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Ihnen zu helfen,

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und vor allem

um keinerlei kommerzielles Interesse.

Predigt: Gehilfe zur Freude

Predigt: Gesandt wie Christus

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Der kleine Schreiberling ist eine Zeitung
Mit Artikeln über den christlichen Glauben

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Donnerstag, 29. September 2016

278. Tag

Als ich auf den Platz kam, war er fast leer. Lohnt sich das, hier meine Stimme zu erheben? Egal! Knien, beten, kämpfen… Und siehe da: Während der Predigt füllt sich der Platz. Dort eine Gruppe, dort ein paar, hier ein paar. Das hat sich wirklich gelohnt. Wolfgang war wieder zur Stelle. Auch Mison Choi war wieder mit ihrem Plakat auf ihrem Platz. Ein Mann sprach mich mit den Worten an: „Jesus lebt?“ „Warum ist dann mein Leben so erbärmlich schlecht gelaufen?“ Es schloss sich ein intensives Gespräch an. Wir können Gott nicht nach seiner Nützlichkeit beurteilen. Er ist völlig unabhängig von all dem, was wir von ihm halten. Doch der Mann war offener als gedacht. Gern nahm er ein Johannesevangelium entgegen. Am Ende bedankte er sich ausdrücklich. Heute war Donnerstag, und damit Markt. Der Platz war voller Menschen. Gott schenkte Stimme, Kraft und Mut, sodass viele das Evangelium hören konnten. Ein orthodoxer Christ hörte geduldig zu und wollte dann wissen, wo wir her seien. Ich betonte, wie wichtig für uns das Gemeinsame sei: Ein Glaube, Ein Herr, eine Taufe. Das war unsere Basis, und wir verstanden uns sehr gut. In der U-Bahn traf ich Barbara. Sie ist Christin und fragte mich nach meinem Auftrag, es ergab sich so, aus einem Scherz heraus. sie sagte erst, sie hielte mich mit meinem Plakat für jemanden vom RMV, doch nein, ich sei ja in göttlicher Mission unterwegs. Ich sagte ihr dann, dass ich drei Prinzipien habe: 1. Information nicht Agitation. 2. Aktuell hat immer Vorfahrt, wichtig ist besonders, was Gott aktuell in der letzten Zeit getan hat. 3. Das Prinzip Wegweiser. Ein Wegweiser zeigt still die Richtung ohne Gewalt auszuüben oder Druck zu machen. 4. Es geht um das Zeugnis vom lebendigen Gott, nicht darum, den Glauben erzwingen oder beweisen zu wollen. Und 5. Der Glaube kommt aus der Predigt. Die Predigt ist mit die stärkste Waffe im Kampf um das Zeugnis vom lebendigen Gott. Ich habe heute auch einen neuen Spruch geschaffen. Aus einer guten Laune heraus. Jemand sprach mich an und ich grüßte ihn mit den Worten:“ Jeder Tag ist ein Gewinn… „und dann dachte ich im Stillen: „…Leben wir auf Christus hin!“ Und ja, das fand ich so gut, dass ich ihn mit einem Bibelwort aus Römer 11 versah: „Von ihm zu ihm und durch ihn sind alle Dinge geschaffen.“ Das wurde heute meine Standardeinleitung. Die U-Bahn ist inzwischen meine Reflexionsstrecke. Hier schreibe ich den Vorbericht, weil dort die Eindrücke noch frisch sind. Zuhause ist alles wie weggeblasen. Ach, ja! Alles läuft gut. Ich bin so dankbar. Es ist ein guter Weg mit Jesus unterwegs zu sein. Danke, Herr!


Hiob 42,1: In der Begegnung mit Gott kommt das Herz zur Ruhe - Ev2016-643

Licht der Welt sein – Mt. 5,14 - Ev2016-644

Joh. 14,6 – Der einzige Weg zu Gott - Ev2016-645

Jeder Tag ist ein Gewinn, leben wir auf Christus hin! - Ev2016-646



Mitwoch, 28. September 2016

277. Tag

Starker Tag

Das Beste zum Schluss, den Bericht darüber aber gleich jetzt. In der U-Bahn, kurz vor Eintreffen am U-Bahnhoft Ginnheim, traf ich eine wahrhaftig suchende Gottesfürchtige. Sie war von Anfang so offen. Lächelte, sprach mich an. Das war toll. Und schon nach den ersten Austausch von Argumenten war klar, wir werden uns auch in Zukunft unterhalten. Sie nahm meine Karte und wir vereinbarten über Email in Kontakt zu bleiben. O, ich wünsche ihr von Herzen, dass sie Christus kennenlernt.

Bis zum letzten Augenblick habe ich heute, alles andere vergessend, an einem neuen Projekt gearbeitet. Ich sammle die wesentlichen evangelistischen Bibelworte in einem Wortbüchlein, um sie jederzeit zur Verfügung zu haben. Gewissermaßen. „lese, aber auch taschenfreundlich“. Ich konnte es heute gleich einsetzen. Funktioniert außerordentlich gut.

Unsere Südkoreanische Kollegin war heute erneut auf dem Platz mit ihrem Schild. ich finde das ganz toll, wie sie ihre Möglichkeiten einsetzt und für Christus werbend einzutreten. Auch Wolfgang ist ganz treu jeden Tag da und versucht für Christus dazu sein. Wunderbar. Das macht mir Mut. Das spornt mich an.

Eine umwerfend attraktive Geschäftsfrau sprach mich unterwegs kurz an, als sie mein Schild las und bemerkte: Sie haben Recht. Das gab mir Auftrieb. Überhaupt war es heute ein Tag der Ermutigung und der Freude. So viele schöne Dinge sind passiert. Die Predigt war kräftig und ging zeitlich bis an den Rand des Möglichen.

Für Oktober plane ich eine Offensive. ich will jeden Tag auf der Zeil präsent sein in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr. Es soll ein Testlauf sein für den bevorstehenden vollzeitlichen Missionsdienst. Ich freue mich unbändig darauf. Ich will meine Tonne einsetzen, die Gitarre mitnehmen und dann etwa einen Ein Stunden Rhythmus entwickeln, um die Kräfte zu schonen und dennoch lange präsent zu sein. Predigt, Lied, Liedtextlesung, Interview, Zeugnis – das werden die Elemente sein. Ich bin mal gespannt.

Abraham - Ev2016-639

Heitere Gelassenheit - Ev2016-640

Neuanfang in Christus möglich - Ev2016-641

Jesus kommt nicht mit der Brechstange - Ev2016-642

Dienstag, 27. September 2016

276. Tag

Schlapp, schlaff und kraftlos – doch Jesus hilft!

In der Vorbereitung fand ich meine Predigten so lasch wie ein Sack Mehl und so kraftlos wie ein Pfund Joghurt. doch was soll’s? Der ist nicht stark, der in der Not nicht fest ist. Also auf in den Kampf. Mit Gottes Hilfe werde ich schon durchkommen.

Und genau so war es. Trotz meiner völligen inneren Wüste wurde eine Frau von dem Wort der Predigt dermaßen stark angesprochen, dass sie ihr Mann nur mit Mühe wegzerren konnte. Das Wort Gottes traf sie mitten ins Herz und sie hörte innig ergriffen zu. Wie schön. Ich hoffe, Gott geht ihr nach!

Wolfgang war da und obwohl es ihm nicht gut ging, hielt er tapfer durch. Das ehrt ihn. ja, er hat Stehvermögen. Das schätze ich an ihm. Auch unsere koreanische Missionarin war auf dem Platz mit ihrem Schild. Sie nahm mit großer Freude, die Traktate entgegen, die ich für sie gedruckt hatte. Das freute mich ebenfalls. Ich hoffe für die Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

Ich schrie meinem Gott meine Kraftlosigkeit entgegen und tatsächlich änderte sich die Situation grundlegend. Ich bin so dankbar. Es stärkt den Glauben sehr stark, diesen Kontrast der Größe Gottes gegenüber der eigenen Schwachheit zu erleben.

Immer schön positiv bleiben? - Ev2016-635

Johannes 6,66: Ohne Kompromiss! - Ev2016-636

Drei Sätze, die mir viel bedeuten!- Ev2016-637

Auskunftspflicht! - Ev2016-638



Wolfgang Borde

verkauft sein Fahrrad

Montag, 26. September 2016

275. Tag

Montagshineinschleichen

Montagshineinschleichen in die Woche. Alles gut! Ein nettes Gespräch mit einer eritreischen Christin. Dann setzte sich ein ziemlich grobschlächtiger Mann ruppig auf den Platz neben mir und spreizte seine Beine so stark, dass ich nach innen gedrückt wurde. Ich dachte an den Satz: „Verliere die Schlacht, gewinne den Krieg!“ und gab dem nach. Ich nahm meine Beine zurück, so dass der Druck nachließ. Dann lächelte ich. Und in der Tat: Es fing ein Gespräch ein. Über den Glauben, über Christus, über Christus als den einzigen Weg zu Gott!“ Auf der Zeil angekommen hatte ich noch ein wenig Zeit und eilte, um Tobias zu finden. Ich hatte für ihn die Dogmatik dabei und war froh, ihn zu finden, um dann meine Fracht bei ihm abzuladen. Ich freue mich sehr über sein Interesse. Er hat mehr als 50 Seiten bereits darin gelesen. Gut so. Die Koreaner waren heute nicht da, so dass die Flyer leider in der Tasche bleiben mussten. Nun, morgen ist ein neuer Tag, eine neue Chance. Ich freue mich schon auf ihre erstaunten Gesichter. Die Predigten heute waren ein Tick länger als sonst, sodass ich hinterher ganz schön eilen musste, um rechtzeitig zum Dienst zu kommen. Ich freue mich. Alles lief gut.

Verliere die Schlacht, gewinne den Krieg! - Ev2016-631

Jesus kommt nicht mit der Brechstange - Ev2016-632

Nur Christus rettet – Er allein! - Ev2016-633

Apg 4 - Kein anderer Name! - Ev2016-634


Sonntag, 25. September 2016

274. Tag

Ruhetag

Bilanz:

25 KP/21 h ED

Samstag, 24. September 2016

273. Tag

Halleluja!

Preis sei Gott: Das Wunder ist geschehen,

ein Moslem hat sich auf unsere Missionsarbeit hin bekehrt!

Halleluja!

Als ich vor vielen Jahren, nach der Bibelschule, meinen Dienst in der Mission antrat, sagte ich mir: Wenn nur ein einziger Moslem zum Glauben kommt, dann hat sich alle Mühe gelohnt. Darum bin ich heute sehr glücklich berichten zu dürfen, dass heute zu uns ein ehemaliger Moslem an den Missionsstand am Hauptbahnhof kam und zu mir sagte: „Du hast mir im August ein Traktat gegeben, und dann bin ich nach Medina gefahren zum Beten. Ich war Moslem. Aber Jesus ist mir im Traum erschienen, da habe ich mich bekehrt. Ich glaube jetzt an Jesus Christus, vielen Dank für Dein Zeugnis!“

Das macht mich wirklich sehr glücklich. Natürlich hat es eine ganze Reihe von Bekehrungen im Laufe der Zeit gegeben, aber sehr selten kam ein Moslem zum Glauben. Ich preise den Herrn Jesus Christus, dass er der Anfänger und Vollender des Glaubens ist.

Eine Beobachtung konnte ich heute machen: Ich kann stundenlang Zettel verteilen, mit einem Plakat auf der Straße stehen, singen und habe völligen Frieden. Nichts passiert. Aber sobald ich predige, geht der Ärger los. Ich denke, es hängt mit der Verheißung zusammen: „Der Glaube kommt aus der Predigt!“ (Römer 10,17)

Am Hauptbahnhof gab es Dankbarkeit und Zustimmung, aber auch Ablehnung, Wut und Feindschaft. Eine Flasche flog mir direkt vor die Füße und das Glas splitterte in alle Richtungen. Immer wieder gab es lautstarke Störer, die mich abwürgen wollten. Es war stressig und sehr kraftraubend für die Stimme. Schwer durchzudringen, bei so vielen Menschen. Doch das alles konnte die Freude und den Sieg in Christus nicht trüben.


Ev2016-626 – Gott ist treu (1. Korinther 1,9)

Ev2016-627 – Nur von innen zu öffnen (Offenbarung 3,20)

Ev2016-628 – Gute Nachricht für Bedürftige (Römer 3,20-22)

Ev2016-629 – Wegweisung für Willige (Römer 10,9-13)

Ev2016-630 – Infos aus 1. Hand (Johannes 14,6)

Freitag

23. September 2016

272. Tag

 

Ich hatte gestern vergessen, einen Raum abzuschließen, das fiel mir heute ein. Zusammen mit dem trostvollen Wort aus Philipper 4,6 und 7: „Sorget nichts!“ So war es und ich hatte damit die erste Predigt für heute parat. Auf dem Weg durch den Park fielen mir dann die weiteren Themen zu. Besonders das Wort aus dem 1. Mose 3,15 bewegte mich. Das Protoevangelium. Nun gut. Die netten koreanischen Gemeindegründer waren heute wieder auf dem Platz. Wolfgang kam trotz Terminnot. Es war alles wieder einmal sehr schön. Gott gab Kraft. Gott schaltete erneut den Turbolader in mir an und das war für mich eine große Freude.

Nett war auch die Begebenheit in der U-Bahn. Ein Mann setzte sich neben mich, ich schau ihn an. Er schaut zurück. Dann fragt er: „Und wo ist heute ihre blaue Tonne?“ Da waren wir mitten beim Thema und ich konnte ihn nicht nur ein Johannes Evangelium schenken, sondern er hatte auch Interesse an dem Buch von Wilhelm Busch: Jesus unser Schicksal. Toll war auch, dass viele Kinder heute bei mir vorbeikamen und ich ihnen sagen konnte: Gott liebt Kinder!

Dann hatte ich eine ganze Schulklasse Jugendlicher vor mir. Lachend spottend, Sprüche machend. Aber mindestens zwei schauten sehr ernst und hörten intensiv der Predigt zu. Von Anfang bis Ende. Toll, das hat sich gelohnt! Wieder baute sich vor mir ein Störer auf und holte tief Luft um irgend einen Blödsinn zu sagen. Doch ich ignorierte ihn komplett. Er tropfte an mir ab, wie Wasser an der Plastiktüte. Er zog weiter ohne seine Sprüche abgeladen zu haben. Ich denke mir immer: Wer keine fünf Minuten Zeit hat, um die Predigt abzuwarten, der hat mit Sicherheit auch keine echten Fragen. Es war ein so schöner Tag. Ich bin dankbar, unendlich dankbar für die Liebe Gottes und für die Möglichkeit sein Wort zu predigen!

Philipper 4,6-7 – Heitere Gelassenheit – Ev2016-622

1. Mose 3,15 – Das erste Evangelium -– Ev2016-623

Johannes 17,1 – Ev2016-624

Immer dasselbe? – Ev2016-625

Donnerstag

22. September 2016

271. Tag

Ich traf die junge polnische Katholikin am Nordwestzentrum wieder und wir hatten erneut ein sehr schönes Gespräch. Ich schenkte ihr ein Wilhelm Busch Buch. Die koreanische Missionarin war heute erneut auf der Zeil und hatte diesmal sogar ihren Mann dabei. Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit. Mein Lieblingspredigtplatz war leider wieder mit Verkaufsbuden zugestellt. Doch vor Galeria Kaufhof fand ich einen alternativen Predigtplatz. Ein Mann tobte und schrie, kam drohend auf mich zu und schien mich verprügeln zu wollen. Doch als ich unbeeindruckt weiter predigte zog er frustriert von dannen. Allerdings hatte er viele neugierig gemacht. Die Leute lieben Krawall und hören dann viel besser zu. Es waren diesmal sehr viel mehr Zuhörer. Es war Markttag auf der Konsti. Jedenfalls gab es ein großes Publikum. Auch Zustimmung gab es. Eine Frau segnete mich mit einem Kreuzzeichen und Gebet. Ein anderer drückte verbal seine Zustimmung aus und ein dritter gratulierte zum gelungenen Einsatz. Das macht Mut. Auch Wolfgang war heute wieder im Einsatz. Ich war sehr glücklich über all die schönen Eindrücke.

Nicht zum Zorn bestimmt (1. Thess. 5,9) - Ev2016-618

Treu ist Er, der euch ruft (1. Thess. 5,24) - Ev2016-619

Die Gnade unseres Herrn Jesus (1. Thess. 5,28) - Ev2016-620

Der Missionsbefehl Mt. 28 - Ev2016-621

Mittwoch

21. September 2016

270. Tag


Begeistert von 1. Thessalonicher 5,6-11, das Evangelium an so vielen Stellen im Neuen Testament.

