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Markus Engel Feedback

Unter Druck geraten

Unter Druck geraten spüre ich

Wie kaum in meiner Hand mein Gelingen bleibt,

Ich irre und verirre mich,

Weil mein Herz von einem Ort zum Andern treibt.

 

Treibsand blendet mir die Augen,

Ich vergesse Segen, Kraft und Bruderschaft,

Ich vergesse alle Frucht und meinen Glauben,

Ich zweifle an der eignen Mitgliedschaft.

 

Doch mag das Herz auch flüchtig sein, ein Spiel,

So ist die Hoffnung fest in Gottes Hand,

Er ist der Anfang und mein Ziel,

Durch ihn bin ich zum Heil und zu meinem Glück gesandt.

***
 

Bewahre uns, o Herr,

wir brauchen Dich!

Niemand kann bei einem Erdbeben auf seinen Füßen bleiben,

Niemand kann im Sturm aufrecht stehen,

Niemand kann im Meer Stärke zeigen,

Niemand kann sich selbst bewahren vor dem Untergehen.

 

O, Herr, erbarme dich und hilf uns leben!

O, Herr, wir sind schwach und ohne Halt!

O, Herr, Du allein kannst uns den Frieden geben!

O, Herr, Du allein schützt uns vor Terror und Gewalt!

 

Jesus, Du bist für uns am Kreuz gestorben,

Christus, Du bist auferstanden!

Herr, unser Gott, Du hast uns mit Blut geworben,

Durch Dich allein ist Rettung nun vorhanden!

***

 

Freue dich an deinem Bruder

Freue dich an allem, was Jesus durch den Bruder tut,

Freude dich daran, dass dein Bruder gesegnet wird,

Freue dich, dass auf ihn Gottes Segen ruht.

Freue dich daran, wie Gott um deinen Bruder wirbt.

 

Freue dich daran: Gott sendet Seine Leute!

Freue dich: Gott schenkt Seine Gaben!

Freue dich daran, dass Gott auch heute

Deinem Bruder Gelingen schenkt,

damit wir alle Segen haben.

 

Gott will die Gemeinde gründen

Mit den Gaben, die dein Bruder hat,

Damit sie denn im Segen münden,

Denn Gottes Reich findet hier in unsrer Mitte statt.

***

Ich ertrage mich in meiner Nacktheit kaum

Mein Können ist plötzlich geraubt und wertlos,

Die Früchte der Arbeit bleiben seltsam blass,

Die Gemeinschaft trägt nicht weiter groß,

Diese Zeit wird zu einem Irgendwas.

 

Ich klammere, von Angst getrieben,

An alten Privilegien, Rechten, Sicherheiten,

Doch wenig ist davon geblieben,

Wenig wird in Zukunft mich davon begleiten.

 

Ich ertrage mich in meiner Nacktheit kaum,

Diese Blöße lässt mich frieren.

Doch das Frühere erweist sich nun als Traum,

So völlig sinnlos war mein Gieren.

 

 

Montag, 23. Januar 2017 - Tag 019

 

Einsatz Hauptwache

Ein solider Einsatz in alter Treue, wie immer. Richtig und gut.

 

Ev2017- 022

 
Lyrik

Johannes Evangelium, Kapitel 3, Vers 16:

„Denn also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn dahin gab,
auf dass alle, die an ihn glauben,
Nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben!“
Das bedeutet:
 1. Gott liebt dich!
2. Sünde trennt dich von Gott!
3. Christus rettet dich,
denn er starb für dich am Kreuz!
4. Nimm ihn an,
und du bekommst Vergebung für deine Sünden
und das ewige Leben!

Mehr Information dazu:

Schreiberling
Evangelium
Predigt
Quellen und Adressen
Worte an einen Freund
Arbeitskreis Evangelium
Wegweisung
Zeugnis
Du bist mir wert
 
 
 

Mein Motto:

Information nicht Manipulation!

 

Ev2017- 021

Samstag, 21. Januar 2017 - Tag 018

heute ein wieder eher unauffälliger Einsatz. Keine große Sache, aber das Evangelium wurde verkündigt.

