helfen, unterstützen. Tag für Tag aus der Hand Gottes empfangen, annehmen und in schlichter Dankbarkeit leben. Gott loben und preisen für seine Güte, die in diesem einfach Leben liegt.

Ich muss nichts mehr erreichen. Ich muss keine großen Pläne mehr machen, keine Strategien entwickeln. Gott hat mir dieses Leben, dieses einfache, schlichte, ihn preisende Leben zugewiesen. Mehr ist nicht dran. mehr ist nicht nötig. Alles hat seine Zeit. Ich habe so gerne, so leidenschaftlich das Evangelium verkündigt. Doch nun erfolgt die Verkündigung auf eine andere Weise. Der Missionsauftrag hat für mich eine persönliche Wandlung gewonnen. Ich wollte den Willen Gottes tun. Nun gut: Das ist der Wille Gottes. So einfach ist das. Ich muss mir keine Gedanken um das Weltgeschehen, um die Weltmission machen. Gott hat in mein Leben hinein gesprochen. Seine ultimativen Fakten haben eine sehr befreiende eindeutige, wegweisende Kraft.

 

Ev2017- 046 Freitag, 24. März 2017

Heute darf ich mal wieder...

das Evangelium verkünden!

"Was ist mir wichtig?" Mit dieser Frage halte ich von Zeit zu Zeit inne. Ein Bibelwort am Anfang des Tages, das Gebet, Bewegung, um gesund zu bleiben dann aber auch das leidenschaftliche Zeugnis von der Liebe Gottes in Christus für uns Menschen. Das ist mir wichtig. Das möchte ich Tag für Tag leben. Darum ringe ich, auch wenn es mir nicht an jedem Tag gelingt. Dahin kehre ich zurück, nach Irrtum, Sackgasse und Niederlage. Diesen Weg will ich gehen.

Christus geht voran, ich will ihm folgen.

Freitag, 17.03.2017 Erneut raus aus dem Krankenhaus
Gabi ist sehr schwach.
Donnerstag, 16.03.2017

Wieder Krankenhaus:
Gabi ist erneut im Krankenhaus.
Sie ist gefallen.
Die Wunde am Hinterkopf wurde versorgt.

Ev2017- 045 Montag, 13. März 2017

Jesus geht jedem Einzelnen nach. Das Gleichnis vom verlorenen Schaf zeigt das auf wunderbare Weise

Ev2017- 044 Freitag, 10. März 2017

Manche Entscheidungen haben weit reichende Folgen. Statt mich nach Mannheim versetzen zu lassen, wählte ich lieber den Weg in den Ruhestand. Ein halbes Jahr später erwies sich diese Entscheidung als segensreich. Gabi war auf Hilfe angewiesen und hätte ohne diese Entscheidungen mehr als sechs Stunden darauf warten müssen. Aber so war ich da und konnte helfen. Was für ein Segen.

Ev2017- 043 Freitag, 3. März 2017

leider völlig verzehrt. Dennoch:

Einsatz Hauptwache

ein Besuch spät abends. Der Weg zurück wird lang. Ich verlaufe mich, gerade auf einen völlig falschen Weg. Doch besser früher als später umkehren, sonst wird der Rückweg um so länger. Auch bei unseren sonstigen Irrwegen gilt genau das: Je früher wir von falschen Wegen umkehren, desto besser für uns. Gott meint es gut mit uns.

Ev2017- 042 Montag, 27.02.2017

Meine eigentlich braunen Schuhe färbte ich schwarz, weil auf der Arbeit schwarze Schuhe verlangt wurden, aber die alte Farbe drang immer wieder durch. So ist es auch in unserem Leben. Wir bemühen uns kultiviert und gepflegt, artig, nett und adrett zu sein, aber der alte Sünder bricht in uns immer wieder durch. Davon handelte die heutige Kurzansprache an der Haupwache.

Ev2017- 041 Freitag, 17.02.2017

Evangelium

Auf dem Weg von der Arbeit war es mir wichtig, von Jerome zu erzählen, der mir auffiel aufgrund seines Verhaltens. Wir glauben beide an den selben Gott und das eint uns, obwohl wir bis eben uns noch völlig fremd waren.

 

Den Freund will ich segnen

Ich will meinen Freund an jedem Tag segnen,

So gut ich es halt kann.

Ich will ihm voller Liebe begegnen,

Und denke immer wieder daran.

 

Ich will immer wieder Zeit für ihn haben,

Es ist ja so leicht, wenn ich es nur will,

Ich will ihm Hilfreiches sagen,

Damit ich sein Herz mit Freude erfüll.

 

Ich will ihm von Herzen gut gesonnen bleiben,

Ja, meine Liebe soll ihn in Treue tragen.

Ich will ihm die Wunder Gottes zeigen,

Und dabei immer wieder Seine Liebe wagen.

 

Ev2017- 040

Montag, 13.02.2017, 18:00-19:00

Missionseinsatz U-Bahnhof Hauptwache

Ich bewundere sehr den Einsatz von David Helke, wie er mit seinen großen gesundheitlichen Problemen, mit seinen Atemnöten dennoch laut und deutlich das Evangelium verkündigt. Ich kenne viele, die mehr Luft, mehr Redegewandtheit und mehr Kraft haben, aber dennoch kein Wort vom Evangelium hervorbringen.