Auf meinem Lieblingsplatz wurden wiedermal Buden errichtet. Einer der Arbeiter wollte mir verbieten zu predigen. Leider habe ich mich provozieren lassen. Doch wie auch immer. Ich durfte erleben, dass unser sozialistischer Gitarrenspieler für mich eintrat und das Problem auf wunderbare Weise regelte. Außerdem klatschte er ganz demonstrativ nach meiner Predigt. Schön war auch, dass ich einen Freund auf dem Platz wieder traf. Er will sich einbürgern lassen und dafür konnte ich ihm meine Unterstützung am Samstagabend zusagen.  Wolfgang habe ich heute vermisst, er hatte einen Termin. Daran erkennt man aber, wie hilfreich es ist, wenn er sonst da ist. Einer rief: Das ist ja immer dasselbe. Da lag es mir auf der Zunge zu sagen: „Na klar ist es dasselbe Evangelium. Sie sind ja auch der selbe Sünder, der die Vergebung Gottes nötig hat.“ Wie auch immer. Heute gab es wieder sehr schön viele Zuhörer. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es so ähnlich wie bei der Werbung ist. Die Leute haben sich daran gewöhnt und bleiben halt, bis es in wenigen Minuten vorbei. Aber wie auch immer: Auf diese Weise hören sie das Evangelium. Was will ich mehr. Das ist doch toll. Ich bin happy. Es läuft einfach gut.

Abends gab es dann noch eine wunderschöne Überraschung. An der Bushaltestelle abends, es war bereits dunkel, sprach mich ein junger Mann auf mein Plakat-Gewand an. Er meinte, er würde stärker das Alte Testament lesen. Ich habe dann von Jesaja 53 erzählt, davon, dass die ganze Bibel Jesus zum Mittelpunkt hat. Er war so dankbar. Es war so hilfreich. Ich hoffe, ich darf ihn wiedersehen.

Jesaja 53 - Ev2016-614

1. Thessalonicher 5, 6-11 - Ev2016-615

Psalm 103, 1-2 - Ev2016-616

Römer 5,8 - Ev2016-617


Dienstag

20. September 2016

269. Tag

Geliebte Routine! Gewohnte Güte! Gott ist treu!

Schon in der U-Bahn wurde ich auf eine sehr nette Weise angesprochen. Eine aus Polen stammende Katholiken interessierte sich für mein Plakat und wollte wissen, zu welcher Gemeinschaft ich gehöre. Es wurde ein sehr interessantes Gespräch besonders über Christus im Alten Testament.

Sie war nicht bekehrt und zögerte als ich ihr die Frage stellte, ob sie nicht ihr Leben Jesus anvertrauen möchte. Doch ich bin mir sicher, dass sie diese Frage im Herzen bewegen wird. Gott segne sie!

Ein afrikanischer Christ, dem wir schon öfters begegnet sind, hörte erneut sehr intensiv zu und wir hatten anschließend auch ein sehr schönes Gespräch. Er will unsere Arbeit unterstützen. Das könnte sehr hilfreich werden, ich bin gespannt darauf. Wolfgang war erneut in alter Treue und Stärke da und natürlich tut es gut, wenn er da ist. Unsere Freundschaft wächst. Der Dienst tut uns gut und schweißt uns zusammen.

Ein junger Mann, der mich vor einigen Tagen so sehr angegriffen und angeschrien hatte, war heute sehr freundlich. Ich freue mich immer wieder, wenn auf diese Weise Versöhnung gelebt werden kann.

Galater 2,20

Römer 5,8

Drei Wahrheiten auf meinem Plakat

Hauptsache Jesus

Montag

19. September 2016

268. Tag

Wochenanfang, nicht ganz einfach, dann aber schön.

An meinem Lieblingspredigtplatz saß heute wieder der Gitarrist und sang ein Lied. Diesmal waren es aber religiöse Lieder. Die Religionen einmal rauf und runter. Aber immerhin, das erste Lied war christlich und hieß: „Alles was ich habe, verdank ich Deiner Gnade.“ Sehr schön. Dann folgte ein Lied über Krischna. Naja. Bei der zweiten Predigt hörte ein Afrikaner sehr intensiv und ergriffen zu. Später bedankte er sich bei mir für die Predigt. Die Zeugen Jehovas türmen immer fluchtartig, wenn ich anfange zu predigen. Der Platz wird dadurch frei, ich finde das gar nicht so schlecht. Vom Wochenende her war ich noch randvoll mit Freude und guten Eindrücken, mit Kraft. Für meine Atemnot habe ich ein besonders hilfreichen Tipp erhalten. Ich glaube, dass mir Gott hier einen Hinweis gab. Ein Schälchen Salzwasser, durch die Nase gezogen hilft gegen die Atembeschwerden. Darüber freue ich mich ganz gewaltig. Auch die koreanische Missionarin war wieder da und hielt ihr Schild mit einem Bibelvers hoch. Das alles war sehr erfreulich.

Vertrauen ist Voraussetzung

Manchmal langweilen mich meine eigenen Geschichten

Kein Freund von Niemandem?

Schmollende Kinder schmerzen den Vater

Sonntag

18. September 2016

267. Tag

Ruhetag

Bilanz

KP= 34 / ED =34

Lesekontakte: 40.000

1000. Predigt auf der Zeil

Samstag,

17. September 2016

266. Tag

Missionseinsatz mit Dieter Hinrichsen

11:00 – 14:00 Hauptbahnhof Frankfurt Main

Erfolgreich, und doch sehr schwierig. Viele TTIP-Demonstranten. Eine psychisch kranke Frau machte uns große Mühe und auch hilflos. Es waren sehr viele Menschen auf dem Platz, aber alles Predigen und Singen blieb schwierig.

Die Seele auf C stimmen - Ev2016-601

DHL-Fahrer nimmt den Rat nicht an - Ev2016-602

Was mir wichtig ist - Ev2016-603

Die Glatze kommt - Ev2016-604

Jesus kann dein Leben verändern - Ev2016-605

*

Zum Geburtstag von Wolfgang:

Heiterkeit, die dich beschwingt

Ich wünsche dir Gelassenheit,

Freude, Mut und Kraft,

Gottes Güte und Barmherzigkeit,

Dass deine Seele in dir lacht!


Ich wünsche dir die Heiterkeit,

Die dein Herz beschwingt und trägt,

Dankbarkeit und Fröhlichkeit,

Die dich täglich neu bewegt!


Ich wünsche dir ein starkes Gottvertrauen,

Ein Leben, dass du still zufrieden führst!

Lerne fröhlich in die Zukunft schauen,

Dass du die Liebe Gottes spürst.

Freitag,

16. September 2016

265. Tag

10:00-14:00

17:00-20:00

Zeitweise mutlos

Immer wieder werde ich daran erinnert, dass es die Kraft Gottes ist, die das Gelingen schenkt, besonders dann, wenn sie vorübergehend ausbleibt. Die Predigt auf einem so belebten Platz wie der Zeil, mit so dermaßen vielen Menschen kann ganz schön beängstigend werden. Manchmal fühle ich mich wie Petrus, der Jesus sieht, ins Wasser springt und plötzlich doch mehr auf die Wellen achtet und anfängt zu sinken. Bis Jesus ihn dann rettend herauszieht aus dem Schlamassel.

Doch es gibt auch Gutes zu berichten. Tobias war erneut auf dem Platz und ich konnte ihn für die Dogmatik von Ryrie („Ryrie: Die Bibel verstehen!“) interessieren. Ich habe ihn die ersten Seiten ausgedruckt und das hatte ihn offensichtlich überzeugt.

Den Regenschirm dabei – eine gute Entscheidung! - Ev2016-596

Martin Luther wird von vielen vereinnahmt - Ev2016-597

Das Johannes-Evangelium - Ev2016-598

Weggeben fällt mir schwer – Ev2016-599

Kolosser 1,19-22 - Ev2016-600


Donnerstag,

15. September 2016

264. Tag

10:00 Uhr - 16:00 Uhr

Früh sprach mich ein katholischer, sehr theologisch fundierter Christ an. „Warum ich mit einer Mülltonne unterwegs bin?“ Es wurde ein kurzes, sehr schönes, intensives Gespräch. Wunderbar. Auf der Zeil gab es heute viele Gespräche. Zeugnismöglichkeiten. Die Akzeptanz auf der Zeil wächst.

Sone bat mich gestern um Gebet und dann um eine Bibel. Heute war er überglücklich und küsste mich sogar, als ich ihm eine Bibel brachte. Dann gab es eine Überraschung. Tobias saß neben ihm, sah die Bibel und wollte ebenfalls eine Bibel haben. Daraus ergab sich ein langes, intensives Gespräch über Christus. Ein weiterer Mann aus der Gruppe wurde plötzlich unglaublich aggressiv, zog sich Handschuhe über und wollte auf mich losgehen, doch Tobias ging dazwischen. Es war heute ein langer Einsatz. Ich freue mich über die gestiegene Belastbarkeit.

Ps 68,20 „Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.“ - Ev2016-590

Psalm 23 - Ev2016-591

Vater Unser - Ein Gebet für Anfänger - Ev2016-592

Römer 8,31-32 - Ev2016-593

Die Kirchenglocken laden zu Christus ein - Ev2016-594

Es kommt auf einen gültigen Pass an - Ev2016-595


Mittwoch,

14. September 2016

263. Tag

10:00 Uhr - 15:00 Uhr

Was für ein reicher, wunderbarer Tag!

Ganz ähnlich wie gestern ging es heute erneut darum, die Effizienz zu steigern und auf hohem Niveau zu halten. Das ist gelungen. Sechs Predigten, fünf Stunden Einsatz, ganz so wie gestern auch. So in etwa stelle ich mir meinen späteren Dienst auf der Zeil vor, wenn ich erst einmal im Ruhestand bin.

Die ehemaligen Störer grüßen jetzt sehr freundlich. Das ist schon erstaunlich. Das Chaos von gestern mit dem Störer und dem Einen fand heute eine interessante Fortsetzung. Ich traf den, für den ich gebetet hatte wieder. Er führte mich zu einem wirklich offenen jungen Mann, der mit großem Interesse Fragen stellte. Das war sehr schön. Es gab eine ganze Reihe schöner Begegnungen und guter Gespräche. Es lohnt sich, Zeit zu haben. Es lohnt sich noch mehr, so oft es irgend geht, zu predigen. Der Glaube kommt aus der (biblisch fundierten) Predigt. Das ist die stärkste Waffe, die wir haben. Natürlich nur, wenn Gottes Geist uns erfüllt und segnet, nur wenn Gott es will, nur dann.



Kolosser 1,19ff - Ev2016-584

Hebräer 12,2 - Ev2016-585

Warum ich mit einer Mülltonne unterwegs bin - Ev2016-586

Gott hat seine ganz eigene Handschrift - Ev2016-587

Gott vergibt – Django niemals! - Ev2016-588

Bombe in Offenbach - Ev2016-589


Dienstag,

13. September 2016

262. Tag

10:00 Uhr - 15:00 Uhr

Der Urlaub dient als Probephase für meinen zukünftigen Dienst, noch fällt es mir schwer, die Zeit auf der Straße länger durch zu stehen. Doch es gelingt mir zunehmend besser.

Zwei Erlebnisse waren besonders schön: Nach einem sehr turbulenten Einsatz („Die Dinge rechtzeitig ordnen – Ev2016-582“) kam ein Mann auf mich zu und bat um Gebet. Das war beeindruckend, weil wir uns inmitten einer heftigen Auseinandersetzung befanden mit Nichtsesshaften, und wie sich herausstellen sollte, auch Gewalt Bereiten. Ein Radfahrer fuhr mit großer Geschwindigkeit auf mich zu und drehte erst ganz kurz vor mir ab. Das war schon alles sehr bunt. In dieser aufgeheizten aggressiven Situation, mit Angespucktwerden, Drohung und Störmanövern, betete ich mit diesem Mann nach der Predigt. Die Polizei kam kurz darauf und nahm einen der Störer fest, weil er einen anderen tätlich angegriffen hatte.

Das zweite sehr schöne Erlebnis hatte ich auf dem Rückweg. Ich war mit meiner Tonne unterwegs, auf der Bibelsprüche geklebt sind. Ein junger Mann las diese Bibelworte mit großem, geradezu ehrfürchtigen Interesse. Ich bot ihm ein Johannes-Evangelien an, und auch das las er sofort sehr intensiv. Er bedankte sich herzlich. Es war unglaublich schön.





Lukas 17,33: „Wer sein Leben gewinnen will...“ - Ev2016-578

Psalm 103,1-2 - Ev2016-579

Nicht die Lüge diskutieren - Ev2016-580

Jesus – Brot des Lebens - Ev2016-581

Die Dinge rechtzeitig ordnen - Ev2016-582

Es gibt eine Informationspflicht - Ev2016-583


Montag,

12. September 2016

261. Tag

Nicht die Lüge diskutieren,

sondern die Wahrheit proklamieren!

Einsatz 01 10:00 – 13:30 Predigt auf der Zeil

Einsatz 02 17:00 – 20:00 Teameinsatz Hauptwache B-Ebene

ED = 6,5 h

5 Predigten Einsatz 1:

Philipper 3,7-11 - Ev2016-572

Info-Stand - Ev2016-573

Was mir wichtig ist - Ev2016-574

Drei gute Entscheidungen - Ev2016-575

Heitere Gelassenheit durch Christus – Ev2016-576

1 Predigt Einsatz 2:

Nicht die Lüge diskutieren, sondern die Wahrheit proklamieren! - Ev2016-577


Sonntag,

11. September 2016

260. Tag

Ruhetag

Bilanz:

28 KP / 22 h ED

Samstag,

10. September 2016

259. Tag

Mission am Hauptbahnhof

11:00 – 14:00 Uhr


Es war nicht einfach auf dem Platz heute. Es menschelte schon sehr. Doch wie auch immer: „Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit den finsteren Mächten...!“ Ich bin dankbar in diesem Team arbeiten zu dürfen. Manchmal ist es aber nicht so ganz leicht. Ich muss mich arg zusammen reißen. Doch ich konnte sechsmal das Evangelium verkünden und das empfinde ich als wertvoll, dafür lohnt sich auch das Durchstehen von manchen Spannungen. Am Ende ist es ein mehrfacher Gewinn. Die Geduld hat gewonnen, Christus ist verkündet und hoffentlich hat der Eine oder Andere einen Schritt nach vorn auf dem Weg zu Gott machen können.


Philipper 2,12-13 - Gott schenkt das Wollen und das Vollbringen - Ev2016-566

Wegweiser, nur Wegweiser - Ev2016-567

Florian sitzt im Rollstuhl und hat dennoch Freude - Ev2016-568

Wilhelm Busch - Ev2016-569

Wenn ich nur dich habe... - Ev2016-570

Was mir wichtig ist!“ auf einem Zettel - Ev2016-571


Freitag,

9. September 2016

258. Tag

Zurück im Team

Heute war ich seit Monaten zum ersten Mal wieder in der Hauptwache bei dem Team von Christa. Es war ein herzliches Wiedersehen. Der heutige Tag war nicht nur ein Urlaubstag, den ich nicht mit Faulenzen sondern mit intensiver Missionsarbeit verbracht habe, nein, das heute war auch ein Mustertag für meinen zukünftigen vollzeitlichen Dienst. Erst 3,5 Stunden auf der Zeil, dann nach Hause, eine Pause und ab 17:00 dann ein weiterer Einsatz. Das macht etwa sieben Stunden Einsatz an sechs Tagen. So ungefähr stelle ich mir meinen zukünftigen Dienst vor. Gebetsdienst – Missionsdienst – Predigtdienst – Lyrikbotendienst – Besuchsdienst – Diakonischer Dienst. Das werden die Elemente meiner zukünftigen Arbeit sein.

Heute morgen bewegte mich das Wort aus Jeremia: „Er weckt mir alle Morgen das Ohr, damit ich höre, wie ein Jünger hört.“ Die zweite Predigt hatte den Inhalt, dass ein Baum wider natürlicherer Weise nach unten wuchs. Ein Bild für unser Leben, das ohne Gott in eine völlig falsche Richtung läuft. In der dritten Predigt ging es um einen Magnolienbaum, den ich immer fotografieren wollte mir aber nie die Zeit nahm, bis es zu spät war. Ein Hinweis darauf, dass auch in unserem Gespräch mit Gott ein „zu spät“ drohen kann. Galater 2.20 „Ich lebe doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir ...“ war der Inhalt der vierten Predigt. Die fünfte Predigt handelte von dem starken Läufer, der aber irgendwann einmal doch an seine Grenzen kam. Und heute abend an der Hauptwache war der Inhalt der sechsten Predigt Philipper 1,6-11, getragen von dem Gedanken, dass Gott leise, sanft zurückhaltend und freundlich auf uns wartet, bis wir ihn entdecken und in unser Leben hinein lassen.


Alle Morgen weckt er mir das Ohr - Ev2016-560

Baum wächst nach unten - Ev2016-561

Warte nicht zu lange - Ev2016-562

Galater 2,20 „Christus lebt in mir!“ - Ev2016-563

Der einsame Läufer im Park - Ev2016-564

Philipper 1,6-11 „Christus wartet geduldig auf uns!“ - Ev2016-565

Donnerstag,

8. September 2016

257. Tag


Wieder so ein Tag voller Ereignisse.