Ev2017- 020

Freitag, 20. Januar 2017 - Tag 017

Konflikt

Der erste "offizielle" Teil bei unserem Missionseinsatz an der Hauptwache lief ausgesprochen gut. Ordentlich gepredigt. Ordentliche Reaktionen, gute Gemeinschaft, starkes Zeugnis. Alles gut.

Dann zog das Team ab. Und dann...

Gegen Ende unseres Einsatzes haben zwei Jugendliche ganz interessiert zugehört. Ich sprach sie an. Sie erwiesen sich als ziemlich überzeugte Muslime. Ein engagiertes Gespräch wie so oft. Doch als das gesamte Team abgezogen war, blieb einer aus unserem Missions-Team zurück und lieferte sich leider noch ein Rededuell mit diesen beiden. Bald waren es vier, dann sechs, schließlich umstanden uns zwölf hoch aggressive, fanatische Muslime gegenüber. Es kamen weitere hinzu, und einige gingen wieder. Sie rempelten, brüllten, stellten rhetorische Fragen. Immer wieder begegneten wir denselben einstudierten Gegenargumenten. "Jesus sei doch allwissend, warum wusste er dann nicht, wann der Tag der Wiederkunft sein würde?" und ähnliche Dinge. Für die jungen Leute war das so eine Art religiöser Kampfsport. Es ging ihnen nicht um die Wahrheit, es ging ihnen einzig und allein darum, den Islam auf diesem Platz um jeden Preis zum Sieg zu führen. Über eine Stunde ging es hin und her. Ich bekam immer mal wieder einen Schlag auf den Kopf. Dann ein Grinsen, ein hämisches: "Ich war es nicht!" Sie versuchten mich von meinem Missionsbruder zu trennen. Die Augen weit aufgerissen, voller Fanatismus und Hass. Sie verhöhnten uns. Sie pöbelten, provozierten. Immer wieder. Einer wollte meine Brille geliehen haben, weil er die Uhr angeblich nicht lesen könne. Der andere erkundigte sich nach meiner Adresse, um mich "zu besuchen". Das war eine unangenehme Situation und leider Runde um Runde von meinem völlig uneinsichtigen Missionsbruder verlängert. Statt den Sack zeugnishaft zuzubinden, provozierte er die Meute auch noch. Endlich nach einer guten Stunde zerstreute sich der Mob. Mein Missionsbruder fasste das als Sieg auf. Ich fand es einfach nur unnötig und furchtbar. Einerseits durfte ich ihn nicht allein lassen, das verstieße gegen die Pflicht, füreinander ein zu stehen. Aber andererseits war die ganze Aktion einfach nur dämlich. Natürlich beantworte ich eine ehrliche Frage eines suchenden Muslim. Aber diese rhetorischen Spiegelfechtereien, dieser apologetische Schlagabtausch geht völlig an unserem Auftrag vorbei. Es geht um das Zeugnisgeben, nicht um ein siegreiches Argumentieren. Na ja... Ende gut, alles gut. Jesus hat uns bewahrt. Gott sei Dank. 

Ev2017- 019

Donnerstag, 19. Januar 2017 - Tag 016

Zelten in der Wüste

Zelten in der Wüste,

Die Wüste, die das Leben einbüßte,

Nun gilt es, das Leben darin zu gestalten,

In der Einöde neue Freude zu entfalten.

 

Nicht jammern, nicht klagen,

Nicht zaudern, nicht verzagen,

Grenzen gilt es auszuweiten,

Überwindend voranzuschreiten.

 

Die Tristesse kriecht in jede Kammer,

Öfters herrscht nun Katzenjammer,

Doch es bleibt das Glück in meiner Hand,

Das Glück, das ich so oft schon hier im Aufbruch fand.

*

Gelingen und Gestalten

Wer sein Leben gewinnen will,

Wer dem Glück voller Sehnsucht nachjagt,

Wird nie gesättigt darin und still,

Weil die Gier weiter nach ihm fragt.