Heute bewegte mich aus Markus 6,34-37 das Wort von der Überforderung:

"34 Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing eine lange Predigt an. 35 Als nun der Tag fast vorüber war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Es ist öde hier und der Tag ist fast vorüber; 36 lass sie gehen, damit sie in die Höfe und Dörfer ringsum gehen und sich Brot kaufen. 37 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen! Und sie sprachen zu ihm: Sollen wir denn hingehen und für zweihundert Silbergroschen Brot kaufen und ihnen zu essen geben?"

 

Sonntag, 12.02.2017

Immer wieder neu den Mut aufbringen

Immer wieder neu gilt es den Mut zu finden,

Immer wieder neu gilt es, die Angst zu überwinden,

Um für den Herrn und Gott geduldig einzustehen,

Um gehorsam Gottes Wege voller Einsamkeit zu gehen.
 

Lerne, Gottes Wege auch zu wollen,

Anstatt in dieser Welt herum zu tollen!

Christus will, dass wir Sein Wort verkünden,

Denn Er allein befreit von allen Sünden!
 

So sei, was du in dieser Welt zu seien hast!

So trage voller Liebe Gottes Last!

So sei der Mensch, den Gott erworben hat,

Denn dieser Kampf findet auf der Straße statt!

 

Anfang und Ende in Christus

Wo will ich hin mit meinem Leben?

Kann ich meinem Leben Richtung geben?

Bin ich von meiner Dunkelheit getrieben,

Oder kann ich lernen, das Gute zu lieben?
 

Die Bibel sagt mir: "Lebe im Licht!"

Doch so oft gelingt mir das nicht!

So wie ein Stein zu Boden fällt,

Spüre ich in mir, das Gesetz der Welt!
 

Christus hat den entscheidenden Anfang gemacht!

Christus hat in mir das heilige Feuer entfacht!

Christus wird mich zur Vollendung führen!

Christus lässt mich, bis zuletzt, Seine Liebe spüren.

 

Gib Du die Kraft zum rechten Streit!

Herr Jesus Christus schenke mir das innere Feuer,

Gib mir, o Herr, Glaube, Kraft und Geist!

Gib mir, so groß, so kostbar, wert und teuer

Dein Wort, das mir die Richtung weist.

 

Herr Jesus segne Du mein Wünschen, Handeln, Denken,

Gib mir, Herr, den Mut zu einem klaren Wort!

Herr hilf mir, meine Schritte treu zu lenken

Zu dem von Dir bestimmten Ort.

 

Herr Jesus Christus lass mich Gnade finden

In meiner Armut, Schwachheit und Erbärmlichkeit!

Hilf mir Furcht und Leidensscheu zu überwinden,

Gib Du die Kraft zum rechten Streit!

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Samstag, 11.02.2017

Missionseinsatz mit Dieter Hinrichsen

am Hauptbahnhof in Frankfurt Main

Wärmer als gedacht, freundlicher als vermutet, ein angenehmer Einsatz.

Ich bin so dankbar, im Team arbeiten zu dürfen. Das tut immer wieder gut.

Ev2017- 034

Freitag, 10. Februar 2017 - Tag 026

Es ist eine so große Hilfe im Team zu arbeiten, die stärkende Unterstützung der Gemeinschaft zu haben und ihre Ermutigung zu erhalten. Ich genieße das. Heute ging es darum, dass in den Sprüchen steht:

"Der Vogelfänger spannt sein Netz vor den Augen der Vögel, und dennoch gehen sie in sein Netz." Die offensichtliche Gefahr wird oft nicht ernst genug genommen, und wir leben leichtsinnig dahin, bis uns die Wirklichkeit hart und grausam einholt. Ein Leben ohne Gott ist ewigkeitsgefährlich, ewig gefährlich, wir brauchen Christus damit unser Leben gelingt.

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Samstag, 4. Februar 2017 - Tag 025

Schon wieder krank. Ein Schatz in irdenen Gefäßen, so viel ist klar. Ich bin ein schwacher Mensch mit einem starken Gott. Wunderbar.

Das Philadelphia Team war unter der Leitung von Dieter Hinrichsen erneut am Hauptbahnhof. Das freut mich immer sehr, denn dann ist es sehr viel leichter, evangelistisch zu arbeiten.

Nach dreimal Sprechen war aber Schluss. Wenn die Stimme geht, gehe ich mit. So war nach etwa einer Stunde Schluss für mich.

Allerdings konnte ich noch erleben, dass eine fünfhundert Mann starke Demo aufmarschierte, mit einem riesigen Polizeiaufgebot. Alles lief gut. Die Polizei war sehr nett, kam auf uns zu, informierte uns.

Ev2017- 030

Freitag, 3. Februar 2017 - Tag 024

Nach einer Woche in einer völlig anderen Welt nun zurück auf dem Missionsfeld Hauptwache.

 

Thema heute: Wertschätzung. Es ist eine so tiefe, wunderbare Kraft, die ein Wort der Anerkennung, des Lobes, der Freundlichkeit auslösen kann.

Gott spricht ein solches Wort über uns und stellt uns damit auf einen neuen, wunderbaren Grund.

 

Wir können, wir dürfen, wir sollen neu anfangen. Welche Gnade!

 

Eingeladen

Vergessen waren Freude, Hoffnung, Licht,

Verblasst die Botschaft, dass das Leben hier gelingt.

Die alten Werte trugen nicht,

Unwissend, was uns Heil und Rettung bringt.

 

Ein Wink, ein Ahnen, außerhalb der eignen Nacht,

Ein Gruß, ein Raunen voller Ewigkeit:

Dass ein Anderer alle Opfer hat gebracht,

Um uns zu erlösen von dem Leid.

 

Eingeladen, doch noch dort dabei zu sein,

Wo die Quelle ist, die Freude, das Gelingen,

Wo das Herz geläutert endlich rein,

Um uns zu unserem Besten hin zu bringen.