Schon in der U-Bahn ging es los. Auf dem Bahnsteig sprach mich eine Frau Helga an, ich solle jetzt in diesem Moment mit ihr beten, weil sie Krach mit ihrer Schwester Linda hätte. Daraus erwuchs ein missionarisches Miteinander. Später, immer noch auf dem Hinweg zur Zeil, sprach mich ein Türke an, weil er den Weg nach Höchst wissen wollte. Als ich ihm das auf Englisch so einigermaßen erklärt hatte, sprach er mich auf mein Plakat an. Auch hier wurde es ein missionarisches Gespräch. Auf der Zeil nun gekommen, änderte sich mein Predigtplan noch einmal. Erst wollte ich über Galater 2,20 sprechen, doch dann fand ich Gelegenheit über Philipper 1,6 nachzudenken und das wurde dann auch der Inhalt der Predigt. Die zweite Predigt handelte von einem Spediteur, der falsch seine Kisten anhob und sich dabei Rückenprobleme eingehandelt hatte. Er wollte aber meinen Rat nicht annehmen und musste nun weiter mit seinen Beschwerden leben. Natürlich liegt hier der Anklang nahe, dass wer die Einladung zu Jesus nicht annimmt, er weiter ohne ihn leben muss. Die dritte Predigt handelte von meinen Turnübungen in Erwartung meines kommenden Ruhestandes die Schulden abzubauen. Das ist ganz schön harte Arbeit. Für jeden der das durch machen muss. Nun aber wohl kaum einer würde sich die Mühe machen, fremde Schulden abzuarbeiten. Außer Jesus, der für unsere  Schuld und unsere Schulden ans Kreuz gegangen ist. Zum Schluss erzählte ich noch einmal von dem Bild im Spiegel, auf dem sich eine Schlange häutet, allerdings so unglücklich, dass sie sich in ihre eigene Haut hinein gehäutet hat und somit festsaß. Das Ergebnis war ein Kreis, aus der armen Schlange gebildet, die sich in ihren eigenen Irrwegen verfanen hatte. Was für ein Bild von uns Menschen, die wir uns in unseren Irrgärten verlaufen und daran zugrunde gehen.

Es gab auch wieder Zoff. Jemand kam auf mich zu und brüllte mich an, er hätte die Schnauze von meinen Predigten voll, ich soll endlich still sein. Ich bekam unerwartet Hilfe und konnte so auf diese Weise zu Ende predigen. Wolfgang hatte sich trotz eines Termins auch eingefunden. Es war ein spannender, ein gelungener, ein ereignisreicher Tag.

 


Philipper 1,6 - Ev2016-556

Den Rat nicht angenommen - Ev2016-557

Schulden abbauen ist schwer - Ev2016-558

Schlange verfängst sich in sich selber - Ev2016-559

 

 


Mittwoch,

7. September 2016

256. Tag

Wieder von allem etwas

Einer zeigte mir einen Vogel, jemand anders sagte: „Gott segne dich!“ Die einen verließen unter Protest den Platz, während andere dankbar zuhörten. Asthma war auf dem Weg zum Einsatzort meine angezogene Handbremse. Beim ersten Wort der Predigt war es wie weg geblasen. So habe ich es bereits öfters erlebt. Das Bibelwort zu Anfang entnahm ich Hebräer 4,12: „Das Wort Gottes ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert…“ Die drei durchgeknallten Typen von gestern waren Gegenstand der zweiten Predigt, die dritte Predigt wurde motiviert von der größten Investition Gottes in diese Welt: Römer 5,8: „Gott aber erwies seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist als wir noch Sünder waren.“ Bei der vierten Predigt gab es dann noch mal eine extra Dosis Kraft: „Wir sind nicht die Scharia Polizei, wie bevormunden nicht, wir bestimmen die Menschen nicht, sondern wir sind Wegweiser, Gehilfen zur Freude und Hebamme zur Freude in Christus.“ Wiederum unterstütze Wolfgang den Dienst. Es war warm, es war freundlich, wir hatten eine gute Gemeinschaft.

Hebräer 4,12 - Ev2016-552

Drei völlig durchgeknallte Typen auf den Gleisen - Ev2016-553

Römer 5,8: Gottes größte Investition - Ev2016-554

Gehilfe, Hebamme und Wegweiser - Ev2016-555

Dienstag, 6. September 2016

255. Tag

Völlig durchgeknallte Typen auf U-Bahn-Gleisen

Ich ging durch den Park bei strahlenden Sonnenschein. Ich liebe das Licht wenn es durch das Grün der Bäume scheint. Es ist so mild, so freundlich. Ich freue mich sehr über dieses so freundliche Zeichen aus der Ewigkeit. Wie schön wird es werden, wenn wir bei Jesus sind. Mir fiel der sonnenbeschienene Weg auf. Hell, freundlich, klar, ich kann weit vorausschauen. Es ist so ein gutes Gefühl des Friedens, der Freiheit und des Geliebt- und Geborgenseins. Ganz andere Wege fallen mir ein, dunkle Wege, gefahrvolle Wege, unüberschaubar, voller Not und Angst. Und gerade dieser Kontrast brachte mich zur nächsten Predigt: Gott führt uns auf eine wunderbare Weise und wir haben die Wahl, welche Wege wir gehen wollen. Hinter mir hörte ich einen Rollstuhlfahrer. Zu seinen Pflegehelfern sagte er: „O, ihr habt es schwer mit mir!“ Der eine Pfleger nahm es leicht und scherzte: „Leicht hat man es nicht, aber leicht hat es einen.“ O, ja! dieses Wort kannte ich bereits von meiner Mutter und ich selbst habe diesen Scherz auch oft gemacht. Und das Wort ist ja wahr: Das Leben ist schwer und wir stehen in der schwierigen, schmerzhaften Pflicht unser Dasein zu gestalten. Und ja, leicht hat es einen, da braucht nur ein Laster im verkehrten Augenblick um die Ecke kommen, oder irgendein Junkie springt mir an die Kehle: Tatsache: Leicht hat es einen. Aber wie auch immer: Bei Gott ist Hilfe und Jesus meint es wirklich gut mit uns. Dies war dann der Inhalt der nächsten Predigt. Schon auf dem Weg zum Einsatzort wurde es spannend. Drei völlig bekloppte, zugedröhnte jugendliche Spinner sind auf die U-Bahn-Gleise gehüppt und wollten durch den Tunnel zur nächsten U-Bahn Station. Wie kann man nur derart dämlich sein? Das ist fast genauso dämlich, wie ein Leben ohne Gott zu führen, und als mir dieser Gedanke durch den Kopf ging, hatte ich die Idee zur nächsten Predigt. Die Auslegungspredigt wurde diesmal von Epheser 5 inspiriert. Ein Opfer zum lieblichen Geruch für Gott. Die römischen Soldaten bekamen Blumen auf den Weg gestreut. Die Blumen gaben ihren Duft frei, wenn die Soldaten darüber gingen. Für die Soldaten war es ein Geruch zum Leben. Sie wurden gefeiert sie wurden geehrt, sie wurden belohnt. Aber für die Kriegsgefangenen war es ein Geruch zum Tode, denn auf sie warteten die Löwen im Zirkus. Wolfgang war wieder da und ich war ihm von Herzen dankbar. Es tut so gut wenn er dabei ist.

Epheser 5,1-2

Ev2016-548

Der Erhabene? Ganz im Gegenteil!

Ev2016-549

Sonnenbeschienene Wege

Ev2016-550

Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen

Ev2016-551

 



Montag,

5. September 2016

254. Tag

Freundliche Begegnungen

Wochenanfänge und damit die Montage bleiben für mich wohl immer schwierig. Ich brauche meine Zeit, bis ich in die Woche hineinschleiche. Heute kam noch hinzu, dass ich wegen des Wetterumschwunges Atemnot hatte. Doch dann, in der U-Bahn passierte etwas Kurioses. Eine Christin sprach mich dermaßen nett an, und fragte, was ich warum wie mache und das Gespräch war so intensiv und angeregt, dass ich meine Atemnot komplett vergaß. Auf der Zeil bei der Predigt hatte ich dann auch keine Atemnot. Allerdings in der Firma dann, nach dem Einsatz dann schon. Auch heute war wieder die erste Predigt eine Auslegungspredigt, diesmal über Hebräer 12,1-2. Ich habe dafür eine Bestätigung gefunden bei Billy Graham, der sehr oft, erst einmal einen Text voran stellte, den er dann auslegte. Wolfgang war kurz da, musste bald wieder weg, aber ich fand es toll, dass er dennoch gekommen ist. Er ist ein ganz Treuer. Auch heute gab es wieder Leute, die mich krank nannten, die die Predigt versuchten zu stören, aber mein unkaputtbares Talent Störer zu ignorieren war erneut das Mittel der Stunde. Nach dem Einsatz auf dem Weg mit der U-Bahn zur Arbeit stürmten eine Hand voll Jugendlicher, Teenies in den Wagen. Sofort hatte einer von ihnen mein Plakat erfasst. Er wollte wohl witzig sein und las laut vor und dabei leicht spöttisch: „Jesus, der Erhabene!“.  Schon klar, dass er hier Islam und Christentum zusammen mixte. Aber er gab mir dennoch einen interessanten Gedankenanstoß: Jesus war doch gerade nicht der Erhabene. Er war nicht der Distanzierte, Desinteressierte, weit weg von allem Irdischen trohnende Gott, sondern er entäußerte sich selbst, er engagierte sich, er kam doch gerade in die Welt, weil er von seiner Liebe getrieben war und eben nicht der Erhabende war. So kann selbst der Spott eines Knaben noch aufbauende Gedanken bringen. Fast schon auf der Arbeit hatte ich noch eine sehr nette Begegnung mit einer Krankenschwester vom Markus-Krankenhaus. Sie zeigte sich sehr offen. Ich bin ihr schon öfters begegnet, weil sie im Freien immer die kurzen Pausen machen. Heute gab ich ihr meine Karte, weil sie so einladend gelächelt hatte. Es war ein kurzes, schönes, von Interesse geprägtes, Mut machendes Gespräch.

Hebräer 12,1-2:

Jesus hat bereits alles für uns getan

Ev2016-544

Ich lese täglich in der Bibel

Ev2016-545

Ich habe ein Traktat gedruckt

Ev2016-546

Heute die falsche Entscheidungen getroffen

Ev2016-547




Neue Festnetznummer:

069 1381 6301

Sonntag,

4. September 2016

253. Tag

Bilanz:

Diese Woche

24 KP / 23 h ED

*

In diesem Jahr:

38.000 Lesekontakte

540 Kurzpredigten auf der Zeil

Samstag,

3. September 2016

252. Tag

Heute wieder: Ein-Mann-Mission :-)

Der Einsatz wurde leider verschoben, so machte ich mich heute erneut allein auf dem Weg. Nun ja.

Ich hatte mir vorgenommen, in Zukunft stets mit einer Versauslegung zu beginnen. Dies bereichert meine Methodenvielfalt, da ich ja sonst, stets thematisch orientierte Kurzpredigten halte. Heute ging es um Epheser 4,19-22.

Eine Missionarische Aktion der Evangeliums-Christen-Baptisten (Frankfurt, in der Eschborner Landstraße 101) freute mich sehr und machte mich zugleich neugierig. Missionarische Gemeinden sind ja recht selten.

Ich beobachtete in der U-Bahn einen älteren Mann, wie er beinahe gefallen wäre. Das gab mir den Stoff für die dritte Predigt. Gott will nicht, dass wir fallen, er will uns bewahren, und aufhelfen...

Zum Abschluss gab es wieder eine Predigt aus der Bewährtenkiste: „Ein neuer Anstrich reicht nicht aus, darunter bleiben wir die, die wir schon immer waren...

Heute war es sehr schön. Gleich morgens hatte ich eine Begegnung mit einer sehr netten Postbotin, wie schön. Die Begegnung mit einer Muslimin, die mein Plakat las, war bemerkenswert: Erst las sie, schaute streng, ich lächelte und dann – fast gegen ihren Willen – lächelte sie zurück. Eine Freude für mich. Ich wollte die Einsätze ausdehnen, bin aber nicht über 4,5 Stunden hinaus gekommen. Doch eines habe ich gelernt. Statt alle vier Predigten kurz hintereinander zu halten, besteht auch die gute Möglichkeit, alle halbe Stunde eine Predigt zu halten. Doch nach vier Predigten war der Akku leer.

Ein Typ war besonders laut, und auf eine schräge Art lustig. Er lachte: Auf seinem T-Shirt stand: „gottlos glücklich!“ Er hielt es für einen guten Witz, wenn wir beide - fromm und gottlos - nebeneinander her liefen.

Mir fiel auf, wie unsinnig sein Engagement ist. Wie kann ich mich denn dafür engagieren, dass es etwas nicht gibt? Wenn ich nicht an Gott glaube, nun gut. Doch sich für ein Leben zu engagieren im Kampf gegen einen Nicht-Gott erscheint mir doch ziemlich unsinnig. Wenn es Gott nicht gibt, brauche ich ihn auch nicht bekämpfen, oder?

Zum Schluss machte ich die Entdeckung, dass viele mein Plakat-Gewand lasen, als ich auf der Bank im Schatten saß. Das war ein sehr angenehmer missionarischer Dienst. Ein Lob der Faulheit, ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist.

Epheser 4, 17-22

Ev2016-540

Begegnung mit Maxi

Ev2016-541

Einer kam ins Straucheln

Ev2016-542

Ein neuer Anstrich ist nicht genug

Ev2016-543



Freitag,

2. September 2016

251. Tag

Neue Traktate, neue Ideen, neue Methoden

Heute trafen die Traktate ein von: „Die Verbreitung der Heiligen Schrift“. Das war toll. Das bestellte Traktat kam als 800er Paket. Super. Ein zweites 800er Paket durfte ich gleich hinterher bestellen und dann lag dem Paket zur Ansicht ein noch viel besseres Traktat bei. Der Inhalt ist ähnlich, aber ein klein wenig vorsichtiger. Die Farben sind wunderbar dezent. Das ganze Traktat ist so unglaublich sympathisch. Jetzt habe ich bereits drei wirklich für die Straße gut verwendbare Flyer. Ich freue mich ganz arg. Das ist fantastisch. Der Einsatz heute war erneut sehr schön und geprägt von einer kleinen Neuerung. Ich werde in Zukunft die erste Kurzpredigt als Auslegungspredigt halten. Bisher habe ich ja immer rein thematisch gearbeitet. Aber ich denke, dass die Methoden wechseln sollten. Nunmehr habe ich sechs Methoden.

1. Themapredigt  / 2. Auslegungspredigt /  3. Interview / 4. Lied singen, dann Text vorlesen

5. Kurzpredigt vorgelesen / 6. Zeugnis möglicherweise Anspiel und Pantomime

Ich bereite damit meinen Vollzeit-Missionarischen Dienst vor. Ich stelle mir vor, ich werde alle 30 Minuten eine Methode einsetzen. und die Zwischenzeit für Gespräche und Verteilen nutzen.

Ich freue mich auf diesen Dienst. Er nimmt immer konkretere Formen an.

Der Berufung würdig leben

Ev2016-536

Paulus erzählt immer dasselbe

Ev2016-537

Heute ein Traktat gedruckt

Ev2016-538

Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache, die Hauptsage bleibt

Ev2016-539



Donnerstag,

1. September 2016

250. Tag

Eine bunte, pralle Mischung

Ich traf einen Pfarrer im Ruhestand. Gut zu erkennen an dem Talarkragen (Bäffchen), den er noch immer trug. Er war müde. Er ging am Stock. Er wirkte desillusioniert und verbittert. Die Botschaft auf meinem Plakat berührte ihn nicht. Ließ ihn kalt. Sein Leben lang war ihm seine Bildung, seine Stellung, seine Erkenntnis wichtiger als die einfache Botschaft der Bibel. Nun ist in seinem Leben nur noch Wüste. Ein schreckliches Warten, Warten auf Gott, der gerade von seinen Boten Rechenschaft fordert. Und wehe dann allen Irrlehrern. Wie viele Pfarrer haben gerade durch diese spezielle Mischung aus Gottlosigkeit, Arroganz, Bildung und ihrer Position den Menschen den einfachen Weg zum Evangelium verstellt und verdunkelt.