 

Kann in dieser Welt das Leben gelingen,

Kann ich das Leben überhaupt gestalten?

Wo doch 1000 Stürme Nöte bringen?

Es gibt darin kein Halten...


Ich glaube an Gott, meinem Frieden,

Ich glaube an Christus, meinem Leben!

Ich finde mein Glück in diesem Lieben,

Ich finde mein Leben in Seinem Segen.

Dankbar

Was bin ich dankbar für die Outdoor Hose und die warme Jacke, die ich geschenkte bekommen habe. Was für eine Wohltat. Es ist so dermaßen kalt und ungemütlich. Dabei aber oft strahlender Sonnenschein. Ich denke oft: Was machen die armen Menschen, die auf der Straße leben müssen? Das ist so was von hart.

Ev2017- 018

Ev2017- 017

Mittwoch, 18. Januar 2017 - Tag 015

Kalt

Die Kälte macht das Zeugnis auf der Straße schwer. Doch trotz allem: Es lohnt sich. Mir tun die vielen Menschen leid, die gezwungen sind, bei dieser Kälte auf der Straße zu sein. Die Obdachlosen.

Das eigene Zeugnis war heute schwach. Viele strömten an mir vorbei, gingen ihrer Wege nach. So beschäftigt. So zu. So taub und blind. Ich hoffe nur, dass wenigstens Einer gehört hatte, dass wenigstens Einer ein offenes Herz hatte, dass wenigstens für einen das verkündigte Wort zur Hilfe werden konnte.

 

Ev2017- 016

Ev2017- 015

Dienstag, 17. Januar 2017 - Tag 014

 

Armut empfangen

Leer gelebt-

Zu Grunde bewegt.

Sackgassen verliebt -

Abgrund besiegt.

 

Christus begegnet -

Völlig gesegnet!

Rettungsgeborgen -

Froh voller Morgen.

 

Licht gesandt -

Christus verwandt.

Armut empfangen -

Heil erlangen.

 

Auf der Straße - bei bitterster Kälte - traf ich heute gleich drei Christen, die Traktate verteilten und dabei wirklich einen heldenhaft tapferen Dienst leisteten. Ich freue mich so, dass viele Christen unterwegs sind, um für Jesus Werbung zu machen und zu Christus hin einzuladen. Jeder an seinem Platz, jeder nach seinen Möglichkeiten.

Ev2017- 014

Montag, 16. Januar 2017 - Tag 013

Ein Tag, der so ganz und gar anders lief, als ich ihn geplant hatte. Der Mensch denkt und Gott lenkt, und er lenkt sehr viel besser, als der Mensch es je könnte. Es war ein reicher Tag. Die Verkündigung an der Hauptwache war wieder sehr lebendig. Gott sei Dank arbeitet meine Stimme wieder besser. Ich bin so dankbar. Das neue Leben als Pensionär gefällt mir von Tag zu Tag besser.

 

Nicht vergebens

Wenn der Ruf vom Heil ungehört verhallt,

Wenn die ausgestreckte Hand nicht ergriffen wird,

Wenn statt dessen, nur die Faust geballt,

Wenn statt dessen nur die Vernunft erstirbt...

 

Dann ist das längst kein Grund ganz aufzugeben,

Dann ist nicht sinnlos das Wort von Buße und Umkehr,

Dann lohnt trotz allem noch immer das Wort vom Leben,

Dann lohnt noch immer die Tat allein Gott zur Ehr.

 

Jeremia lehrt uns unbeirrbar Treue,

Über fünfzig Jahre hinweg trotz allen Spottes

Predigte er tagtäglich auf's Neue,

Zur Ehre seines geliebten Gottes.

Ruhetag

Sonntag, 15. Januar 2017

Glücklich, weil ich nicht unglücklich bin

"Ich kann bereits glücklich sein,

Wenn ich nicht unglücklich bin!"

Dieser Satz ist richtig und fein,

Dieses Wort ist ein großer Gewinn!