Ev2017- 026

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Ev2017- 028

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Samstag, 28. Januar 2017 - Tag 023

Eine besondere Gnade, eine besondere Vergünstigung war das heute. Dieter Hinrichsen war mit seinem Team am Hauptbahnhof und ich stieß als Gast hinzu. Vier mal konnte ich sprechen, normalerweise reichte die Kraft der Stimme immer nur für eine, vielleicht für zwei Predigten. Ich bin dankbar, und weiß dabei genau, dass es eine Gunst ist und bleibt. Schnell bin ich mit meinen Kräften, meinem Mut, meiner Stimme zu Ende. Aber Gott hilft. Das tut so gut!

Ev2017- 025

Heilung

im Lobgesang zu Dir, mein Gott

Ich heile, mein Freund, und finde in der Gemeinschaft Trost,

Ich spüre, Dein Wohlwollen, Dein mir Zugetansein,

Gerade dann, wenn das Leben wie wild in mir tost,

Lasse ich mich so gern auf Deine Freundschaft ein.

 

Ich heile, mein Gott, im Lobgesang, in der Anbetung,

In dem ich Dir mein Herr, mein Vertrauen ausspreche,

In dir gibt es keinen Irrtum, keine Verspätung,

Auch wenn ich an meiner Ungeduld, beinah zerbreche.

 

Du mein Heiland, mein Retter wirst mir Deine Wege weisen,

Du mein Christus, mein Leben, meine Burg, mein Felsen, mein Friede,

Aus Deinen Quellen wirst du mich wunderbar speisen,

Ich empfange völlig unverdient und antworte damit, dass ich dich liebe!

*

Freitag, 27. Januar 2017 - Tag 022

Zuerst war da Spott. Drei Mädchen hörten zu, machten ihre Späße. Doch später war da ein Öffnen, eine Betroffenheit. Wie schön, dass es so etwas gibt.

Ev2017- 024 Donnerstag, 26. Januar 2017 - Tag 021

Die Missionsarbeit ist zur Zeit beschwerlich. Doch heute war es wärmer und die Dinge sahen sehr viel freundlicher aus. Es war nicht mehr so kalt. Ich habe von Eberhard Wagner erzählt. Mein Lehrer geht mit über 80 Jahren noch immer unter großen Mühen und Angst auf die Kanzel und predigt das Evangelium, weil er so sehr davon überzeugt ist, dass das Evangelium das Beste, Größte und Notwendigste überhaupt ist, für uns Menschen. Ich will so oft, wie es mir möglich ist davon erzählen. Aber leider ist es mir nicht immer möglich. Dennoch: Ich will es auch in Zukunft immer wieder versuchen. 

  Mittwoch, 25. Januar 2017

Zeit zum Hören?

Vielleicht ist jetzt die Zeit zum Hören,

Ohne nur die eigenen Wege zu beschwören,

Hören auf das, was Christus sagt,

Zur Ruhe kommen Hast und Jagd.

 

Warten, vielleicht bleibt das Schweigen,

Will mir Gott denn etwas zeigen?

Ist es nun egal, was ich jetzt noch tu,

Ob ich arbeite, ob ich ruh?

 

Oder nehme ich mir viel zu wenig Zeit,

Bin ich nicht wirklich für Sein Reden hier bereit?

Gott hat Zeit, ich weiß, er braucht mich nicht,

So warte ich geduldig hier, ganz schlicht.

 

Dienstag, 24. Januar 2017 - Tag 020

LyBo 156 ist fertig:

***

Jesus

stellt mich in Sein Licht

Ich graule mich raus zu gehen,

Der Weg ist kalt und nass,

Ich sorge mich um das eigene Wohlergehen,

Ständig ohne Unterlass.

 

Jesus ging den Weg ans Kreuz für mich,

Für meine Schuld, für mein Leben,

Er litt so grausam, fürchterlich,

Er hat sich selbst für mich gegeben.

 

Immer wieder sinke ich beschämt

Durch dieses Beispiel auf die Knie und dann...

Ist endlich diese widerliche Leidensscheu gezähmt,

Weil Gottes Vorbild mich verändern kann.

 

Ja, ich friere und mir ist elend zumute,

Ich habe keine Lust, ich will im Grunde nicht,

Doch Jesus Christus, der Gerechte, Wahre, Gute,

Stellt mich unerbittlich in Sein Licht.

 

Mit diesem Bild in meinem Herzen,

Mit diesem Vorbild mir vor Augen,

Überwinde ich die so geringen Schmerzen,

Und will nun doch zum Zeugnis taugen.

 

***

 

Jesus,

Du bist völlig ausreichend

Herr Jesus Christus, Du bist mein Bruder, mein Freund!

Du bist vollkommen ausreichend für mein Leben!

Nichts hab ich je an Wichtigem versäumt,

Denn Du hast mir mehr als genug gegeben!

 

Jesus, Du bist in diese Welt gekommen,

Du hast mich erlöst, gesegnet und beauftragt!

Durch Dich bin ich dem Tod entronnen,

Du hast für mich Dein kostbares Leben gewagt!

 

Christus, Du bist mein Gott, mein Heil, mein Friede!

Du bist mein Erlöser, mein Retter, mein Heiland!

Der Vater hat Dich in diese Welt gesandt,

Zum Heil der Welt durch Deine Liebe!