Während der dritten Predigt kam ein Störer provozierend auf mich zu: „Ich habe eine Frage!“ Nun, die Tour kenne ich gut. Mein Mittel dagegen ist immer folgende Antwort:“ Okay, gerne, nur fünf Minuten, dann beantworte ich ihnen jede Frage!“ Doch das war nicht im Sinne dieses Halbstarken. Er rückte mir auf die Pelle. Als ich meine Hand ausstreckte, um ihn auf Abstand zu bringen, fauchte er mich machomäßig an: „Nicht anfassen!“ Typisch. Die ganze Art und Weise war absolut typisch. Ich ignorierte ihn, predigte laut und unverdrossen weiter. Drehte mich in die andere Richtung. Nun, er wollte nicht warten, er ging frustriert weg. Diese Sorte Störer habe ich ein-, zweimal die Woche. Ihr Ziel ist immer, mit Nonsense-Fragen die Predigt zu boykottieren. Zum Beispiel fragen sie gerne: „Jesus war doch allwissend, warum wusste er dann nicht, wann der Tag des Gerichts kommen wird!“

Wolfgang war da, Hurra! Die gute Nachricht richtet sich zunächst nur an Wolfgang. Doch auch für uns gibt es eine richtig gute Nachricht für uns alle. Jesus ist unser Retter, Heiland und Erlöser. In Amatrice wird ein Fest gefeiert, voller Fröhlichkeit. Nur zwei Wochen später kommt das Erdbeben. Trotz aller Freude, wir wissen nie was kommt… Ein Traktat ist richtig gut. Ich las es vor. es enthält alles, was man wissen muss, um zu Gott zu finden.  Jesus war auf einer Hochzeit eingeladen. Der Wein ging aus. Jesus füllte auf eine überwältigende Weise ihren Mangel aus und zeigt uns damit, dass er durchaus Freude und Feiern fördert…



Eine gute Nachricht für Wolfgang

Ev2016-532

Ein wunderbares Traktat

Ev2016-533

Amatrice feiert ein Fest

Ev2016-534

Hochzeit zu Kana

Ev2016-535



Mittwoch,

31. August 2016

249. Tag

Perspektivwechsel, Platzanweisungen, Predigtideen…

Heute war wieder einer der sehr schönen Tage voller Siege, positiver Erlebnisse und kleinen Freuden. Vor allem entschloss ich mich heute zu einem Perspektivwechsel. Ich gehe am Ende des Jahres nicht in den Ruhestand, so wie ich das bisher gesehen hatte, nein, ich werde am Ende des Jahres in den vollzeitlichen missionarischen Dienst gehen. Das ist eine viel schönere und verheißungsvollere Zukunftsaussicht, als die schlaraffenlandartige Aussicht auf den Ruhestand. Gefreut habe ich mich, dass auch heute Wolfgang erneut mit seiner Treue und Beständigkeit zur Verfügung stand. Es war ein Segen! Hansi Kelz hat nach jahrelangem Suchen nun eine neue Wohnung. Das freut mich sehr, weil er in der alten Wohnung sich überhaupt nicht wohl gefühlt hatte und nun endlich umziehen darf. Von ihm habe ich auch eine wunderschöne Tasche bekommen. Vor allem aber zitierte er in unserem Gespräch Oskar Wilde: „Der Sünder hat eine Vergangenheit, der Heilige hat eine Zukunft!“. Das sprach mich so stark an, dass ich spontan daraus meine erste Predigt für heute entwickelte. Eigentlich wollte ich heute ein paar hundert Traktate ausgedruckt haben, aber mein Drucker hat da nicht mitgemacht und einen Teil davon glatt schwarz gedruckt. Doch ich konnte durch geschicktes Zuschneiden, diese Zettel noch verwenden. Sie waren jetzt kleiner zwar, aber sie enthielten noch immer das Evangelium.  Bei der letzten Predigt war der gewohnte Platz von unserem Violinespieler belegt. Erst habe ich mich geärgert, weil ich wusste, dass ich nun dort nicht sein konnte, aber dann erwies sich der nächste Platz als viel besser und günstiger. Es war der Marktplatz und dort saß ein alter Bekannter. Er gehört zu den sehr wirren Leuten, lief stets mit politischen Parolen durch die Gegend und störte absichtlich die Verkündigung durch sinnloses, völlig unzusammenhängendes Gebrüll. Schwer zu ertragen. Heute aber saß er still und hörte zu. Die gesamte Predigt von Anfang bis Ende ohne auch nur einen Mucks von sich zu geben. Was war ich dankbar. Gott segne diesen Menschen und führe ihn auf einen gutem Weg. Gefreut hat mich als bereits auf dem Rückweg uns eine Christin ansprach und uns nach unserem Dienst befragte. Wann wir da sind, was wir machen und Ähnliches. Ich gab ihr unsere Karte. Sie hatte daran Interesse, uns in unserem Dienst zu unterstützen und ab und an zu kommen, um Traktate zu verteilen und mit bei der Verkündigung zu sein. Ich freue mich darauf.

Ein Wort von Oskar Wilde

Ev2016-528

Wenn ich nur dich habe....

Ev2016-529

Sie hat es übertrieben...

Ev2016-530

Christus zuerst!

Ev2016-531


Dienstag,

30. August 2016

248. Tag

Besser heute

Ein Rettungswagen bot die spontane Gelegenheit vom Jesus dem Retter zu reden. Ein asiatisch anmutender Zuhörer war so dankbar, so stark angesprochen von der Predigt, dass ich daraus eine starke Motivation zog, gewiss für viele Monate. Dafür lohnt sich jede Mühe. Was für eine Freude. Was für eine Dankbarkeit! Was für ein helles Leuchten im ganzen Wesen dieses Mannes. Wunderbar.

Heute ging es mir sehr viel besser als gestern. Ich merke immer wieder, wie stark ich doch abhängig bin von gesundheitlichem Wohlbefinden, von ausreichend Schlaf und derlei doch sehr irdischen Dingen.

Auch heute unterstütze Wolfgang wieder unseren Dienst. Seine Treue und Beständigkeit sind eine Wohltat.

 

 

Leuchtturm ein Wegweiser im Sturm

Ev2016-524

Der Rettungswagen

Ev2016-525

Die Tasche von meiner Mutter

Ev2016-526

Dankbarkeit – Schlüssel zum Glück

Ev2016-527





Montag,

29. August 2016

247. Tag

Tja, wieder so ein Schlaffi-Tag ohne Saft und Kraft. Es fiel mir total schwer, zu predigen. Doch ich habe mich zusammen gerissen, gebetet und dann mit Ach und Krach das Ganze durchgestanden. Ich bin froh, dass ich Tag für Tag aus der Hand Gottes nehmen darf. Wolfgang war da, das war sehr hilfreich. Und trotz allem: Das Evangelium wurde verkündigt. Das allein ist wichtig!

Nur das Zeugnis von Gott, mehr nicht!

Ev2016-520

Jesus kann dich verändern

Ev2016-521

Evangelium im Fahrstuhl

Ev2016-522

Heitere Gelassenheit Tag für Tag

Ev2016-523



Sonntag,

28. August 2016

246. Tag

Ruhetag

Bilanz:

25 KP/21 h ED


Samstag,

27. August 2016

245. Tag

Bekehrung von Jan

Einsatz am Hauptbahnhof

Auf der Zeil großer Einsatz vom Ligthhouse

Es war einer dieser Tage, die mich rundum glücklich machen. Jan sprach mich auf mein Plakat an: Gott erhört immer jedes Gebet? Das war der Beginn eines langen Gespräches. Schließlich traf ich ihn wenige Minuten später erneut. Diesmal lud ich ihn zum Missionsstand der Philadelphia-Gemeinde ein. Dort hat sich Jan dann bekehrt und wir konnten miteinander beten. Er blieb während des gesamten Einsatzes.

Der Missionseinsatz war ein weiteres Mal sehr schön. Ich finde es unglaublich toll, wie das Team von Dieter Hinrichsen sich vor Ort einbringt.

Auf der Zeil hatte die Gemeinde Lighthouse einen grandiosen Einsatz. Es ist unglaublich, wie viele Menschen auf diese Weise angesprochen werden.


Das Geschenk meiner Mutter

Ev2016-515

Das Johannes-Evangelium

Ev2016-516

Rechtzeitig vorbereitet sein

Ev2016-517

Auf Empfang gehen

Ev2016-518

Spontan-Einsatz als Gast von Jerome

Ev2016-519



Freitag,

26. August 2016

244. Tag


*


Das Glück tritt ganz leise heran

Das Glück tritt ganz leise heran,

Ich habe es erst spät bemerkt,

Kaum denke ich daran,

Wie sehr es mich gestärkt.


Warm der Sonnenschein,

Voller Heimat Licht und Stunde,

Das Grün läd mich zum Träumen ein,

Wie gern ich jetzt gesunde.


Diese Freundlichkeit tut mir so gut,

Diese wunderbare Zeit, von Gott gegeben,

All das, was in diesem Augenblicke ruht,

Ist mir Heil, ist Glück, ist Kraft und Segen!


*


Die Zeit scheint still zu stehen

Die Zeit scheint still zu stehen,

Keine Notwendigkeiten,

Kein Leid, kein Weitergehen,

Nur ein herrlich sanftes Gleiten.


Weit fort sind Schmerz und Zwang,

Weit fort das Geschrei der Wichtigkeiten,

Weit weg aller Überschwang,

Fern sind alle Eitelkeiten.


Nur der Mensch, nur das Sein,

Nur der Lobpreis und die Dankbarkeit,

Gottes Freude, klar und rein,

Seine Güte und Barmherzigkeit.




Sie gehören ins Museum!“ Mit diesem Satz wurde ich heute leicht irritiert. Ich hatte einer älteren Dame den Vortritt in der U-Bahn gelassen und diese Reaktion nicht erwartet. Nun, sie meinte es weder böse noch negativ. Sie wollte damit ausdrücken, dass heutzutage Höflichkeit selten ist und eigentlich nur noch im Museum zu finden ist. Nun ja. Doch dann begann ein Bombardement an Worten, das mich kaum je zu Wort kommen ließ. Und ich bin ja nun wirklich nicht aufs Maul gefallen. Sie erzählte dies und das, von ihren Kindern, von Erziehung, von ihrer Fähigkeit zu spotten, wenn Leute sich nicht richtig benehmen und, und, und. Schließlich aber erzählte sie auch, dass ihr Leben sich von einem Moment auf den anderen verändert hatte, als sie vom Baum gefallen war und dabei eine schlimme Rückenverletzung erlitt. Das wiederum gab mir die Idee für die Predigt heute. Der Nachteil war nur, dass ich normalerweise die Zeit nutze, um mich auf vier Predigten vorzubereiten, die ich auf der Zeil dann halte. Nun, heute war das in dieser Form nicht möglich. So kam ich ein wenig ins Stottern, als ich von Gideon erzählte und von der Narde der Maria, sowie auch von Psalm 103 Vers 2. Aber wie auch immer. Es ging dann doch irgendwie, wenn auch vielleicht nicht ganz so zugespitzt und dynamisch, wie sonst. Wolfgang war da und wiederum war es eine gute Gemeinschaft, die uns stärkte und unseren gemeinsamen Dienst bereicherte. Ein Evangelist aus Aschaffenburg mit seiner Frau, gesellte sich auch zu uns und es wurde ein nettes, wenn auch ein wenig eiliges Gespräch, denn mir lief die Zeit davon, weil ich ja zur Arbeit musste. Ich finde das alles sehr schön. Die Zeit vergeht wie im Flug. Ich freue mich auf die Zukunft. Alles super. Das Wetter sowieso.

Gideon

Ev2016-511

Die Narde der Maria,

Ev2016-512

Psalm 103 Vers 2

Ev2016-513

Plötzlich alles ganz anders

Ev2016-514


Donnerstag,
25. August 2016
243. Tag

Die Einsamkeit im Fenster

Auf dem Weg zur Zeil durch den wunderschönen Martin Luther Park sah ich in die traurigen, einsamen Augen einer alten Frau. Sie stand am Fenster und las mein Schild, als ich vorüber ging. In ihrem Gesicht stand all das, was ich schon so oft gesehen habe. Die Tristesse in den Ein-Zimmer-Zellen. Die Antriebslosigkeit, Belanglosigkeit, Sinnlosigkeit eines Lebens ohne Christus, ohne Heil, ohne Perspektive, ohne Zukunft. Sie las die Botschaft: „Jesus rettet!“ „Gott erhört Gebet!“ „Die Bibel informiert.“ Das hätte ihr Weg aus dem Elend sein können. Das hätte der Anfang einer wunderbaren Zukunft mit Jesus werden können. Aber sie wandte müde den Blick ab, voller Unglauben, voller Misstrauen, voller Missmut. Wie schade! Doch diese kleine Begebenheit hatte mich geistlich geweckt. Nun gesellten sich drei weitere Eindrücke hinzu und bildeten für heute den Predigt Reigen. Wieder gab es viel Kopfschütteln, Spott und Ablehnung. Aber auch einige Menschen mit einem sehr ernsthaften Hören. Wolfgang war da und wir hatten wiederum eine sehr gute Gemeinschaft. Schon auf dem Weg zur Zeil hatte ich ein gutes Gespräch mit einem Katholiken, der mich auf mein Plakat hin ansprach und wir hatten dann ein langes angeregtes Gespräch miteinander. Ich fühle mich so glücklich über die Freude und Kraft, über die Hoffnung und Gemeinschaft. Es ist ein guter, ein so guter Weg mit Jesus.

Die Einsamkeit im Fenster

Ev2016-507

Meine Tochter schmollt

Ev2016-508

Seit acht Monaten mache ich mich zum Affen

Ev2016-509

Ich lese jeden Tag in der Bibel.

Ev2016-510



Mittwoch,
24. August 2016
242. Tag

Ein Tag der Kraft, ein Tag der Gnade!

Als ich losging fühlte ich mich noch schwach. Jedenfalls nicht sehr stark. Gott gab mir dann unterwegs zwei nette Ideen ins Herz. Das eine betraf Noah. Noah gab Zeugnis im Alten Testament davon, dass Gott ein Gericht kommen lassen wird. Er gehorchte, baute das Schiff und jedermann konnte sehen, dass es ihm ernst war. Natürlich war es ein Akt des Glaubens ein Schiff in der Wüste entstehen zu sehen, weit weg vom Wasser und dann damit zu rechnen, dass dieses Schiff bald in See gehen wird. Noah rief zur Umkehr auf, zur Buße, erzählte von seinem Leben mit Gott. Doch niemand wollte sein Angebot annehmen, mit ins Schiff zu kommen. Schließlich kam der Moment, als Gott Noah befahl das Boot zu schließen und alle, die dann draußen geblieben waren, waren dem Untergang geweiht. Im gewissen Sinne war das eine einmalige Geschichte. Der Regenbogen ist Gottes Siegel dafür, dass sich diese Geschichte nicht wiederholen wird. Und doch ist auch heute ein Gericht angekündigt. Auch heute predigen wir von dem lebendigen Gott, geben Zeugnis und laden ein. Und auch heute gibt es diese rote Linie, die man nicht überschreiten darf, ohne unterzugehen. Heute ist der Tag des Heils. Noch ist die Zeit der Gnade und wir können und wir dürfen, ja wir sollen uns zu dem lebendigen Gott bekehren.

Die zweite Idee, die mich beschäftigte war die, dass wir alle irgendwann einmal an unsere Grenzen kommen werden. Auch das war dann Gegenstand einer Predigt auf der Straße. Wolfgang war wieder da und ich genoss sehr die Gemeinschaft mit ihm. Ich finde das Engagement von Wolfgang sehr ehrenhaft. Er kommt immer ganz treu. Gibt Zeugnis. Stellt sich dazu. Er gibt sich Mühe. Er trägt das Plakat mit der Aufschrift „Jesus rettet!“ und verteilt Traktate. Wir beten zusammen. Er steht im wahrsten Sinne des Wortes zu mir. Wie schön!

Es war wunderschön zu spüren, wie Gott Kraft und Gnade schenkte. Das tut so gut. Ich weiß ja genau, dass das alles auch ganz anders sein kann. Heute fügte ich mein neues Morgengebet „Empfangen und Gestalten!“ an meine Predigt an. Als ein Beispiel, wie ein Tagesbeginn mit Gott aussehen kann. Das war ein sehr schönes einladendes kreatives Element. Ich habe heute wieder einmal begreifen dürfen:

Gott allein kann das Gelingen schenken!“ Wie sagten das doch so schön unsere Väter im Glauben: „An Gottes Segen ist alles gelegen!“ 

Noah

Ev2016-503

Irgendwann enden unsere eigenen Kräfte

Ev2016-504

Bombe in Offenbach

Ev2016-505

Das wunderbare Johannes-Evangelien

Ev2016-506

 

Empfangen und gestalten!

Ich will diesen Tag auch heute gern empfangen,

In Deinem Frieden, Herr, als Deine wunderbare Gabe!

Ich will zu Dir in neuer Einfalt hier gelangen,

Weil ich Deine Güte stets vor Augen habe.



Diesen Tag, Herr, lass mich Dir gestalten,

Als Dienst, als Freiheit und als wunderbare Möglichkeit,

Ich will Dein Heil mit Freude hier verwalten,

Als ein Rufer hin zu Deiner Ewigkeit.



Lass mich, Herr, in Deiner Liebe leben,

Lass mich, Herr, Dein Bote hier zur Freude sein,

Lass mich, Herr, ein Helfer sein zum Segen,

Lass mich, Herr, zu Dir hin laden ein!



Dienstag,
23. August 2016
241. Tag

Oft stelle ich mir die Frage, lohnt sich die Provokation mit dem Plakat. Und immer wieder komme ich zu dem Ergebnis: Ja, unbedingt. Heute wieder ein Beispiel dafür im Fahrstuhl. Jemand las die Worte, konnte das Wort Gebet kaum aussprechen. Ich konnte ihm erklären, dass ich an Jesus Christus glaube und dass wir mit Gott reden können. Für diese Art von Begegnungen lohnt es sich immer wieder dieses Plakat zu tragen.