 

Ein Tag ohne Hunger, ein Tag ohne Leid,

Ein Tag ohne Durst, ohne Schmerz, ohne Einsamkeit,

Ein Tag, ohne Angst, ohne Not, ohne Streit,

Ein Tag ohne Last, ohne Bitterkeit.

 

Ein Tag ohne Krieg, ein Tag ohne Flucht, ohne Grausamkeit,

Ein Tag ohne Stress, ohne Gewalt, ohne Ungerechtigkeit,

Ein Tag ohne Frieren, ohne Schwitzen, ohne Bedürftigkeit,

Ein Tag ohne Mangel, ohne Verächtlichkeit.

 

Ein Tag ohne Gefangenschaft, ohne Neid,

Ohne Habsucht, ohne Fesseln, ohne Sucht, ohne Niedrigkeit,

Ein Tag ohne Schulden, ohne Armut, ohne Verdorbenheit,

Ohne Schmutz, ohne Verfolgung, ohne Dunkelheit.

 

Ein Tag ohne Gefahr, ohne Hass, ohne Krankheit,

Ohne Bedrohung, ohne Obdachlosigkeit,

Ein Tag ohne Verlust, ohne Feindseligkeit,

All das ist ein Reichtum, ein Segen, eine Glückseligkeit.

 

*

Das Reden Gottes

Eben noch sind die Wege so düster und karg,

So bitter, so gruselig und feuchtkalt,

Bilder voller Splitter, Wüste und Sarg,

Ich fühle mich hässlich und alt.

 

Doch dann taucht ein heller Strahl alles in sein Licht,

Er wandelt die Finsternis in Freude und Schönheit,

Es ist, als ob das schrecklich kalte Eis endlich zerbricht,

Und alles atmet heitere, froh machende Gelassenheit.

 

So ist das Reden Gottes in meinem Leben,

Es wandelt die Wüste in Heimat und Freiheit,

Die Gnade Gottes schenkt mir so reichen Segen,

So süß erklingt das Raunen der Ewigkeit.

*

Ich bleibe herrlich in Christus bewahrt

Manchmal in den kostbarsten Stunden,

Spüre und ahne ich etwas von der Ewigkeit,

Ganz sacht kann ich daran gesunden,

Und werde für die Wege Gottes bereit.

 

Ich selber drohe in mir zu ertrinken,

In meiner Gier, meiner Sünde, meinem Eigensinn,

Ich könnte in meinen Sümpfen versinken,

Blickte ich nicht zu Jesus Christus hin.

 

Doch ich bleibe herrlich in Christus bewahrt,

Er hat in mir das ewige Leben begonnen,

Seine Liebe auf Seine so ganz besondere Art,

Hat für mich völlig befreiend das Heil gewonnen.

*

Gestalten

Manchmal reißt an mir brutale Gewalt

Und will mich auf dunkle Wege ziehen,

Ich kämpfe um Frieden, um Freiheit und Halt,

Und kann kaum jenen Kräften entfliehen.

 

Wie kann ich mich selber aufrecht halten?

Wie kann ich in diesem Strudel gelingen?

Wie kann ich meine Kräfte sinnvoll verwalten?

Und mein Leben Gott zum Opfer bringen?

 

Niemand kann in dieser Welt aufrecht bleiben,

Wenn ein Erdbeben den Boden zur Aufruhr führt,

Meine verängstigte Seele kann mir keine Wege zeigen.

Wenn sie nicht die Gnade und Hilfe Gottes spürt.

*

Gönne dem Bruder das Leben

Gönne dem Bruder die Freiheit, den Frieden,

Stelle ihn nicht in deine furchtbare Enge,

Lass ihn nicht in deinen eigenen Fesseln liegen,

Erschwere ihm nicht seine Gänge.

 

Gönne dem Bruder das Leben, das Gute,

Streite mit ihm nicht um Kleinigkeiten,

Ihm ist oft elend zumute,

Warum willst du ihm Schmerzen bereiten?

 

Gönne dem Bruder Gewissheit und Kraft,

Hilf ihm Sein Leben zur Blüte zu bringen,

Tue alles, was in Deiner Macht,

Und lass ihn zur Freude durch dringen.