 

Vor ein paar Tagen spielten auf dem zugefrorenen See ein paar Kinder Eishockey. Nicht ungefährlich bei dünnem Eis und Temperaturen nicht allzuweit von 0 Grad entfernt. Wer da einbricht droht nicht nur zu ersaufen, sondern auch eine Lungenentzündung zu bekommen. Das ist das Bild, das auch auf unser Leben zutrifft. Wir laufen alle über dünnem Eis. Jederzeit kann es brechen, die Sicherheit ist trügerisch.

Ev2017- 023

Ev2017- 022

Montag, 23. Januar 2017 - Tag 019

 

Einsatz Hauptwache

Ein solider Einsatz in alter Treue, wie immer. Richtig und gut.

 

Unter Druck geraten

Unter Druck geraten spüre ich

Wie kaum in meiner Hand mein Gelingen bleibt,

Ich irre und verirre mich,

Weil mein Herz von einem Ort zum Andern treibt.

 

Treibsand blendet mir die Augen,

Ich vergesse Segen, Kraft und Bruderschaft,

Ich vergesse alle Frucht und meinen Glauben,

Ich zweifle an der eignen Mitgliedschaft.

 

Doch mag das Herz auch flüchtig sein, ein Spiel,

So ist die Hoffnung fest in Gottes Hand,

Er ist der Anfang und mein Ziel,

Durch ihn bin ich zum Heil und zu meinem Glück gesandt.

***

 

Bewahre uns, o Herr,

wir brauchen Dich!

Niemand kann bei einem Erdbeben auf seinen Füßen bleiben,

Niemand kann im Sturm aufrecht stehen,

Niemand kann im Meer Stärke zeigen,

Niemand kann sich selbst bewahren vor dem Untergehen.

 

O, Herr, erbarme dich und hilf uns leben!

O, Herr, wir sind schwach und ohne Halt!

O, Herr, Du allein kannst uns den Frieden geben!

O, Herr, Du allein schützt uns vor Terror und Gewalt!

 

Jesus, Du bist für uns am Kreuz gestorben,

Christus, Du bist auferstanden!

Herr, unser Gott, Du hast uns mit Blut geworben,

Durch Dich allein ist Rettung nun vorhanden!

***

 

Freue dich an deinem Bruder

Freue dich an allem, was Jesus durch den Bruder tut,

Freude dich daran, dass dein Bruder gesegnet wird,

Freue dich, dass auf ihn Gottes Segen ruht.

Freue dich daran, wie Gott um deinen Bruder wirbt.

 

Freue dich daran: Gott sendet Seine Leute!

Freue dich: Gott schenkt Seine Gaben!

Freue dich daran, dass Gott auch heute

Deinem Bruder Gelingen schenkt,

damit wir alle Segen haben.

 

Gott will die Gemeinde gründen

Mit den Gaben, die dein Bruder hat,

Damit sie denn im Segen münden,

Denn Gottes Reich findet hier in unsrer Mitte statt.

***

Ich ertrage mich in meiner Nacktheit kaum

Mein Können ist plötzlich geraubt und wertlos,

Die Früchte der Arbeit bleiben seltsam blass,

Die Gemeinschaft trägt nicht weiter groß,

Diese Zeit wird zu einem Irgendwas.

 

Ich klammere, von Angst getrieben,

An alten Privilegien, Rechten, Sicherheiten,

Doch wenig ist davon geblieben,

Wenig wird in Zukunft mich davon begleiten.

 

Ich ertrage mich in meiner Nacktheit kaum,

Diese Blöße lässt mich frieren.

Doch das Frühere erweist sich nun als Traum,

So völlig sinnlos war mein Gieren.

 

Ev2017- 021

Samstag, 21. Januar 2017 - Tag 018

heute ein wieder eher unauffälliger Einsatz. Keine große Sache, aber das Evangelium wurde verkündigt.

Ev2017- 020

Freitag, 20. Januar 2017 - Tag 017

Konflikt

Der erste "offizielle" Teil bei unserem Missionseinsatz an der Hauptwache lief ausgesprochen gut. Ordentlich gepredigt. Ordentliche Reaktionen, gute Gemeinschaft, starkes Zeugnis. Alles gut.

Dann zog das Team ab. Und dann...

Gegen Ende unseres Einsatzes haben zwei Jugendliche ganz interessiert zugehört. Ich sprach sie an. Sie erwiesen sich als ziemlich überzeugte Muslime. Ein engagiertes Gespräch wie so oft. Doch als das gesamte Team abgezogen war, blieb einer aus unserem Missions-Team zurück und lieferte sich leider noch ein Rededuell mit diesen beiden. Bald waren es vier, dann sechs, schließlich umstanden uns zwölf hoch aggressive, fanatische Muslime gegenüber. Es kamen weitere hinzu, und einige gingen wieder. Sie rempelten, brüllten, stellten rhetorische Fragen. Immer wieder begegneten wir denselben einstudierten Gegenargumenten. "Jesus sei doch allwissend, warum wusste er dann nicht, wann der Tag der Wiederkunft sein würde?" und ähnliche Dinge. Für die jungen Leute war das so eine Art religiöser Kampfsport. Es ging ihnen nicht um die Wahrheit, es ging ihnen einzig und allein darum, den Islam auf diesem Platz um jeden Preis zum Sieg zu führen. Über eine Stunde ging es hin und her. Ich bekam immer mal wieder einen Schlag auf den Kopf. Dann ein Grinsen, ein hämisches: "Ich war es nicht!" Sie versuchten mich von meinem Missionsbruder zu trennen. Die Augen weit aufgerissen, voller Fanatismus und Hass. Sie verhöhnten uns. Sie pöbelten, provozierten. Immer wieder. Einer wollte meine Brille geliehen haben, weil er die Uhr angeblich nicht lesen könne. Der andere erkundigte sich nach meiner Adresse, um mich "zu besuchen". Das war eine unangenehme Situation und leider Runde um Runde von meinem völlig uneinsichtigen Missionsbruder verlängert. Statt den Sack zeugnishaft zuzubinden, provozierte er die Meute auch noch. Endlich nach einer guten Stunde zerstreute sich der Mob. Mein Missionsbruder fasste das als Sieg auf. Ich fand es einfach nur unnötig und furchtbar. Einerseits durfte ich ihn nicht allein lassen, das verstieße gegen die Pflicht, füreinander ein zu stehen. Aber andererseits war die ganze Aktion einfach nur dämlich. Natürlich beantworte ich eine ehrliche Frage eines suchenden Muslim. Aber diese rhetorischen Spiegelfechtereien, dieser apologetische Schlagabtausch geht völlig an unserem Auftrag vorbei. Es geht um das Zeugnisgeben, nicht um ein siegreiches Argumentieren. Na ja... Ende gut, alles gut. Jesus hat uns bewahrt. Gott sei Dank. 