Geliehen ist alle Kraft

Das ist mir seit gestern wieder stark im Bewusstsein: „Geliehen ist alle Kraft!“ Heute war ein guter Tag. Alles ging viel leichter. Wolfgang war da und sogar mein Lieblingspredigtplatz war wieder frei. Ich konnte gut atmen, Schwierigkeiten und Schmerzen waren weit weg. Doch ich behalte vor Augen: „Geliehen ist alle Kraft!“ Nun heute hat mich Hebräer 12,1 beschäftigt: „Lass! uns laufen mit Geduld in dem Kampf der uns verordnet ist!“

Es bleibt ein Kampf. Dem entsprechend waren meine Gedanken in der Predigt:

  1. Ja, es ist ein Kampf!

  2. Doch es gibt viele falsche, eigene Kämpfe, die sich nicht lohnen.

  3. Der einzig lohnende Kampf ist der Einsatz für Jesus Christus!

Unterwegs las ich dann noch den wunderschönen Satz von Marie von Ebner-Eschenbach: „Wir unterschätzen, was wir haben und wir überschätzen, was wir sind!“

Auf der Zeil trafen wir Benjamin. Er war in eine Messerstecherei geraten und sah schlimm aus. Ich gab ihm trotz aller Sparmaßnahmen ein paar Euro, weil er heute wirklich bedürftig war und ich daran einfach nicht vorbei gehen konnte.

Hebräer 12,1-2: Es bleibt ein Kampf

Ev2016-499

Ins Auge gegangen

Ev2016-500

Hermann Hesse

Ev2016-501

Verkehrte Richtung

Ev2016-502





Eine neue Woche, neue Möglichkeiten,

eine neue Gnade,

auf einem guten Weg

in Gottes ewiger Freude!







Montag,
22. August 2016
240. Tag

Beistand zur richtigen Zeit

Es ist immer wieder erstaunlich, wie stark ich abhängig bin von Gottes Kraft und Wirken. Es gibt Tage, da fühle ich mich unglaublich stark und alles gelingt mit Leichtigkeit. Dann wiederum gibt es Tage, da fühle ich mich einfach kläglich, und gerade zu schwach und erbärmlich. Heute war so ein Tag. Gestern der Streit mit meiner Tochter ließ mir das Geistliche ziemlich aus dem Blick verlieren. Dann Schwierigkeiten mit der Stimme, Atemnot, Probleme mit dem Kreislauf, mental, Arthritis. Jede Menge Störmanöver. Doch wie schon oft bewährte sich auch heute ein weiteres Mal die Schritt für Schritt Technik. Eine Predigt nach der anderen. Dann – welch Freude – stand Satu plötzlich vor mir. Sie unterstützte den letzten Teil der Verkündigung. Wir gut das tat. Wie hilfreich das war. Beistand zur richtigen Zeit. Gott sei Dank! Es tut so gut, gerade in diesen so schwachen Augenblicken von Menschen Unterstützung zu haben. „Gott will in unserer Schwachheit mächtig sein.“ Gerade in diesen Momenten wird deutlich, dass es nicht unser Werk, nicht unser Verdienst, nicht unsere Leistung ist, sondern von Anfang bis Ende ganz Gottes Tun. Welch eine Gnade. Welch eine Freude. Was für eine Befreiung.

Auf Empfang gehen

Ev2016-495

Tiger sind keine Schmusekatzen

Ev2016-496

Wie Kaugummi an meiner Hose

Ev2016-497

Nur aus der Luft erkennbar

Ev2016-498



Ein Tagelöhner will ich werden

In den Armen Gottes, ganz gelassen,

Will ich heiter hier ein Tagelöhner werden,

Den Altar an jedem Tage neu umfassen,

Hören voller Freude

auf das Christus Werben.


Nur diesen Tag will ich gestalten,

Wissend dass das Herz das Eigentliche bleibt,

Ich will die Freude Christi hier entfalten,

Die mir Gottes Güte täglich zeigt.


Ich will von Christus künden,

An jedem Tag von Seinem Segen reden,

Ich will in Seiner Gnade täglich gründen,

Und ganz in Seiner Freude täglich leben!



Sonntag,
21. August 2016
239. Tag



Ruhetag

Bilanz: 25 KP/17,5 h ED


Samstag,
20. August 2016
238. Tag

Samstags platzt die Zeil aus allen Nähten

Samstags ist es schwerer eine Predigt zu platzieren, weil so viele Menschen auf der Zeil sind. Jeder, der etwas zu sagen hat, tut es gerne am Samstag. Dementsprechend ist die Zeil voll mit Akteuren. Doch wie immer bewährte sich die „Schritt für Schritt Methode. Die erste Predigt vor Galeria Kaufhof, die zweite bei Jerome und seiner Frau, die Dritte vor MyZeil, die vierte vor Kartstadt und dann zurück zu Jerome und seiner Frau für die fünfte Predigt. Ein Mann stand mir besonders wild und energisch entgegen. Ich ließ ihn stehen. Doch er folgte mir zur nächsten Predigt und versuchte dann, in meine Predigt hinein zu sprechen. Ich ignorierte ihn vollständig und drehte mich von ihm weg ohne auch nur eine Pause in meiner Predigt zu machen. Das hat ihn frustriert. Das ignoriert Werden mögen diese Störer überhaupt nicht. Er zog weiter. Wie gut. An einem Samstag erreicht die Predigt unglaublich viele Menschen. Das lohnt sich natürlich sehr.


Meine Tage sind gezählt

Ev2016-490

Rechtzeitig die Dinge vorbereiten

Ev2016-491

Der schmutzige Herd

Ev2016-492

Unter den Druck der Ereignisse

Ev2016-493

Bereit sein Auskunft zu geben

Ev2016-494



Freitag,

19. August 2016
237. Tag

Mülleimer Krönung

Die Spitze des Tages war die Krönung von einem wirklich sehr schrägen durchgeknallten Menschen mit einem Mülleimer. So ein Blechding mit scharfen Kanten, etwa so groß wie ein Farbeimer. Das Ding hat er mir von hinten mit einem spöttischen Lachen auf den Kopf gesetzt und dann kräftig rein gedrückt. Unangenehm. Dennoch ließ ich mich nicht im mindesten von meiner Predigt abbringen, da konnte dieser merkwürdige Mensch turnen so viel er wollte.

Nun, Wolfgang war heute wieder da, was mich persönlich gefreut hat. Und wieder war da diese kleine freundliche Korrektur Gottes in meinem Tages- und Predigt Programm. Ich sah ein Plakat mit nur einem einzigen Bild. Eine Faust. Eine geballte, geschlossene kraftvolle Faust. Wahrscheinlich von irgend einer Kampfsportschule oder sowas in der Art. Für mich war es aber eine perfekte Zusammenfassung von dem, wie es in dieser Welt zugeht. Faustrecht. Das Recht des Stärkeren. Auf seinem Recht beharren, und es auf jeden Fall durchsetzen. keinen Millimeter zurück weichen. ein Plakat, ein Wort, ein Motto, eine Predigt: Jesus ist völlig anders.

Ganz anders ist Jesus Christus. Sein Programm in einem Bild dargestellt ist das Lamm. Der barmherzige Gott, der sich selbst als Lamm, als Opferlamm hingibt für die Schuld der Welt. Nun das war dann mein Thema heute in der Predigt.

 

Ein Plakat, ein Bild eine Predigt: Die Faust

Ev2016-486

Radiobotschaft: „Gott hat uns nicht nötig!“

Ev2016-487

Lotse an Board

Ev2016-488

Krimi: Vater opfert sich für die Tochter

Ev2016-489



Donnerstag,

18. August 2016
236. Tag


Vergiss nicht, was dir wichtig ist

Vergiss nicht, was dir wichtig ist,

Denke stets daran,

Denke dran, wozu du hier berufen bist,

Damit dein Leben dir gelingen kann!


Du stehst in einer großen Freiheit,

Die es zu gestalten gilt,

Auf dich wartet bald die Ewigkeit,

Der Glaube ist dir Fels und Schild.


Lass dich nicht von deinem Weg abbringen,

Bleibe treu, liebe Gott mit deiner Tat!

Es ist und bleibt ein täglich hartes Ringen,

Doch Gott

schenkt Heil, und Hilfe dir und Rat!



Wieder eine Überraschung!

Die Zugverbindung zur Hauptwache ist ein Nadelöhr, weil sich vier U-Bahnstrecken ein gemeinsames Gleis teilen. Dem zur Folge klemmt es öfters mal und dann immer gleich für alle vier. So auch heute. Ich wollte schon den Dienst unter Höherer Gewalt abbuchen, als wir dann endlich doch noch zur Hauptwache durchkamen.

Zu meiner Überraschung stand dann Satu vor mir und wir konnten heute gemeinsam für das Evangelium eintreten. Wie gut, wie wunderbar. Gleichgesinnte! Herrlich!

Auch heute wieder bekam ich im letzten Augenblick vor Start der Predigt noch eine kleine Änderung.

Die Reaktionen waren wie immer breitbandig. Die einen halten mich mindestens für einen harmlosen Spinner, die andern finden das toll. Einer rief Halleluja, ein anderer Amen, ein dritter reckte den Daumen in die Höhe. Zwei unserer Zuhörer standen ehrfürchtig still und hörten intensiv zu.

Als ich auf den Marktplatz an der Konstabler Wache predigen wollte musste ich umkehren. Heute war Donnerstag, und das ist der Markttag. Außerdem spielte dort schon unserer Fiedler. Okay. Also auf die andere Seite und dann weiter. Alles ging gut. Ich spüre sehr stark das Angewiesensein auf die Hilfe Gottes. Immer wieder rutscht mir der Mut in die Mülltonne. Doch Gott ist treu. Ich freue mich!

Ich höre gern Radio

Ev2016-482

Einstellungssache

Ev2016-483

Jeden Tag eine gute Tat (Pfadfinder Motto)

Ev2016-484

Die Botschaft in ihrer kürzesten Form!

Ev2016-485



Mittwoch,

17. August 2016
235. Tag

Sich erinnern an die guten Gründe!

Immer wieder geht es darum, mich daran zu erinnern, warum ich das eigentlich mache. Es ist ein so wichtiger Dienst, aber 1000 Stimmen sagen, dass das Blödsinn ist, wirkungslos, lächerlich und alles mögliche. Ich erinnere mich ganz bewusst an das Opfer Jesu, an seinen Willen und an die Not der Menschen. Das hilft mir. Wenn nur wenige Menschen auf diese Weise zu Jesus finden, dann war das aller Mühen wert. Und es gab ja – Gott sei Dank! Gott sei gelobt einige Bekehrungen. Nicht zu vergessen ist auch: Dass in vielen Fällen meine Predigt ein wertvoller Stein, ein Mosaikstein, auf den Weg zum Heil für manchen war und ist. Paulus sagt: „Der eine pflanzt, der andere gießt...“ Es lohnt sich in jedem Fall. Und wenn es auch nur aus Liebe, Treue und Gehorsam wäre – aber natürlich ist es viel, viel mehr!

Sie weiß was zu tun ist

Ev2016-478

Nutze die gewonnene Zeit

Ev2016-479

Jesus ist völlig anders

Ev2016-480

Ich kann von Christus nicht schweigen!

Ev2016-481


Dienstag,

16. August 2016
234. Tag

Meine Planungen hat Gott heute gründlich über den Haufen geworfen

Die vier geplanten Predigten wurden ausgetauscht gegen vier Spontaneinfälle.Nach den Predigten schloss sich ein langes missionarisches Gespräch mit einer Muslimin an, das die ganze U-Bahnfahrt andauerte. Auf der Arbeit sah ich mich in eine äußerst lebhafte Diskussion gestellt, die mich an die Grenzen meiner Fähigkeiten brachte. Mein PC auf der Arbeit sperrte sich vollständig, so dass ich doch recht kräftig ins Schwitzen geriet. Doch Gott lob, am Ende des Tages war alles im Lot!

Durchatmen – keine Selbstverständlichkeit!

Ev2016-474

Schwarzfahrer lobt Gottes Hilfe

Ev2016-475

Auf den Knien mein Glück empfangen

Ev2016-476

Härte bei irreführendem Evangelium

Ev2016-477



Montag,

15. August 2016
233. Tag

Gott will
in unserer Schwachheit mächtig sein

Wieder eine neue Woche, wie ich jetzt in meinem Arbeitsleben gelernt habe, gar keine Selbstverständlichkeit! Nein, denn am Jahresende gehe ich ja in den Ruhestand. 78 Arbeitstage noch, dann ist das Privileg der Arbeit beendet. Ich genieße jedem Tag wie ein Stück Schokolade.

Mir ist ein Wort aus dem 2. Korintherbrief, 12, 9 wichtig geworden:

Denn hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!“

Paulus hatte es nun gewiss nicht immer einfach, so dass dieses Wort für ihn zu einem Schlüsselwort geworden ist. Zunächst fällt mir auf, dass ausdrücklich gesagt ist: „Der Herr hat mir gesagt!“ Gott redet mit uns, wenn wir es zulassen, wir hören wollen, wir innehalten und uns danach sehnen das Wort Gottes zu hören. Es ist das lebendige Wort Gottes, dass uns bereichert und erneuert. Dann bewegt mich das Wort „Gnade!“. Gottes grundlose Zuwendung. Der allmächtige Gott macht uns Geschenke. Und diese Gnade reicht uns völlig aus, selbst in den größten Schwierigkeiten. Der Psalmbeter sagt: „Wenn ich nur dich habe, so habe ich genug.“ Selbst in der Krankheitszeit, in der Verfolgung und in der Not.

Gott ist ein Gott der Kraft. Das ist das Nächste was mir auffällt. Gott ist ein Gott der Möglichkeiten, nicht der Grenzen! Doch dann das faszinierende Paradox: Wenn ich darauf verzichte groß zu sein, dann wird Gott groß. Wenn ich meine Schwachheit zugebe, dann erweist sich die Größe, die Kraft und die Güte Gottes in besonderer Weise. Ja,, wir werden oft in Not und Armut geführt, damit sich die Größe Gottes um so klarer erweisen kann. Das zeigt uns das Leben am aller deutlichsten. Was hat der arme Paulus alles durchlitten. Er ist gesteinigt worden, verhauen worden, fiel unter die Räuber, war einsam und angefochten, ist verleumdet worden und wurde verfolgt. Erfolge wandelten sich plötzlich in Niederlagen. Die Freiheit wandelte sich plötzlich in Gefangenschaft. Aus Sieg wurde Niederlage. Wie schmerzhaft das war! Wie furchtbar. So schlimm, dass er schon dachte, am Leben zu verzweifeln. Und doch war da die Größe Gottes erkennbar, gerade in seiner Schwachheit. Wenn wir heute die Paulusbriefe lesen, dann ist das dieses seltsame Geheimnis, dass er trotz all dieser furchtbaren Dinge dennoch gesegnet und reich war. Das alles dient uns allen zum Trost. Wenn wir in Not geraten, in Anfechtung und Anfeindung, dann dürfen wir wissen, dass ist neutestamentliche Praxis. Unser Job ist es treu zu sein, dabei zu bleiben, auszuhalten, geduldig sein und auf Gott zu harren. Für Erfolg und Segen sorgt der Herr. Wir sind nicht auf falschen Kurs geraten, wenn wir Schmerzen haben. Die Niederlagen sind nicht Ergebnis von unserem Fehlverhalten, das ist biblischer Alltag!

Wolfgang war heute wieder dabei. Die Verkündigung lief gut. Wir hatten sogar ein paar sehr offene interessierte Zuhörer, die von Anfang bis Ende dabei blieben. Es lohnt sich doch, das erleben wir immer wieder. Aber klar: Letztlich ist der Herr allein derjenige, der seinem Wort zum Durchbruch verhilft. Nur er kann bewegen, was wir nicht zustande bringen. Das Heil in Christus ist und bleibt ein Geschenk der Gnade, ein Wunder Gottes, die Kraft des Heiligen Geistes. Aber es ist toll, dabei sein zu dürfen, und das mitzuerleben. J

Information statt Agitation

Ev2016-470

Nimm dir Zeit!

Ev2016-471

Lass dir an meiner Gnade genügen!

Ev2016-472

Ein kleines Kind an der Hand der Mutter

Ev2016-473



Sonntag,

14. August 2016
232. Tag

Ruhetag

Bilanz: 24 KP/19 h ED

Samstag,

13. August 2016
231. Tag

Missionseinsatz in Höchst

mit Dieter Hinrichsen

Eine Antwort wie eine Ohrfeige! Wie schade das doch ist. Wir trafen auf eine weitere christliche Gemeinde, und ich freute mich so, dass sie auch missionarisch engagiert sind. Doch als ich ins Gespräch gehen wollte, war da nur Abwehr und Konkurrenzdenken. Das tat weh. Das war wirklich schade. Nun, wie auch immer. Nach vier Predigten habe ich mich getrollt. Es tut mir so leid. Was könnten wir nicht alles erreichen, wenn wir Christen uns einig wären! Ein Herr, eine Taufe, ein Evangelium!

Zeugnis über Gemeindegrenzen hinweg!

Ev2016-466

Speisung der 5000, Lukas 9,13

Ev2016-467

Gott hat alles für mich getan

Ev2016-468

Aus Dankbarkeit für die Liebe Gottes!

Ev2016-469



Freitag,

12. August 2016
230. Tag

 

Vertraute Texte, dynamischer Vortrag

Wolfgang und ich bildeten erneut unser bewährtes Team. Auch heute war es wieder recht kühl. Wiederum war der Platz an der Hauptwache zugebaut mit Buden und jede Menge Wagen, so dass ich dort nicht arbeiten konnte.