 

 Ev2017- 013

Ev2017- 012

Samstag, 14. Januar 2017 - Tag 012

Auf der Zeil angekommen, traf ich die Geschwister aus der Barmherziger Gott Gemeinde. Ich fragte, ob ich predigen dürfe, denn ich weiß ja genau, zu zweit geht es einfach besser. Und dann gesellte sich noch Wolfgang hinzu. Wunderbar. Schließlich folgte ich dem Rat von Gerhard Jungwirth eine zweite Predigt zu wagen. Und siehe da: Ja, es hat geklappt! Es schloss sich auch ein sehr intensives Gespräch mit einem offenen Muslim an, der sich bemerkenswert gut in der Bibel auskannte. Was für ein Segen. 

 Ev2017- 011

Freitag, 13. Januar 2017 - Tag 011

Hauptwache. Begegnung mit einer sehr geschätzten VCS-Telekom Kollegin. Wie schön! Sie lacht, gewiss schmunzelt sie über mich, hält mich ein wenig für bekloppt. Aber: Das Zeugnis ist da. Stark und lebendig. Just in dem Moment wo sie vorbeischneit predige ich aus Leibeskräften. Gut so!

Heute geht es um die geniale Einfachheit des Evangeliums. Wer denkt, dass sei primitiv, der irrt gewaltig. Einfach ist schwer. Einfach ist clever, geradezu genial. Und dann doch schwer, so einfach wie es ist, das Annehmen fällt vielen schwer.

 Ev2017- 010

Donnerstag, 12. Januar 2017 - Tag 010

Wieder etwas wärmer. Stimme geht. Soweit alles klar. Kurs halten.

 Ev2017- 009

 

Mittwoch, 11. Januar 2017 - Tag 009

Ein Wiedersehen mit Mison war sehr schön. Sie berichtete davon, dass sie mit einem jungen Mann ein Bibelstudium begonnen hatte, und er sich nun bekehrt habe. Preis den Herrn. Wolfgang und ich waren heute wieder auf der Zeil. Wir sind jetzt nicht mehr wie früher um 11:00 auf dem Platz, sondern erst um 14:00 Uhr, das ist für mich günstiger. Auf diese Weise kann ich morgens für ein wenig Bewegung sorgen. Die Stimme wird wieder stärker. Ich bin dankbar. Die Umstände auf dem Platz sind schwierig. Nass, kalt, trist, grau in grau. Hier ist die Treue um so wichtiger. Bei strahlendem Sonnenschein bei angenehmen 20 Grad ist es leicht fröhlich zu predigen. Aber bei diesem Hundewetter Kurs zu halten - tja, das ist schon eine ganz besondere Frage an unsere Ernsthaftigkeit. 1

 Ev2017- 008

Dienstag, 10. Januar 2017 - Tag 008

Das Alter hat doch seine Vorzüge: Gemach, gemach... für alles ist Zeit. Nichts muss, alles ist möglich ... wunderbar. Ganz langsam finde ich mich in mein neues Leben hinein. Heute auf der Zeil ging es um das Wort von Jesus aus Mt. 9,13: "Die Gesunden brauchen den Arzt nicht, sondern die Kranken!" Wer sich für gesund hält, bleibt blind und taub für das Evangelium. Erst wer begriffen hat, dass wir alle Sünder sind und damit krank an Leib und Seele, erst der wird bereit, das Evangelium von Jesus Christus anzunehmen.

Ev2017- 007

Montag, 9. Januar 2017 - Tag 007

Wort im Krieg

Heute Abend an der Hauptwache sprach ich von dem jungen Mann im Krieg, der unter Beschuss gerät und voller Angst und Not den Psalm 23 betet und dann auch tatsächlich gerettet wurde.