Ev2017- 019

Donnerstag, 19. Januar 2017 - Tag 016

Zelten in der Wüste

Zelten in der Wüste,

Die Wüste, die das Leben einbüßte,

Nun gilt es, das Leben darin zu gestalten,

In der Einöde neue Freude zu entfalten.

 

Nicht jammern, nicht klagen,

Nicht zaudern, nicht verzagen,

Grenzen gilt es auszuweiten,

Überwindend voranzuschreiten.

 

Die Tristesse kriecht in jede Kammer,

Öfters herrscht nun Katzenjammer,

Doch es bleibt das Glück in meiner Hand,

Das Glück, das ich so oft schon hier im Aufbruch fand.

*

Gelingen und Gestalten

Wer sein Leben gewinnen will,

Wer dem Glück voller Sehnsucht nachjagt,

Wird nie gesättigt darin und still,

Weil die Gier weiter nach ihm fragt.

 

Kann in dieser Welt das Leben gelingen,

Kann ich das Leben überhaupt gestalten?

Wo doch 1000 Stürme Nöte bringen?

Es gibt darin kein Halten...


Ich glaube an Gott, meinem Frieden,

Ich glaube an Christus, meinem Leben!

Ich finde mein Glück in diesem Lieben,

Ich finde mein Leben in Seinem Segen.

Dankbar

Was bin ich dankbar für die Outdoor Hose und die warme Jacke, die ich geschenkte bekommen habe. Was für eine Wohltat. Es ist so dermaßen kalt und ungemütlich. Dabei aber oft strahlender Sonnenschein. Ich denke oft: Was machen die armen Menschen, die auf der Straße leben müssen? Das ist so was von hart.

Ev2017- 018

Ev2017- 017

Mittwoch, 18. Januar 2017 - Tag 015

Kalt

Die Kälte macht das Zeugnis auf der Straße schwer. Doch trotz allem: Es lohnt sich. Mir tun die vielen Menschen leid, die gezwungen sind, bei dieser Kälte auf der Straße zu sein. Die Obdachlosen.

Das eigene Zeugnis war heute schwach. Viele strömten an mir vorbei, gingen ihrer Wege nach. So beschäftigt. So zu. So taub und blind. Ich hoffe nur, dass wenigstens Einer gehört hatte, dass wenigstens Einer ein offenes Herz hatte, dass wenigstens für einen das verkündigte Wort zur Hilfe werden konnte.

 

Ev2017- 016

Ev2017- 015

Dienstag, 17. Januar 2017 - Tag 014

 

Armut empfangen

Leer gelebt-

Zu Grunde bewegt.

Sackgassen verliebt -

Abgrund besiegt.

 

Christus begegnet -

Völlig gesegnet!

Rettungsgeborgen -

Froh voller Morgen.

 

Licht gesandt -

Christus verwandt.

Armut empfangen -

Heil erlangen.

 

Auf der Straße - bei bitterster Kälte - traf ich heute gleich drei Christen, die Traktate verteilten und dabei wirklich einen heldenhaft tapferen Dienst leisteten. Ich freue mich so, dass viele Christen unterwegs sind, um für Jesus Werbung zu machen und zu Christus hin einzuladen. Jeder an seinem Platz, jeder nach seinen Möglichkeiten.

Ev2017- 014

Montag, 16. Januar 2017 - Tag 013

Ein Tag, der so ganz und gar anders lief, als ich ihn geplant hatte. Der Mensch denkt und Gott lenkt, und er lenkt sehr viel besser, als der Mensch es je könnte. Es war ein reicher Tag. Die Verkündigung an der Hauptwache war wieder sehr lebendig. Gott sei Dank arbeitet meine Stimme wieder besser. Ich bin so dankbar. Das neue Leben als Pensionär gefällt mir von Tag zu Tag besser.

 

Nicht vergebens

Wenn der Ruf vom Heil ungehört verhallt,

Wenn die ausgestreckte Hand nicht ergriffen wird,

Wenn statt dessen, nur die Faust geballt,

Wenn statt dessen nur die Vernunft erstirbt...

 

Dann ist das längst kein Grund ganz aufzugeben,

Dann ist nicht sinnlos das Wort von Buße und Umkehr,

Dann lohnt trotz allem noch immer das Wort vom Leben,

Dann lohnt noch immer die Tat allein Gott zur Ehr.