Doch das war auch nicht schlimm. Die Galeria Kaufhof bot mir die Alternative für heute. Die erste Predigt handelte von dem Lieblingssatz von Pfarrer Klomfaß: „Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache immer die Hauptsache bleibt: Jesus Christus!“

Sei kein Vielleicht Typ“, war das nächste Thema, gefolgt von „Niemand bleibt hier ohne Schuld“, und „Hört sich an wie Sauflieder!“ Bei der letzten Predigt hat Jesus wiederum den Turbo gezündet und ordentlich Feuer entfaltet. Das war ein Spaß. Es ist wunderschön die Kraft Gottes zu spüren, so unscheinbar und doch so kräftig. Das ist toll. Überhaupt ist es ganz wunderbar, wenn mir die Themen so langsam vertraut werden und mir auf diese Weise eine gewisse Sicherheit geben. Das tut gut und ich fühle mich dann viel wohler bei der Verkündigung. Außerdem führt es dazu, dass ich die Zuhörer länger anschauen kann, weil ich freier werde und dann kann ich auch sehr viel besser auf sie eingehen. Kurzum: Wenn mir eine Predigt so richtig schön vertraut ist, dann entsteht auch ein viel lebendigerer Kontakt zum Zuhörer und die Dynamik steigt.

Die Hauptsache bleibt: Jesus Christus!

Ev2016-462

Sei kein Vielleicht Typ

Ev2016-463

Niemand bleibt hier ohne Schuld

Ev2016-464

Hört sich an wie Sauflieder

Ev2016-465



Donnerstag,

11. August 2016
229. Tag

Lächerlich oder heilsbringend?

Immer wieder erleben wir auf der Zeil die völlig entgegen gesetzten Reaktionen! Ein Mann zeigt auf mich, spöttisch, verächtlich, voller Verachtung: „Das ist doch lächerlich!“ Nun gut. Aber es gibt auch die völlig entgegen gesetzte Reaktion. Leuchtende Augen, dankbare Herzen, freudige Minen, Daumen hoch, jene, die froh werden am Evangelium. Heute war es kühler als sonst. Der Platz gegenüber der Kirche war völlig zugestellt mit Buden und Lastwagen. Keine Chance. Doch wir haben unser Plätzchen gefunden. Wolfgang war wieder im Dienst. Ich war ein wenig unsicher. Wieder voller Fragen und Anfechtungen. Das würde man nicht vermuten, wenn man die Predigt hört und doch ist es so. Ich bin selber erstaunt, wie ich durch die vergangenen Monate durchgekommen bin. Jesus tut seine großartigen Wunder oft leise und völlig unscheinbar. Ich bin so voller Dankbarkeit, zu wissen, dass er mich durch trägt.

Meine Tage sind gezählt

Ev2016-458

Wir brauchen einen Tipp von außen

Ev2016-459

Eine gar nicht so seltene Katastrophe

Ev2016-460

Die Sache mit dem tauben Zeh

Ev2016-461



Mittwoch,

10. August 2016
228. Tag

Aktuell hat Vorfahrt!

Aktuell hat Vorfahrt!“ Das war mir schon immer wichtig und meint, dass Dinge, die ich vor kurzem mit Gott erfahren habe immer Vorrang haben vor aufgeschriebenen Zeugnissen oder Kurzansprachen.

Das ist wie ein frischer Apfel, den ich doch so viel lieber esse, als das Apfelmus im Glas, das ja auch ganz okay ist, doch frisches Obst ist immer besser. Ein frisches aktuelles Zeugnis darum auch in jedem Fall.

So waren dann die Themen heute auch der anstehende Ruhestand und der völlig verdreckte Herd, den wir ausgewechselt haben. Beim Ruhestand ging es darum, dass ich mich rechtzeitig darauf vorbereiten kann und das als Segen empfinde. Ich kann meine Schulden bezahlen und mir schon heute Gedanken machen, was ich ab Januar tun werde. Genauso ist es ein Segen, wenn ich mir schon heute rechtzeitig Gedanken machen kann, wie ich einmal Gott begegnen werde.



Rechtzeitig die Dinge ordnen

Ev2016-454

Schrein der Wahrheit

Ev2016-455

Lebe nicht am Ziel vorbei

Ev2016-456

Nicht reparierbar

Ev2016-457



Dienstag,

09. August 2016
227. Tag

Eine gewisse Leichtigkeit

Es sah nach Regen aus, nach einem ungemütlichen Tag, aber nein, es war angenehm frisch und sonnig. Wolfgang war in bewährter Treue da, die Verkündigung lief gut, trotz einigen Baulärms durch Umbauarbeiten auf der Zeil. Der Dienst hat inzwischen eine gewisse Leichtigkeit angenommen, durch die Routine und Gewohnheit. Das tut gut. Es läuft alles seinen sehr guten Weg. Es bleibt weiterhin ein wertvoller Dienst. Durch die Plakate sind über 33.000 Menschen mit dem Evangelium konfrontiert worden, mehr als 450 Predigten verkündeten annähernd 1000 Personen oder gar mehr das Evangelium. Natürlich können wir Menschen nicht zu Christus zwingen, wir können Gott nicht beweisen und auch keine großen Zahlen von Bekehrten aufweisen. Doch wir können auf Christus hinweisen. Wir können für Christus zeugen. Das allein ist unsere Aufgabe. Wir bezeugen den lebendigen Gott und das sehr, sehr laut, stark und beständig!

Ein Tropfen blau färbt das ganze Wasser

Ev2016-450

Sich helfen lassen

Ev2016-451

Den Grauschleier überwinden

Ev2016-452

Nicht auf die lange Bank schieben

Ev2016-453



Montag,

08. August 2016
226. Tag

Hineinschleichen in die Arbeitswoche

Wochenanfang. Hineinschleichen in die Arbeitswoche. Das Wetter ist gut. Die Atmosphäre auf der Zeil freundlich. Der Lieblingspredigtplatz ist heute wieder frei, zwischen Kirche und Galeria Kaufhof ist die Akustik stark. Nach der zweiten Predigt zündet Jesus den Turbo und schenkt eine Extra-Portion Geist und Kraft. Ich bin so dankbar. Wolfgang ist da, treu und beständig. Es tut gut, diesen Dienst zu zweit zu tun. Als einige Leute anfangen zwischenzurufen taucht Benjamin auf und unterstützt uns. Mit dem wartenden Geigenspieler haben wir uns verständigt. Er wartet die vier Minuten ohne Protest, das war auch schon mal anders. Nun ist die Atmosphäre fast freundschaftlich. Sehr gut. Ein wunderschöner Tag.

Unter dem Druck der Ereignisse

Ev2016-446

Wohlgeruch auf Zeit

Ev2016-447

Alexander zündet drei Kerzen an

Ev2016-448

Grundgesetz

Ev2016-449



Sonntag,

07. August 2016
225. Tag

Ruhetag

Bilanz: 25 KP/20 h ED

Samstag,

06. August 2016
224. Tag

Missionseinsatz

von 11:00 – 15:00

Hauptbahnhof Frankfurt

mit Dieter Hinrichsen



Gleich zu Anfang die härteste Nummer. Ich war auf dem Weg zum Bahnhof und musste durch eine Gasse, gebildet durch eine Menschenmenge von leicht alkoholisierten Feiernden und einer Straße. „Hey, Jesus rettet!“ schallt es mir gutmütig spottend entgegen, „dann müssen wir auch singen: „Havenu Shalom Alachem!“ Okay, kein Problem. Ich singe aus voller Kehle. Macht Spaß. Anschließend nutze ich die Gelegenheit und predige zur versammelten Suff-Mannschaft über Johannes 3,16, nach dem Motto: „Wenn wir schon so gemütlich beisammen sind, dann lasst mich etwas ganz Wichtiges sagen: Mein Pastor in Berlin hat immer gesagt: „Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache immer die Hauprsache bleibt. Und die Hauptsache ist Jesus Christus!“ Okay, dann war ich im Thema.

Dann drohte ich: „Entweder ihr lasst mich jetzt durch, oder ich predige solange weiter, bis ihr den Weg frei gebt. Das war ein Wort. Sie ließen mich durch.“ Später kam die selbe Mannschaft zu uns an den Missionsstand. Natürlich großes Hallo. Na klar. Der Pastor der Philadelphia-Gemeinde sang erneut aus Leibeskräften. Er ist ein Magnet allererster Güte. Die Leute staunen, wenn er seine Stimme erschallen lässt. Dieter hatte jede Menge Brötchen organisiert. Auch heute wieder war es unglaublich gut und erfolgreich. Diese Zusammenarbeit ist ein Segen.

Johannes 5 Starke Botschaft!

Ev2016-441

Verkrümmte Frau müde und am Ende

Ev2016-442

Die wichtigsten Dinge nur geschenkt

Ev2016-443

Das Vater Unser für unsichere Anfänger

Ev2016-444

Psalm 23 im Schlauchboot

Ev2016-445



Mission ist meine Passion,

meine Leidenschaft!

Ich freue mich,

ab Januar 2017

meine ganze Kraft

in den Dienst des Evangeliums

stellen zu dürfen!

Meine finanziellen Möglichkeiten sinken stark,

ich werde mein großzügiges Ausgabe-Verhalten

radikal ändern müssen

und bitte bei all meinen Freunden und Geschwistern

um Verständnis dafür,

doch meine Handlungsoptionen steigen gewaltig,

und dafür bin ich Gott dankbar.

Ich freue mich

auf den Dienst für Christus!

Verschenkt habe ich genug,

ab jetzt

wird gekämpft und gearbeitet!

Ziel 1:

Ohne Schulden in den Ruhestand!



Ziel 2:

50.000 Lesekontakte

(=150 täglich)



Ziel 3:

1000 Kurzpredigten

auf der Straße bis Jahresende

(=täglich 4 KP)




Freitag

05. August 2016
223. Tag

Tatsache geschafft!

Tatsache geschafft! Heute war ich eine viertel Stunde früher auf dem Platz. Dort dann die Überraschung: Mein Lieblingspredigt-platz ist umstellt von Verkaufsbuden. Nun gut. Dann die erste Ansprache von einem spöttelnden LKW-Fahrer. „Wenn Jesus rettet, dann hätte ich jetzt gern einen Parkplatz!“ Doch ich hatte ja gelernt: Jede Beschwerde ist eine Chance! Okay. Ich ging darauf ein. Wir hatten ein gutes Gespräch. Am Ende nahm der LKW-Fahrer den Schleudersitz. Zu nervig die Retourkutschen. Zu anstrengend das Gespräch. Zu aufwühlend die christliche Ansprache: „Ich habe doch nur Spaß gemacht!“ Sagte er, fast schon entschuldigend. „O, ja!“, war meine Antwort, „Ich habe es ja auch nur ernst gemeint. Ich liebe Jesus!“

Wolfgang war erneut auf dem Platz. Ich gab ihm den Tagesbefehl. Das ist die Liste der beabsichtigten Aktivitäten an diesem Tag. Ich fragte, ob er damit überhaupt etwas anfangen könne und seine Antwort war wirklich von Wertschätzung geprägt: „Aber ja“, sagte er, „ich sammle die und hefte sie für mich ab!“. Das fand ich toll.

Bereits in der U-Bahn hatte ich den ersten Impuls. Eigentlich sogar zwei. Der erst bestand darin, dass sich ein sozial wohl recht schwacher Mensch mit einem unglaublichen Gestank direkt neben mich setzte. Das gab mir die Grundlage für die erste Predigt, weil ich feststellen konnte, wie schnell ich mich doch an einen derartigen Gestank gewöhne, und ich verglich es damit, dass sich viele Menschen an Sünde und gottloses Leben sehr schnell gewöhnen.

Der zweite Impuls war ähnlich. Ein junger Mann redete am Handy ebenso laut wie prahlerisch von seinen Aktivitäten. Sportlich. Na klar.

Sauna, Fitnessstudio, Körperpflege! Wau! Da tut dieser Mensch so viel für seinen Körper, aber seine Seele verkümmert in der Zwischenzeit. Das war die zweite Predigtidee an diesem Tag.

Die Bedingungen auf dem Platz waren ideal. Herrlicher Sonnenschein, nicht zu warm, die Menschen freundlich und geduldig. Selbst die Zeugen Jehovas ertrugen meine Predigt tapfer bis ans Ende.

Ich bin jetzt sehr glücklich, und ich fühle mich reich gesegnet in dieser Predigttätigkeit. Ich freue mich, wenn sie in Zukunft dann noch stärker meinen Tagesablauf bestimmen wird.

Schnell daran gewöhnt

Ev2016-437

Nix getan für die Seele

Ev2016-438

Wir sind ein mickriger Haufen

Ev2016-439

Der Name ist Programm

Ev2016-440





Donnerstag

04. August 2016
222. Tag

Lautes Schimpfen hält das Evangelium nicht auf!

Die Situation heute erinnerte mich an die Wahrsagerin bei Paulus, in der Apostelgeschichte 16 in Philippi. Eine ältere Frau stand auf der Zeil und schimpfte während meiner Predigt aus Leibeskräften. Ich bat Jesus, dass er diese Situation klären sollte, und tatsächlich wurde diese Frau ruhiger und nahm am Ende sogar ein Johannesevangelium entgegen. Wolfgang Borde war ein weiteres Mal mein treuer Freund und Begleiter vor Ort. Der nahe Ruhestand und die Aussicht in Zukunft noch mehr und noch stärker predigen zu können, erfüllen mich mit Freude, Stärke und Zuversicht. Wiederum traf ich Benjamin. Diesmal gab es weder Kaffee noch Brötchen – denn schließlich muss ich sparen, denn ich bin ja bald Rentner. Nun, er hat es verstanden und zeigte eine große Freundlichkeit. Auch heute wieder gab es ein paar Menschen, die sehr intensiv von Anfang bis Ende zuhörten. Mich freut derart tiefes, echtes Interesse sehr. Schließlich aber musste ich mich sputen, damit ich nicht etwa zu spät zum Dienst käme. Ich habe mir vorgenommen, am Freitag mal zehn Minuten früher loszugehen. Aber naja, ob ich das schaffe?

 

Das VaterUnser – ein Gebet für Anfänger und Fortgeschrittene

Ev2016-433

Psalm 23 als Hilfe gegen die Angst beim Sturmangriff

Ev2016-434

Keine Vergebung ohne Blutvergießen Hebräer 9,22

Ev2016-435

Die Katze an der Leine bleibt unfrei und scheu

Ev2016-436







Mittwoch

03. August 2016
221. Tag

Mit der Klofrau erfolgreich verhandelt

Da ja in Zukunft die Einnahmen etwas zurückgehen, habe ich mit meiner wichtigsten Mitarbeiter auf dem U-Bahnhof Hauptwache verhandelt. Es gelang mir tatsächlich, den täglichen Salär für die Benutzung der Toilette um mehr als 50 % zu senken, so dass ich nun nur noch 20 Cent zu zahlen habe. Das ist doch schon mal ein beachtlicher Erfolg auf dem Weg in den Ruhestand. :-)

Heute war Wolfgang wieder mit im Team und ich finde es toll, wie er jeden Tag versucht zu kommen. Es ist gut mit ihm zusammen zu arbeiten. Es tut einfach gut zu zweit zu sein. Das stabilisiert unglaublich. Ich traf heute gleich drei KollegInnen von der Telekom. Einer ergriff schlagartig die Flucht, damit wollte er nichts zu tun haben. Die anderen beiden grüßten freundlich und ich nehme an, sie bleiben mir gewogen.

Später als gedacht!

Ev2016-429

Ein neuer Anstrich macht alles schöner?

Ev2016-430

Unsere Krankheit Jesus bringen!

Ev2016-431

Plötzlich alles ganz anders!

Ev2016-432





Dienstag

02. August 2016
220. Tag

Frohmachende Offenheit

Ein Rollstuhlfahrer hörte zu, sein Gesicht leuchtete auf. „Er hat Recht!“ sagte er und zeigte auf mich. ich war froh so unerwartet Unterstützung zu bekommen.

Etikettenschwindel

Ev2016-425

Eine Frage des Maßstabs

Ev2016-426

Noch ist Zeit

Ev2016-427

Doppelte Hilfe nötig

Ev2016-428





Montag

01. August 2016
219. Tag

Auf dem Weg in die Rente!

Die größte Freude heute bei der Missionsarbeit war eine junge Frau. Sie setzte sich und hörte zu. Dann stand sie auf, ging auf Wolfgang zu und ließ sich ein Traktat geben. Daraufhin setzte sie sich wieder und hörte die Predigt bis zum Schluss. Ich ging auf sie zu und schenkte ihr das Buch von Wilhelm Busch, und sie nahm es sehr freundlich an. Das freute mich wirklich sehr. Hier die Nachricht des Tages: Jetzt steht es fest: Am Ende des Jahres gehe ich in Pension. Dann wird die Mission einen größeren Teil in meinem Leben einnehmen. Heute war Wolfgang wieder mit im Team. Tolle Sache miteinander. Auf dem Rückweg habe ich mich verfahren, aber eigentlich war ich mir sicher im richtigen Zug zu sitzen. Nun: Es war Führung. Erst sprach mich ein junger Mann auf mein Plakat-Gewand an. Dann sah mich ein Arbeitskollege von der Telekom und sprach mich am selben Abend noch in der Firma auf mein Plakat-Gewand an. Er sei Atheist. Aber er war sehr konstruktiv-offen.