  Ev2017- 006

Samstag, 7. Januar 2017 - Tag 006

Eine Begegnung auf dem Bahnhof lieferte mir den Stoff für die Predigt: Jesus hat alles getan, ich kann dem nichts mehr hinzufügen. Darum ging es: Jesus rettet! - Jesus genügt! In der Kaiserstraße stand ich allein. Ein Muslim kam auf mich zu und beschwerte sich, dass ich zu aggressiv sei. Ich war mir gar keiner Schuld bewusst. Nun ja... Wir auch immer. Die Botschaft bleibt wahr: Jesus genügt! Jesus rettet! Er allein.

  Ev2017- 005

Freitag, 6. Januar 2017 - Tag 005

Das Leben als Pensionär gefällt mir von Tag zu Tag besser. Zunächst war es etwas ungewohnt. Ich brauchte ein paar Tage. Aber nun fange ich an, es zu genießen. Die Verkündigung im Hauptwache Team ist für mich ein großer Gewinn, ein Segen. Ich muss nicht alleine kämpfen. Das tut gut. Hier sind Freunde, Geschwister gleichen Glaubens, gleichen Sinnes, mit gleichen Zielen und Strategien. Das ist wunderbar. Heute hat mich das Thema: Verlust und Rache stark beschäftigt.

 Ev2017- 004

Donnerstag, 5. Januar 2017 - Tag 004

Die neue Situation will mir noch nicht so gut gelingen. Doch wie auch immer: Das Evangelium habe ich verkündigt. Zwar gegen den Strich gebürstet, frierend, vielleicht auch ein wenig skurril und merkwürdig. Aber immerhin.

 Ev2017- 003

Mittwoch, 4. Januar 2017 - Tag 003

überraschend freundlich

auf Frieren, Sturm und Nässe war ich eingestellt und graulte mich vor dem Einsatz. Aber welch angenehme Überraschung, es war zwar stürmisch, aber sehr mild. Wunderbar. Die Stimme erlaubt nach wie vor nur eine einzige Predigt. Okay - dann ist das halt so. "Dein Wille geschehe ...!"Das Selbstvertrauen und der Mut kehren mit jeder weiteren Predigt ein wenig mehr zurück. Ich bin so dankbar für all das...

 

 Ev2017- 002

Dienstag,  3. Januar 2017 - Tag 002

Auf der Zeil

Oft habe ich mir das gesagt: Wir müssen nicht toll sein, es genügt, treu zu sein. Das ist und das bleibt wahr und wichtig. Hauptsache für Jesus unterwegs. Hauptsache ein Zeugnis sein. Für die Begegnungen offen bleiben, die ER schenkt. Und so war es auch heute. Schöne Gespräche, wunderbare Gelegenheiten. Nichts Großartiges und dennoch wertvoll.

Ev2017- 001

Neubeginn an der Hauptwache 2017

Tag 001

Wieder hinein finden in die missionarische Verkündigung. Eine Predigt. Das ist der Anfang. Ich werde es ganz langsam beginnen lassen. Ganz langsam neu aufbauen. Es ist ein neuer Dienst. Ein Dienst, der sich Schritt für Schritt entwickeln muss. Das Plakat werde ich weiterhin einsetzen, so wie bisher. Abends um 18:00 Uhr bin ich bei dem Team auf der Hauptwache. Und tatsächlich: Es war sehr schön, sehr hilfreich, sehr Mut machend. Gott schenkt Seinen Geist, Seine Kraft, Seine Gelegenheiten. Ich bin so dankbar, zu spüren, dass die Kraft Gottes dieses Wunder schafft.

Ev2016-795

Der neue Lebensabschnitt
hat für mich begonnen!

 
 

Ich will Ihm vertrauen!

Ich will Ihm vertrauen, voller Hoffnung vertrauen,

Auf Gott allein, meinem Herrn, mein Leben!

Ich will ganz allein auf Ihn nur schauen!

Von Ihm erhoffe ich Hilfe und Segen!

 

Ich setze ganz allein auf Seine Kraft,

Er hat mich noch nie enttäuscht!

Es ist Seine Macht, die neue Wege schafft

Und Ängste und Sorgen verscheucht!

 

Er ist der Anfänger und Vollender,

Mein Leben ist völlig in Seiner Hand!

Weiß sind die von Ihm geschenkten Gewänder,

Zum Heil bin ich in Christus gesandt!