 

Jeremia lehrt uns unbeirrbar Treue,

Über fünfzig Jahre hinweg trotz allen Spottes

Predigte er tagtäglich auf's Neue,

Zur Ehre seines geliebten Gottes.

Ruhetag

Sonntag, 15. Januar 2017

Glücklich, weil ich nicht unglücklich bin

"Ich kann bereits glücklich sein,

Wenn ich nicht unglücklich bin!"

Dieser Satz ist richtig und fein,

Dieses Wort ist ein großer Gewinn!

 

Ein Tag ohne Hunger, ein Tag ohne Leid,

Ein Tag ohne Durst, ohne Schmerz, ohne Einsamkeit,

Ein Tag, ohne Angst, ohne Not, ohne Streit,

Ein Tag ohne Last, ohne Bitterkeit.

 

Ein Tag ohne Krieg, ein Tag ohne Flucht, ohne Grausamkeit,

Ein Tag ohne Stress, ohne Gewalt, ohne Ungerechtigkeit,

Ein Tag ohne Frieren, ohne Schwitzen, ohne Bedürftigkeit,

Ein Tag ohne Mangel, ohne Verächtlichkeit.

 

Ein Tag ohne Gefangenschaft, ohne Neid,

Ohne Habsucht, ohne Fesseln, ohne Sucht, ohne Niedrigkeit,

Ein Tag ohne Schulden, ohne Armut, ohne Verdorbenheit,

Ohne Schmutz, ohne Verfolgung, ohne Dunkelheit.

 

Ein Tag ohne Gefahr, ohne Hass, ohne Krankheit,

Ohne Bedrohung, ohne Obdachlosigkeit,

Ein Tag ohne Verlust, ohne Feindseligkeit,

All das ist ein Reichtum, ein Segen, eine Glückseligkeit.

 

*

Das Reden Gottes

Eben noch sind die Wege so düster und karg,

So bitter, so gruselig und feuchtkalt,

Bilder voller Splitter, Wüste und Sarg,

Ich fühle mich hässlich und alt.

 

Doch dann taucht ein heller Strahl alles in sein Licht,

Er wandelt die Finsternis in Freude und Schönheit,

Es ist, als ob das schrecklich kalte Eis endlich zerbricht,

Und alles atmet heitere, froh machende Gelassenheit.

 

So ist das Reden Gottes in meinem Leben,

Es wandelt die Wüste in Heimat und Freiheit,

Die Gnade Gottes schenkt mir so reichen Segen,

So süß erklingt das Raunen der Ewigkeit.

*

Ich bleibe herrlich in Christus bewahrt

Manchmal in den kostbarsten Stunden,

Spüre und ahne ich etwas von der Ewigkeit,

Ganz sacht kann ich daran gesunden,

Und werde für die Wege Gottes bereit.

 

Ich selber drohe in mir zu ertrinken,

In meiner Gier, meiner Sünde, meinem Eigensinn,

Ich könnte in meinen Sümpfen versinken,

Blickte ich nicht zu Jesus Christus hin.

 

Doch ich bleibe herrlich in Christus bewahrt,

Er hat in mir das ewige Leben begonnen,

Seine Liebe auf Seine so ganz besondere Art,

Hat für mich völlig befreiend das Heil gewonnen.

*

Gestalten

Manchmal reißt an mir brutale Gewalt

Und will mich auf dunkle Wege ziehen,

Ich kämpfe um Frieden, um Freiheit und Halt,

Und kann kaum jenen Kräften entfliehen.

 

Wie kann ich mich selber aufrecht halten?

Wie kann ich in diesem Strudel gelingen?

Wie kann ich meine Kräfte sinnvoll verwalten?

Und mein Leben Gott zum Opfer bringen?

 

Niemand kann in dieser Welt aufrecht bleiben,

Wenn ein Erdbeben den Boden zur Aufruhr führt,

Meine verängstigte Seele kann mir keine Wege zeigen.

Wenn sie nicht die Gnade und Hilfe Gottes spürt.

*

Gönne dem Bruder das Leben

Gönne dem Bruder die Freiheit, den Frieden,

Stelle ihn nicht in deine furchtbare Enge,

Lass ihn nicht in deinen eigenen Fesseln liegen,

Erschwere ihm nicht seine Gänge.

 

Gönne dem Bruder das Leben, das Gute,

Streite mit ihm nicht um Kleinigkeiten,

Ihm ist oft elend zumute,

Warum willst du ihm Schmerzen bereiten?

 

Gönne dem Bruder Gewissheit und Kraft,

Hilf ihm Sein Leben zur Blüte zu bringen,

Tue alles, was in Deiner Macht,

Und lass ihn zur Freude durch dringen.

 

 Ev2017- 013

Ev2017- 012

Samstag, 14. Januar 2017 - Tag 012

Auf der Zeil angekommen, traf ich die Geschwister aus der Barmherziger Gott Gemeinde. Ich fragte, ob ich predigen dürfe, denn ich weiß ja genau, zu zweit geht es einfach besser. Und dann gesellte sich noch Wolfgang hinzu. Wunderbar. Schließlich folgte ich dem Rat von Gerhard Jungwirth eine zweite Predigt zu wagen. Und siehe da: Ja, es hat geklappt! Es schloss sich auch ein sehr intensives Gespräch mit einem offenen Muslim an, der sich bemerkenswert gut in der Bibel auskannte. Was für ein Segen. 