Eine Freundschaft zerbricht

Ev2016-421

CD Sammlung löst sich auf

Ev2016-422

Einer der glücklichsten Momente in meinem Leben

Ev2016-423

Jesus am Kreuz ein grauenhafter Anblick

Ev2016-424



Kostbare Perle

Ein Schatz in meine Hand gelegt,

Der mein Herz, mein Geist bewegt,

Ein Schatz, der in Gefahr gerät,

Und gerade darum sich als Schatz belebt.



Sollte ich den Schatz verlieren,

Sollte mir das Feuer hier erfrieren?

Eben noch gedankenlos,

Kostbar jetzt und riesengroß.



Sein Schlüssel ist die Dankbarkeit,

Den Schatz als Schatz zu sehen, allezeit,

Als Gnadengabe der Barmherzigkeit,

Als Wegbereiter für die Ewigkeit.





Sonntag

31. Juli 2016
218. Tag





Ruhetag

Bilanz:

28 KP/20 Stunden ED





Ein Besuch in der Mosaik-Gemeinde

in Oberursel



Samstag

30. Juli 2016
217. Tag

Einsatz am Süd-Bahnhof

Getreu dem Motto: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere dazu gegeben werden!“ freue ich mich heute erst einmal auf den Missionseinsatz am Süd-Bahnhof! Ab 11:00 Uhr bis etwa 15:00 Uhr.



Großes Hallo am Süd-Bahnhof! Wolfgang kannte das Team noch nicht. Letzte Woche fiel es ja leider aus, um so größer war heute die Freude an unserem Miteinander. Auch die Zeugen jehovas waren da und blieben die ganze Zeit über genau gegenüber von uns. Nun gut. Alles okay. Es war wiederum sehr schön, sehr konstruktiv. Es gab gute Gespräche. Das Wetter war gut. Es hat sich wiederum gelohnt.

Der reiche Kornbauer

Ev2016-413

Schächer am Kreuz

Ev2016-414

Die sehnsuchtsvolle wartende Liebe

Ev2016-415

Zeugnis vom lebendigen Gott

Ev2016-416

Der weiße Anzug

Ev2016-417

Wir schämen uns nicht

Ev2016-418

Keine Ahnung, wo es lang geht

Ev2016-419

Damit wir auf Gott unsere Hoffnung setzen

Ev2016-420



Freitag

29. Juli 2016
216. Tag

Rütteln an den Fundamenten

Der Tag begann mit einer Vorahnung, die ich aber nicht ernst nahm. Der Tag war toll. Wolfgang war da, wir waren ein gutes Team. Vier Predigten. Alles gut. Auf der Arbeit bekam ich Besuch von meinem Chef. Die Botschaft: Ab November arbeitest du in Mannheim. Wau! Das war ein Hammer. Ein Rütteln an den Fundamenten. Was soll das bedeuteten? Was wird aus der Mission. Jetzt fiel mir die Vorahnung wieder ein. Tja, genau so kam es. Nun gut. Gott wird einen Weg ebnen. Alles klar. Bis dahin, erst mal unverdrossen weiter gerade aus. „Der ist nicht stark, der in der Not nicht fest ist!“


Robert Koch

Ev2016-409

Weggeben fällt mir schwer

Ev2016-410

Riskante Aktion in der U-Bahntür

Ev2016-411

Rasch Freundschaft geschlossen

Ev2016-412


Niemand kann für dich die rettende Hand ergreifen

Christus allein kann dich befreien,

Er allein kann dich durch deine Nöte bringen,

Wir mögen oft noch so laut schreien,

Wir mögen noch so sehr in den eigenen Kräften ringen.

 

Wir sind so oft hilflos angesichts so großer Not,

Ratlos. verirrt, im Alten gefangen,

Das Empfinden für das Gesunde verroht,

Wir können nicht zum Besten gelangen.

 

Niemand kann für dich die rettende Hand ergreifen,

Niemand kann für dich, Trost bei Christus erfragen,

Nein, es gilt mit allem Ernst zu begreifen:

Ein jeder muss selbst sein Kreuz in Christus tragen.

Donnerstag

28. Juli 2016
215. Tag


Eingestürzt die Brücke, öd das Land,

Mein lieber Freund, ich habe dich verloren,

Vor Jahren schon, die Trauer hält noch an,

Unsere Freundschaft ist erfroren,

Ohne, dass ich sie wohl je vergessen kann.

 

Ich sehne mich nach inniger Vertrautheit,

Mit dir, mein Freund, wie wir sie oft erlebt,

Nach jenem Wissen um Geborgenheit,

Das mich noch immer stark bewegt.

 

Eingestürzt die Brücke, öd das Land,

Der Weg so lang, beschwerlich, hart,

Verloren, was uns einst verband,

Ich hätte es so gern bewahrt.

Mein kostbarer Freund

Du bist mir ein kostbarer Freund geworden,

Mein lieber Bruder, mein Weggefährte,

Von unserem gemeinsamen Kampf geworben,

Ein Kampf, der wahrhaftig Christus ehrte.


Wir haben uns im Werben für Christus gefunden,

Wir haben Kostbares füreinander entdeckt,

Wir können miteinander in Christus gesunden,

Der uns so freundlich füreinander geweckt.


O, du, mein Freund, mein Bruder:

Gerufen, geprüft, geehrt!

Der du in der Not da bist und bleibst,

Du, der du in der Not bewährt,

Du, der du so kostbar mir die Liebe Gottes zeigst.


Hurtig, eilig, fröhlich...

Erst eine Störung in der U-Bahn. Dann eine lange Diskussion mit einem liberalen Theologen (furchtbar!), dann Zeitnot, presto vier Predigten runter rattern, um dann mit hängender Zunge zur Arbeit zu kommen. Doch dann wurde es gemütlich. Abends starkes Gewitter. Doch alles geht gut. Ein wunderbarer Tag.


Brotverachtung

Ev2016-405

Die Glatze kommt

Ev2016-406

Onkel Roberts Radio

Ev2016-407

Das falsche Outfit (Hochzeitsgewand)

Ev2016-408


Mittwoch

27. Juli 2016
214. Tag

Den Menschen Christus vor Augen stellen!

Wiederum hat sich bestätigt, wie wichtig es ist, Christus in den Alltag zu bringen. Die sich auf natürliche Weise ergebenden Begegnungen sind so unglaublich wertvoll. Ich stand heute an der Bus-Haltestelle und freute mich an den milden Hochsommerabend. Da setzte sich eine junge Frau zu mir. Sie schaute auf mein Plakat mit der Aufschrift „Jesus rettet!“ „Wo kommen Sie denn her?“, war ihre erste überraschte Reaktion. Sie dachte vielleicht an eine Veranstaltung. Aber dann kamen wir ins Gespräch. So gut. So zentral. So evangelistisch. Sie nahm ein Johannes-Evangelium entgegen. Diese Begegnungen sind wertvoll. So unglaublich wertvoll.



So ein Lächeln ist unwiderstehlich

Ev2016-401

Ich brauche keinen anderen ...

Ev2016-402

Schlüssel nicht dabei

Ev2016-403

Surfen mit Lichtgeschwindigkeit

Ev2016-404



Dienstag

26. Juli 2016
213. Tag

Sehr positive Reaktionen heute, eine Einladung

Jemand begegnete mir mit einem T-Shirt auf dem stand „Fuck You!“Schon hatte ich meine erste Predigt für heute im Kasten. Nicht wahr? An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Schließlich muss jeder selber entscheiden, ob er mit Bomben oder Bonbons werfen will. Ich begegnete einem sehr freundlichen Amerikaner, einem spektischen Menschen, einem Katholiken und einer Koptin. Alle sehr nett. Der Katholik lud mich ein zu einer Apfelsaftschorle und wir hatte ein kurzes, herzliches Gespräch. Das alles heute war sehr aufbauend.

Fuck You!“ auf dem T-Shirt

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Sich Zeit nehmen für das Wesentliche

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Gäste sind nicht gekommen

Ev2016-399

Wasch mich, aber mach mich nicht nass

Ev2016-400



Montag

25. Juli 2016
212. Tag

Eine neue Woche mit neuer Kraft...

Heute ging es wieder los. Voll motiviert. Wolfgang war erneut da. Alles super. Wetter heiß. Die Gemeinschaft tut mir gut und stabilisiert unsere Missionsarbeit.

Das richtige Gegengift finden

Ev2016-393

Nicht schwitzen nicht möglich!

Ev2016-394

Sind doch nur Untertanen...!

Ev2016-395

Tochter spielt glücklich mit ihrem Vater

Ev2016-396



Sonntag

24. Juli 2016
211. Tag



Ruhetag!

Bilanz: 24 KP/20 Std ED

LKW-Plane 07

***

Motivation: (Mt. 28,18-20:)
Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

1. Petrus 3,15
„....heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,...“

Gott will Mission /Ich bin geliebt/Ich liebe Jesus Christus/Ich habe mein Glück gefunden durch Christus/Ich habe Heilung erfahren durch Christus/Ich bin gewürdigt worden durch Christus/Ich habe durch den Heiligen Geist die Gabe der Verkündigung bekommen/Ich habe den Frieden Gottes erlebt/Ich habe Vergebung erfahren durch Christus/Ich bin fasziniert von Jesus Christus/Ich habe die Freiheit in Christus erfahren/Ich bin wiedergeboren worden durch Christus/Ich bin Know-How-Träger/Ich spüre die Kraft Gottes/Die Botschaft des Evangeliums ist besser als jede andere Nachricht/Die Botschaft des Evangeliums ist besser als jede andere Werbung für ein Produkt/Menschen brauchen Jesus, es geht um Rettung, um Heil, um die Ewigkeit /


Ich will mir ein Beispiel nehmen an Billy Graham, George Verwer, John Wesley, Wilhelm Busch, Ulrich Parzany, Michael Lill, Mahalia Jackson/Manfred Siebald/Eberhard Wagner/Gerhard Henßler/Rainer Siegel




Samstag

23. Juli 2016
210. Tag

Einsatz auf der Hauptwache/Zeil mit Wolfgang!

Heute waren unglaublich viele Menschen auf der Zeil , wie fast immer am Samstag. Alles ging gut. Um 12:00 Uhr waren Wolfgang und ich auf der Zeil vor Ort. Die Lage war ganz ähnlich wie die von gestern. Leute hörten zu, ein paar meckerten, ein paar störten. Aber es hat sich auch heute wieder unbedingt gelohnt. Normalerweise verbrenne ich mir ja lediglich mit der Predigt meine Schnauze, aber heute war es die Currywurst danach, die mir Feuer auf die Zunge brachte. Und wie. Es war heiß, es war intensiv, es war gut. Montag geht’s weiter...!

Chaos nur wegen ein wenig Zucker

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Gewusst wie

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Noch mal gut gegangen

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Nur diesen einen Tag gestalten!

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Freitag

22. Juli 2016
209. Tag

Brüllaffen, Störenfriede und Chaoten willkommen!

Strahlender Sonnenschein, starke Hitze, alles gut. Wolfgang ist da, wir tragen beide unsere Plakat-Gewänder, Wolfgang verteilt Traktate. Super. Alles läuft gut, bei der letzten Predigt wieder ein Störer. Doch wir stellen fest, dass so ein Störer auch sein Gutes hat.

Sie erzeugen Aufmerksamkeit. Die Leute sind immer so auf Krawall und Streit aus. Das bringt uns ein paar Zuhörer mehr. Und einige haben sich stark ansprechen lassen. Immer wieder erlebe ich das und freue mich unendlich: Ja, es lohnt sich. Menschen hören zu, Menschen wenden sich Gott zu! Halleluja!

Falschinformation durch den Lautsprecher

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Total wichtige Sätze auf meinem Plakat-Gewand

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Kein Überreden, kein Beweis – nur Zeugnis von Gott!

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Gesunde wollen keine Medizin!

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Donnerstag

21. Juli 2016
208. Tag

Ärger auf der Zeil

Der Regen tat gut. Auf der Zeil gab es mit einem Ladenbesitzer Krach. Er fürchtete um sein Geschäft, weil die Predigt so laut war. Naja. Wie meistens, richtete er nichts aus. Ignorieren von Störenfrieden ist die beste aller Waffen. Wolfgang war erneut da, das war gut. Überhaupt war es gut. Vier neue Predigt Ideen ließen die vorbereiteten Karten schnell vergessen.

Wir haben alle unsere Unschuld verloren (The Snake)

Ev2016-381

Das Kopftuch der Muslime

Ev2016-382

Höre auf zu labern, sag:
Wozu brauche ich Jesus?

Ev2016-383

Der Bauer im Schach

Ev2016-384



Mittwoch
20. Juli 2016
207. Tag

Ein weiterer guter Tag in der Freude des Herrn

Herrliches Wetter, Spätdienst ist ideal, weil ich ausgeruht verkündigen kann und es noch nicht so heiß ist, Wolfgang ist wieder dabei, Benjamin – „mein Lieblings-Gottsuchender!“ kommt hinzu. Alles fein. Eine starke Verkündigung. Alles gut. Das Plakat habe ich auf 90% gesetzt, nach dem Motto: Weniger ist mehr. Und tatsächlich, in der U-Bahn ist das viel praktischer. Jetzt kann ich damit auch Fahrrad fahren. Es ist immer noch richtig gut lesbar, auch vom weiten und doch ist das Format viel besser zu handhaben. Super. Gegen Abend genau mit diesem Plakat noch ein schönes Gespräch mit einem Nachbar. Ach, ist das alles ganz wunderbar!



Die ganze Bibel spricht von Christus – Römer 11,36

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Ins Auge gegangen

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Entscheidungen

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Dankgebet für einen Mord

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.Dienstag
19. Juli 2016
206. Tag

Korrektur, Lebendigkeit, Freude, Zeugnis

Der Plan war ein anderer, aber daraus wurde nichts. Die vier Predigten, die ich vorbereitet hatte, blieben in der Tasche. In der U-Bahn bekam ich vier neue gereicht. Wunderbar! Ich liebe es, derart beschenkt und korrigiert zu werden. Wolfgang half heute erneut bei der Verkündigung. Ich finde das so super. Der Spätdienst ist wirklich hervorragend geeignet für die Verkündigung: Mit frischen Kräften, unverbraucht, nicht durch die Hitze abgeschlafft, da steckt richtig Kraft drin. Ich bin Jesus für seine Hilfe und seine Wegführung durch und durch dankbar.

Wehe, wenn ich das Evangelium nicht predige

Ev2016-373

Ein so hilfreicher Satz

Ev2016-374

Das Kreuz ist leer

Ev2016-375

Darf ich Ihnen Gott vorstellen?

Ev2016-376



Montag
18. Juli 2016
205. Tag



Typisch, wunderschön...

Typisch Montag, bei der Bahn Chaos, aber dennoch reicht die Zeit für alles. Wunderschön, Wochenanfang, alles ist gut. Spätdienst. Wolfgang ist da, prima.

41 Ich glaube hilf meinem Unglauben

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45 Das dauert mir zu lange...

Ev2016-370

46 Horst Gerlach

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47 Wenn es Gott nicht gibt, warum sind wir dann sauer auf ihn

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Sonntag
17. Juli 2016
204. Tag

Ruhetag

Bilanz: 24 KP/18 Stunden ED

Samstag
16. Juli 2016
203. Tag

Auf den Rhythmus kommt es oft an

Wie wichtig doch Rituale für mich sind, ein hilfreicher Rhythmus. Heute war ich wieder völlig aus dem Tritt. Blockiert, irritiert, desorientiert. Ich bin viel zu spät losgegangen, das Team hatte heute auch einen eher exotischen Platz gewählt am eisernen Steg. Mir fehlte die gute Gewohnheit. Als ich endlich das Team gefunden hatte, fand ich auch wieder zur alten Form zurück. Wie hilfreich das doch ist. Ich war so gebremst. Bis ich dann das Team fand. Dannn ging alles wieder auf eine gute Weise voran. Ich bin so dankbar.

**Rettung auf der Rolltreppe

Ev2016-365

42 Mach es dringend!

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43 Wir suchen den Einen, der Sehnsucht nach Gott hat

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44 Frau Seeger ist ins Aus befördert worden

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Freitag
15. Juli 2016
202. Tag



Wie funktioniert eine Kurzansprache?
meine Arbeitsweise

Erneute Unterstützung

auch heute war Wolfgang wieder da. Was für eine Wohltat. Amnesty International kam auf mich zugejumpt und wollte mir verbieten, auf ihrem Terrain zu predigen. Naja. Bevor die dem Ordnungsamt auch nur ansatzweise ihr Anliegen unterbreitet hatten, war ich bereits fertig. Ganz unberücksichtigt dessen, dass sie natürlich gar kein Recht haben, die Predigt zu unterbinden. Wie auch immer. Auf der Zeil geht es manchmal ziemlich wild her. Dennoch: Das Evangelium muss verkündigt werden. So oder so. Heute habe ich mein neues T-Shirt XXL „Jesus rettet!“ ausprobiert. Der Erfolg ist mäßig. Der Fahnenstoff ist bisher das Beste. Die LKW-Plane dazu dann eine gute Alternative. T-Shirts sind zu klein, eignen sich aber als gute Ergänzung, weil sie echte Kleidung sind und in manchen Fällen eine gute Möglichkeit, Ärger aus dem Weg zu gehen.