 

Wie gut, wenn dieses alles

doch nicht alles war...

 Die Jahresabrisskante droht wie jedes Mal

Mit Wüstenei, Bankrotterklärung, ja mit Hochstapelei,

Oft bleibt allein im Schnaps die freie Wahl,

Gefangen in dem Selbstbetrug und Einerlei.

 

Wie gut, wenn dieses alles doch nicht alles war,

Wie gut, wenn deine ganze Zukunft erst beginnt,

Wie gut, dass in Christus Gottes Liebe offenbar,

Wie gut, wenn am Ende dann das Leben doch gewinnt!

 

Freue dich, du bist gesegnet!

Freue dich, Gott meint es gut mit dir!

Freude dich, denn Gott begegnet

Dir mit Seiner ganzen Liebe hier!

 

Der letzte Tag wird kommen

Unerbittlich ist dieser letzte Tag nun angebrochen,

Der Abschied steht nun vor der Tür!

Lange habe ich davon gesprochen,

Von dem wann, warum, und dem wofür.

 

Doch nun: Nun ist er da!

Ganz und gar nicht länger aufschiebbar!

So brutal real, wahr und nah,

Ganz offenbar.
 

So wird auch der allerletzte Tag noch kommen,

Vom Tod gekrönt, um in das Licht zu treten,

Voller Hoffnung für all jene Frommen,

Die Sein Kommen voller Ernst und Furcht erbeten.

 

Freue dich an deiner Gabe

Du schaust auf deine geringe Kraft, auf deine Armut,

Und leidest bitter daran,

Dass andere so viel stärker sind, mit so viel höherem Gut,

Du leidest daran, dass der Andere mehr als du kann.

 

Doch, mein Freund, freue dich an deiner Gabe,

Freue dich an dem, was du im Geist erringst,

Freude dich! Ja ich sage:

Geheiligt ist, was du dem Christus bringst.

 

Maria in nur einem einzigen Augenblick,

in nur einer Stunde,

Wurde unsterblich in dem, was sie für Christus tat,

Wir alle kennen seit dieser Zeit jene Kunde,

Sie erhielt so viel mehr über dem, was sie sich erbat.

 

Geborgenheit

Sanft nimmt dir die Dankbarkeit,

Den Blick von Mangel und Not,

Und weist dich voller Barmherzigkeit,

Auf dein zartes Morgenrot.

 

Der Blick verengt sich in deinem Leid,

Doch die Dankbarkeit führt dich in eine herrliche Weite,

Sie segnet dich mit wohltuender Freundlichkeit,

Damit eine zärtliche Güte dich leite.

 

Mein Freund, sei dir gewiss: Du bist geborgen!

Du bist gewollt, geliebt und gesegnet!

Es gibt für dich voller Heimat ein Morgen,

In dem dir Gott selber befreiend begegnet.

 

 

Oft schon bin ich aufgebrochen…

Die letzten Tage gehen

Unerbittlich sanft dahin.

Ich beginne zu verstehen,

Dass ich hier nicht länger bin.

 

Oft schon bin ich aufgebrochen,

Ohne etwas da zu lassen,

Ich hatte mir so viel versprochen,

Am Ende musste es verblassen.

 

Doch ich darf auch neu beginnen,

Darf ganz neu das Leben spüren,

Um vom Neuen auf das Glück zu sinnen,

Es öffnen sich ganz neue Türen.

 

 

Komm zur Stille

Freund, mein Freund, so komm zur Stille,

Halte ein, ja, halte inne,

Denn das mein Freund ist Gottes Wille,

Damit Er neu mit dir beginne.

 

Er hat dich je und je geliebt,

Er geht dir nach von Anbeginn,

Er hat für dich am Kreuz gesiegt,

Er tut alles auf dein Gelingen hin.

 

Er sehnt sich, ja er sehnt sich so nach dir,

Dass du zum Glück, zu Seiner Ewigkeit gelangst.

Er ringt mit allen Kräften hier,

Dass du Sein Heil empfangen kannst,

 

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