 Ev2017- 011

Freitag, 13. Januar 2017 - Tag 011

Hauptwache. Begegnung mit einer sehr geschätzten VCS-Telekom Kollegin. Wie schön! Sie lacht, gewiss schmunzelt sie über mich, hält mich ein wenig für bekloppt. Aber: Das Zeugnis ist da. Stark und lebendig. Just in dem Moment wo sie vorbeischneit predige ich aus Leibeskräften. Gut so!

Heute geht es um die geniale Einfachheit des Evangeliums. Wer denkt, dass sei primitiv, der irrt gewaltig. Einfach ist schwer. Einfach ist clever, geradezu genial. Und dann doch schwer, so einfach wie es ist, das Annehmen fällt vielen schwer.

 Ev2017- 010

Donnerstag, 12. Januar 2017 - Tag 010

Wieder etwas wärmer. Stimme geht. Soweit alles klar. Kurs halten.

 Ev2017- 009

 

Mittwoch, 11. Januar 2017 - Tag 009

Ein Wiedersehen mit Mison war sehr schön. Sie berichtete davon, dass sie mit einem jungen Mann ein Bibelstudium begonnen hatte, und er sich nun bekehrt habe. Preis den Herrn. Wolfgang und ich waren heute wieder auf der Zeil. Wir sind jetzt nicht mehr wie früher um 11:00 auf dem Platz, sondern erst um 14:00 Uhr, das ist für mich günstiger. Auf diese Weise kann ich morgens für ein wenig Bewegung sorgen. Die Stimme wird wieder stärker. Ich bin dankbar. Die Umstände auf dem Platz sind schwierig. Nass, kalt, trist, grau in grau. Hier ist die Treue um so wichtiger. Bei strahlendem Sonnenschein bei angenehmen 20 Grad ist es leicht fröhlich zu predigen. Aber bei diesem Hundewetter Kurs zu halten - tja, das ist schon eine ganz besondere Frage an unsere Ernsthaftigkeit. 1

 Ev2017- 008

Dienstag, 10. Januar 2017 - Tag 008

Das Alter hat doch seine Vorzüge: Gemach, gemach... für alles ist Zeit. Nichts muss, alles ist möglich ... wunderbar. Ganz langsam finde ich mich in mein neues Leben hinein. Heute auf der Zeil ging es um das Wort von Jesus aus Mt. 9,13: "Die Gesunden brauchen den Arzt nicht, sondern die Kranken!" Wer sich für gesund hält, bleibt blind und taub für das Evangelium. Erst wer begriffen hat, dass wir alle Sünder sind und damit krank an Leib und Seele, erst der wird bereit, das Evangelium von Jesus Christus anzunehmen.

Ev2017- 007

Montag, 9. Januar 2017 - Tag 007

Wort im Krieg

Heute Abend an der Hauptwache sprach ich von dem jungen Mann im Krieg, der unter Beschuss gerät und voller Angst und Not den Psalm 23 betet und dann auch tatsächlich gerettet wurde.

  Ev2017- 006

Samstag, 7. Januar 2017 - Tag 006

Eine Begegnung auf dem Bahnhof lieferte mir den Stoff für die Predigt: Jesus hat alles getan, ich kann dem nichts mehr hinzufügen. Darum ging es: Jesus rettet! - Jesus genügt! In der Kaiserstraße stand ich allein. Ein Muslim kam auf mich zu und beschwerte sich, dass ich zu aggressiv sei. Ich war mir gar keiner Schuld bewusst. Nun ja... Wir auch immer. Die Botschaft bleibt wahr: Jesus genügt! Jesus rettet! Er allein.

  Ev2017- 005

Freitag, 6. Januar 2017 - Tag 005

Das Leben als Pensionär gefällt mir von Tag zu Tag besser. Zunächst war es etwas ungewohnt. Ich brauchte ein paar Tage. Aber nun fange ich an, es zu genießen. Die Verkündigung im Hauptwache Team ist für mich ein großer Gewinn, ein Segen. Ich muss nicht alleine kämpfen. Das tut gut. Hier sind Freunde, Geschwister gleichen Glaubens, gleichen Sinnes, mit gleichen Zielen und Strategien. Das ist wunderbar. Heute hat mich das Thema: Verlust und Rache stark beschäftigt.

 Ev2017- 004

Donnerstag, 5. Januar 2017 - Tag 004

Die neue Situation will mir noch nicht so gut gelingen. Doch wie auch immer: Das Evangelium habe ich verkündigt. Zwar gegen den Strich gebürstet, frierend, vielleicht auch ein wenig skurril und merkwürdig. Aber immerhin.

 Ev2017- 003

Mittwoch, 4. Januar 2017 - Tag 003

überraschend freundlich

auf Frieren, Sturm und Nässe war ich eingestellt und graulte mich vor dem Einsatz. Aber welch angenehme Überraschung, es war zwar stürmisch, aber sehr mild. Wunderbar. Die Stimme erlaubt nach wie vor nur eine einzige Predigt. Okay - dann ist das halt so. "Dein Wille geschehe ...!"Das Selbstvertrauen und der Mut kehren mit jeder weiteren Predigt ein wenig mehr zurück. Ich bin so dankbar für all das...

 

 Ev2017- 002

Dienstag,  3. Januar 2017 - Tag 002

Auf der Zeil

Oft habe ich mir das gesagt: Wir müssen nicht toll sein, es genügt, treu zu sein. Das ist und das bleibt wahr und wichtig. Hauptsache für Jesus unterwegs. Hauptsache ein Zeugnis sein. Für die Begegnungen offen bleiben, die ER schenkt. Und so war es auch heute. Schöne Gespräche, wunderbare Gelegenheiten. Nichts Großartiges und dennoch wertvoll.

Ev2017- 001

Neubeginn an der Hauptwache 2017

Tag 001

Wieder hinein finden in die missionarische Verkündigung. Eine Predigt. Das ist der Anfang. Ich werde es ganz langsam beginnen lassen. Ganz langsam neu aufbauen. Es ist ein neuer Dienst. Ein Dienst, der sich Schritt für Schritt entwickeln muss. Das Plakat werde ich weiterhin einsetzen, so wie bisher. Abends um 18:00 Uhr bin ich bei dem Team auf der Hauptwache. Und tatsächlich: Es war sehr schön, sehr hilfreich, sehr Mut machend. Gott schenkt Seinen Geist, Seine Kraft, Seine Gelegenheiten. Ich bin so dankbar, zu spüren, dass die Kraft Gottes dieses Wunder schafft.

Ev2016-795

Der neue Lebensabschnitt
hat für mich begonnen!

 
 

Ich will Ihm vertrauen!

Ich will Ihm vertrauen, voller Hoffnung vertrauen,

Auf Gott allein, meinem Herrn, mein Leben!

Ich will ganz allein auf Ihn nur schauen!

Von Ihm erhoffe ich Hilfe und Segen!

 

Ich setze ganz allein auf Seine Kraft,

Er hat mich noch nie enttäuscht!

Es ist Seine Macht, die neue Wege schafft

Und Ängste und Sorgen verscheucht!

 

Er ist der Anfänger und Vollender,

Mein Leben ist völlig in Seiner Hand!

Weiß sind die von Ihm geschenkten Gewänder,

Zum Heil bin ich in Christus gesandt!

 

Wie gut, wenn dieses alles

doch nicht alles war...

 Die Jahresabrisskante droht wie jedes Mal

Mit Wüstenei, Bankrotterklärung, ja mit Hochstapelei,

Oft bleibt allein im Schnaps die freie Wahl,

Gefangen in dem Selbstbetrug und Einerlei.

 

Wie gut, wenn dieses alles doch nicht alles war,

Wie gut, wenn deine ganze Zukunft erst beginnt,

Wie gut, dass in Christus Gottes Liebe offenbar,

Wie gut, wenn am Ende dann das Leben doch gewinnt!

 

Freue dich, du bist gesegnet!

Freue dich, Gott meint es gut mit dir!

Freude dich, denn Gott begegnet

Dir mit Seiner ganzen Liebe hier!

 

Der letzte Tag wird kommen

Unerbittlich ist dieser letzte Tag nun angebrochen,

Der Abschied steht nun vor der Tür!

Lange habe ich davon gesprochen,

Von dem wann, warum, und dem wofür.

 

Doch nun: Nun ist er da!

Ganz und gar nicht länger aufschiebbar!

So brutal real, wahr und nah,

Ganz offenbar.
 

So wird auch der allerletzte Tag noch kommen,

Vom Tod gekrönt, um in das Licht zu treten,

Voller Hoffnung für all jene Frommen,

Die Sein Kommen voller Ernst und Furcht erbeten.

 

Freue dich an deiner Gabe

Du schaust auf deine geringe Kraft, auf deine Armut,

Und leidest bitter daran,

Dass andere so viel stärker sind, mit so viel höherem Gut,

Du leidest daran, dass der Andere mehr als du kann.

 

Doch, mein Freund, freue dich an deiner Gabe,

Freue dich an dem, was du im Geist erringst,

Freude dich! Ja ich sage:

Geheiligt ist, was du dem Christus bringst.

 

Maria in nur einem einzigen Augenblick,

in nur einer Stunde,

Wurde unsterblich in dem, was sie für Christus tat,

Wir alle kennen seit dieser Zeit jene Kunde,

Sie erhielt so viel mehr über dem, was sie sich erbat.

 

Geborgenheit

Sanft nimmt dir die Dankbarkeit,

Den Blick von Mangel und Not,

Und weist dich voller Barmherzigkeit,

Auf dein zartes Morgenrot.

 

Der Blick verengt sich in deinem Leid,

Doch die Dankbarkeit führt dich in eine herrliche Weite,

Sie segnet dich mit wohltuender Freundlichkeit,

Damit eine zärtliche Güte dich leite.

 

Mein Freund, sei dir gewiss: Du bist geborgen!

Du bist gewollt, geliebt und gesegnet!

Es gibt für dich voller Heimat ein Morgen,

In dem dir Gott selber befreiend begegnet.

 

 

Oft schon bin ich aufgebrochen…

Die letzten Tage gehen

Unerbittlich sanft dahin.

Ich beginne zu verstehen,

Dass ich hier nicht länger bin.

 

Oft schon bin ich aufgebrochen,

Ohne etwas da zu lassen,

Ich hatte mir so viel versprochen,

Am Ende musste es verblassen.

 

Doch ich darf auch neu beginnen,

Darf ganz neu das Leben spüren,

Um vom Neuen auf das Glück zu sinnen,

Es öffnen sich ganz neue Türen.

 

 

Komm zur Stille

Freund, mein Freund, so komm zur Stille,

Halte ein, ja, halte inne,

Denn das mein Freund ist Gottes Wille,

Damit Er neu mit dir beginne.

 

Er hat dich je und je geliebt,

Er geht dir nach von Anbeginn,

Er hat für dich am Kreuz gesiegt,

Er tut alles auf dein Gelingen hin.

 

Er sehnt sich, ja er sehnt sich so nach dir,

Dass du zum Glück, zu Seiner Ewigkeit gelangst.

Er ringt mit allen Kräften hier,

Dass du Sein Heil empfangen kannst,

 

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