37 Besser spät als nie

Ev2016-361

38 Ich spiele jedes Blatt...

Ev2016-362

39 Verloren und dann wiedergefunden

Ev2016-363

40 In der Not muss es einfach sein

Ev2016-364





Donnerstag
14. Juli 2016
201. Tag

Unterstützung

heute war Wolfgang zur Stelle und wir konnten zu zweit für Jesus werben. Das war schön. Es tut so gut. Er hat sich extra Zeit genommen dafür. Ich bin dankbar. Es war wieder einer der schönen, harmonischen Tage. Auch auf der Arbeit.

33 reiche Jüngling

Ev2016-357

34 verlorener Sohn

Ev2016-358

35 Strafe muss sein

Ev2016-359

36 Erfolgreicher Fischzug

Ev2016-360



Mittwoch
13. Juli 2016
200. Tag





Ein starker Tag

heute war wieder einer der starken Tage. An denen alles gut lief. Kein Tag zum übermütig werden, gewiss nicht, ich weiß sehr genau, um den Schatz in den irdenen Gefäßen, aber ein Tag an dem alles mit einer gewissen Leichtigkeit lief. Ich bin froh, ich bin dankbar. Auch in der Firma lief alles gut.

29 Zachäus

Ev2016-353

30 Sorge ist wie Schimmel im Brot

Ev2016-354

31 schief gewickelt

Ev2016-355

32 immer schief

Ev2016-356



Dienstag
12. Juli 2016
199. Tag



Ein Blick in die Missionsgeschichte, in die Biographien großer Männer ist oft sehr hilfreich. Ich lese gerade die Biographie von Billy Graham. Dass dieser großartige Mann, dieser so glaubensstarke, verkündigungs-mächtige, wortgewaltige Mann Gottes sich oft schwach, angefochten, ohnmächtig und ungenügend fühlte, das tröstet mich ungeheuer stark. Heute war wieder so ein Tag, wo ich mich schwach fühlte und keine Lust hatte. Ich hatte auch das Gefühl, meine Texte nicht richtig zu können. Dann aber hatte ich eine sehr schöne Begegnung in der U-Bahn. Ein junger Mann äußerte sich sehr positiv über meine Predigten auf der Zeil, die er mehrmals gehört habe. Das baute mich auf. Ganz klar.

25 Philipp wünscht sich einen Hund

Ev2016-349

26 Das vierfache Ackerfeld

Ev2016-350

27 Warum ich von Jesus erzähle

Ev2016-351

28 Nimm dir Zeit für das Wertvolle

Ev2016-352



Montag
11. Juli 2016
198. Tag

Ein wunderbarer Wochenanfang

Ich habe Benjamin getroffen, bei einem Kaffee hatten wir ein gutes Gespräch. Inzwischen predige ich nur noch auf der Zeil. Dort lohnt es sich am meisten. Ich freue mich sehr über die gewachsene Akzeptanz. Inzwischen habe ich 8 Gewänder verschenkt und darf nun feststellen, dass das letzte mir verbliebene Gewand aus Fahnenstoff mit Abstand das Beste ist. So leicht, so angenehm zu tragen.

Alle tun mir weh

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C.S. Lewis

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Familie Blume verliert alles bei der Flut

Ev2016-347

Das vierfache Ackerfeld Markus 4

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Montag
11. Juli 2016
198. Tag

Das Leid meiner Freunde

Gefängnisse, Traurigkeiten, Einsamkeiten,

Lange Wege, düstere Stunden, bange Fragen,

Die heftigsten Gefühle, die sich stark bestreiten,

Schwer, das alles in Geduld zu tragen.



Ich sehe meine Freunde leiden,

Ich spüre ihre elend lange Not,

Ich sehe wie sie sich zu Boden neigen,

Ich spüre, wie das Ganze sie zu bezwingen droht.



O, Herr, Du allein kannst Wege zeigen,

Du allein kannst Ihre Nöte wandeln,

Du allein kannst diese Dunkelheit vertreiben,

Du allein kannst voller Segen handeln!



Sonntag
10. Juli 2016
197. Tag

Ruhetag

Bilanz:

30.000 Lesekontakte, etwa 700 Predigten

seit Beginn der Kampagne

diese Woche: 26 KP/20 Stunden ED

Samstag
09. Juli 2016
196. Tag

Missionseinsatz mit Dieter Hinrichsen am Hauptbahnhof, am Samstag, 9. Juli 2016

von 11:00 bis 15:00 Uhr

ich freu mich drauf!



Was für eine Freude, das Team ist wieder da!

Ja, zusammen geht doch alles besser. Ich bin froh, dass das Team wieder zusammen ist. Wir hatten einen tollen, prall gefüllten Tag. Erst ein nettes Gespräch mit der Polizei. Dann eine Feiergesellschaft. Wir hatten auch viele stark interessierte Zuhörer aus unserem sozial schwachen Milieu. Es war Klasse! Das Team hatte wieder Brötchen und Kaffee dabei. Inzwischen haben sich sechs Abnehmer für meine alten Plakat-Gewänder gefunden. Ich muss jetzt tatsächlich neu bestellen. Ich hoffe, dass sie die Gewänder fleißig einsetzen. Heute waren es tatsächlich gleich drei, die diese Plakate gleichzeitig im Einsatz hatten. Was für ein Anblick!



Kolosser 2,3: Verborgener Schatz

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Teller ging in Scherben

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Mit Gott wie mit einem Freund reden

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Nicht besser, aber besser dran

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Jahrmarkt der Religionen

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Paket nicht abgeholt

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Freitag
08. Juli 2016
195. Tag

Wieder ein guter Tag, ein starker Tag!

Auf der Zeil ging es mir heute gut. Alles war gut. Das Wetter, die Zuhörer, die Predigten, einfach alles. Es lief wunderbar. Im Gebet ist mir deutlich geworden, dass ich mehr trinken muss, das hilft gegen die Schwindelgefühle. Sehr gut. Es gab auch einen weiteren Interessenten für mein Plakat-Gewand, dann würden bereits sechs Gleichgesinnte durch die Straße von Frankfurt mit diesem Plakat unterwegs sein. Das finde ich natürlich sehr schön. Es gab wieder sehr viele Zuhörer. Die Zeil war voller Menschen. Es lohnt sich sehr, dort zu predigen. Nun bin ich schlapp, müde aber glücklich...



20 Tresorknacker mit cleverem Öffner

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21 Informationsstand für Sie

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22 Jahrmarkt der Religionen

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23 Teller ging in Scherben

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Donnerstag
07. Juli 2016
194. Tag

Schwacher Mensch, starker Gott!

Gerade wenn ich mich nicht so gut fühle, ist es wichtig, genau zu wissen, was als nächstes dran ist. Das habe ich heute wieder gemerkt. Sicherheit in der Verkündigung, dass der Text geläufig ist, das ist um so wichtiger, wenn alles andere mau ist. So wie heute. Heiß war es. Ich war müde. Ich hatte ein Gefühl wie Gummi in den Knochen. So schlapp, so lustlos. Ich hatte auch zu viel gegessen, zu wenig getrunken. Die Motivation war schwach. Naja: Eine Qual! Aber dann, als ich auf dem Platz war und Jesus um seine Kraft und um Hilfe, auch um seinen Geist gebeten habe, da wurde es besser. Immer wieder spüre ich, dass ich diesen Schatz in einem „irdenen, tönernen, zerbrechlichen Gefäß“ habe. Der Kampf bleibt mir nicht erspart. Manchmal will ich einfach nur weglaufen und mich verkriechen. Aber dennoch: Es lohnt sich, all das zu überwinden und treu, wenn auch ziemlich erbärmlich, das Wort auszurichten. Ich komme immer wieder auf meinen Lieblingsspruch zurück:

Proll, du musst nicht toll sein, nur treu!“

17 Erfolgreicher Kriegsreporter stirbt an Kleinigkeit

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18 Das Aussehen des Briefträgers spielt keine Rolle

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19 Ich glaube nur das, was ich sehe

Ev2016-333

Bereit sein, Auskunft zu geben

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Mittwoch
06. Juli 2016
193. Tag

Kleine Gipfelerlebnisse

Wieder so ein schöner Tag mit ermutigenden Begegnungen. Gleich auf dem Weg zur Mission kam mir Adam entgegen und wir unterhielten uns lange über das Evangelium und über den Dienst für Christus. Er macht wunderbare Gospelmusik und ist sehr engagiert. Wenig später sprach mich Sonja an. Sie habe vor kurzem begonnen in der Bibel zu lesen, ob denn auf meiner Webseite Informationen über die Bibel zu finden sein. Eine größere Freude kann man mir kaum machen. Es war so schön. Auf der Zeil kam es dann bei der letzten Predigt auch zu einer sehr schönen Kettenreaktion. Der Erste war bereit ein Evangelium anzunehmen und alle anderen folgten ihm dann. Wie schön.

12 die Zeit rast einfach nur so dahin

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13 Paket nicht abgeholt

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14 Der Rat der Apothekerin

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16 Nicht besser, aber besser dran...

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Dienstag
05. Juli 2016
192. Tag

Immer wieder neu die Angst überwinden, es lohnt sich

Jeden Tag aufs Neue die Angst, die Tendenz, alles hinzuwerfen, abzuhauen, sich ein bequemes Leben zu machen, nicht mehr anzuecken.

Doch wie auch immer: Es lohnt sich, diesen Blödsinn zu überwinden und für Christus einzutreten.



10 Eilig in den falschen Zug gestiegen

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In der eigenen Haut gefangen

Ev2016-324

14 Rat der Apothekerin

Ev2016-325

Ein Brief von meinem alten Lehrer

Ev2016-326



Montag
04. Juli 2016
191. Tag

Gänsehaut im Fahrstuhl

Eigentlich war alles bereits gelaufen. Die Einsätze, die Predigten, alle Pflichten für den Tag waren längst erledigt. Trotzdem trug ich noch das Plakat-Gewand, weil ich immer wieder feststelle, dass die privaten Begegnungen mit dem Gewand die Besten sind. Ein Mann stand am Fahrstuhl, wir kommen ins Gespräch. „Wie die Güte einer Mutter, die ihr kleines Kind voller Liebe und Zärtlichkeit anschaut, lächelt und streichelt, so ist die Liebe Gottes zu uns,“ sagte ich ihm. Er sagte: „Er bekommt Gänsehaut bei einer solchen Beschreibung von Gott.“ Ich freue mich so sehr, so sehr über diese Begegnung.

09 Architekt baut Brücke in Neuseeland

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Der Leuchtturm

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Beinahe den Halt in der U-Bahn verloren!

Ev2016-321

Beim Tauchen die Orientierung verloren!

Ev2016-322

Sonntag
03. Juli 2016
190. Tag

Ruhetag

Bilanz: 25 KP & 20 Std. ED



Samstag
02. Juli 2016
189. Tag

Wieder ein belebter und ein bewegender Tag

Noch ist das Team im Urlaub, also war ich erneut allein auf der Zeil. Wie gut mir an dieser Stelle immer wieder die Routine, die Rituale, die Gewohnheiten tun! Auf der Zeil wurde an mehreren Stellen das Evangelium gepredigt. Das freut mich sehr.

Kurzpredigten

Ohne Wiedergeburt kein Heil (Johannes 3,3)

Ev2016-314

05 Wunderkind mit einer glänzenden Zukunft

Ev2016-315

06 Wilhelm Busch Bekehrung

Ev2016-316

07 Letzter Hubschrauber von Saigon

Ev2016-317

08 Große Wahrheiten sind einfach

Ev2016-318



Freitag,
01. Juli 2016
188. Tag

Der Rhythmus tut gut!

Wie gut das tut. Die Rituale, die guten Gewohnheiten. All das hilft mir auf Kurs zu bleiben, auch wenn ich zwischenzeitlich feige und unsicher werde.

01 Information statt Manipulation!

Ev2016-310

02 40 Jahre Dauerschmollen

Ev2016-311

03 Die durchgeladene Knarre

Ev2016-312

04 Wir brauchen einen gültigen Pass

Ev2016-313



Donnerstag,
30. Juni 2016
187. Tag

Ermutigung hält an

Wieder ein Unfall mit der U-Bahn. Wieder dadurch Zeitdruck. Wieder vier Express-Predigten. Aber die Ermutigung von gestern hält an. Auf dem Weg zur Predigt kamen mir vier junge Muslime entgegen und wollten mich ein wenig auf die Schippe nehmen. Doch ich konzentrierte mich ganz konsequent auf einen von ihnen und sprach sehr, sehr ernsthaft mit ihm. Das führte zum Erfolg. Ich konnte von Jesus Zeugnis geben, von meiner Bekehrung erzählen und der anfängliche Spott wich zumindest bei ihm. Die anderen wurden richtig wild. Doch das machte alles gar nichts. Jesus kam zum Sieg. Das hat mich gefreut.

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Ev2016-307

Ev2016-308

Ev2016-309



Mittwoch,
29. Juni 2016
186. Tag

Tag der Ermutigung

Jesus hat sich heute sehr deutlich als Segnender und Freund, als Ermutiger und Stärkender erwiesen. Wie schön das war. Es begann bereits am Morgen, als eine liebe Schwester mich ansprach und sehr positiv über meinen Dienst sprach. Ganz ähnlich äußerten sich heute gleich mehrere Menschen und sprachen mich sehr wohlwollend an. Ich habe das genossen, gerade nach der großen Schwäche gestern. Ich bin so dankbar.

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Ev2016-303

Ev2016-304

Ev2016-305



Dienstag,
28. Juni 2016
185. Tag

Anfeindungen, Ärger, Schwache Leistung

Manchmal überfallen mich die Selbstzweifel. „Was soll das? Was machst Du da?“ Hinzu kommen dann Erlebnisse wie diese: Junge Nicht Seßhafte auf der Zeil mit ihren Hunden greifen mich lautstark an, „ob ich denn keinen Anstand habe, dass ich hier einfach so auf der Straße predige, und sie und ihre Hunde nerve...“ Heute Abend hatte mich dann auch noch der Sicherheitsdienst vom Nordwestzentrum am Wickel, und wollte mir klar machen, dass ich mit meinem Plakat nicht durch ihre heiligen Hallen marschieren darf. Dabei ist das Quatsch. Schließlich müssen sie die öffentlichen Wege zur U-Bahn freigeben, egal wie ich gekleidet bin. Außerdem können sie nicht die Zeugen Jehovas, die Linke und die CDU dulden, während sie mich reglementieren wollen. Kurzum: Stress, Streit und Stuss. Doch eines war auch interessant: Der Security - Mann sagte auch, dass er mich bereits auf der Zeil predigen gehört habe und das wäre in Ordnung. Er müsse hier halt seinen Job machen. Es war heute eine klägliche Leistung. Ganz klar. Gott will in unserer Schwachheit mächtig sein. Dazu hatte er heute reichlich Gelegenheit.



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Ev2016-299

Ev2016-300

Ev2016-301



Montag,
27. Juni 2016
184. Tag

Warten bringt mich in Verzug

Die U-Bahn ließ auf sich warten. Ein Unfall mit einem PKW. Nun gut. Mein Zeitplan geriet unter Druck. Die Predigten mussten heute kürzer ausfallen. Dann aber stieß ich auf der Zeil auf eine super lange Schlange. Die Leute standen für irgend einen Quatsch an. Mehr als vierzig, fünfzig Leute. Die Chance ließ ich mir nicht entgehen. Alle hörten brav zu und protestierten überhaupt kein bisschen. Vor kurzem habe ich gelesen: Allah gesucht, Jesus gefunden. Vielleicht hat heute jemand gedacht:

Jeans gesucht, Jesus gefunden...

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Ev2016-296

Ev2016-297



Sonntag,
26. Juni 2016
183. Tag

Ruhetag

Bilanz: 24 KP/20 h ED

Samstag,
25. Juni 2016
182. Tag

Gebetsunterstützung

Die Hitze machte mir zu schaffen. Mir fiel das Sprechen schwer. Doch dann standen plötzlich zwei Jungen vor mir. 14 Jahre oder so. Sie fragten mich, ob sie für mich und meinen Dienst beten dürften. Ich war hoch erfreut. Das war wirklich eine stärkende und sehr schöne Erfahrung. Auf der Zeil hatte die Gemeinde Lighthouse eine große Veranstaltung mit Musik und Zeugnis. Das hat mir gut gefallen. Ein weiterer Christ war von meinem Gewand so fasziniert, dass ich es ihm kurzerhand schenkte. Jetzt sind bereits vier damit unterwegs.

Nur Jesus kann helfen

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Wegweiser

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Joachim Concentius

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Michael meinte es so gut mit mir

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Freitag,
24. Juni 2016
181. Tag

Heiß, aber sehr bewegt. Mehrfach wurde ich angesprochen. Überwiegend positiv. Es war erneut heute ein großer Gewinn. Eine Frau sprach mich an: „Ich muss ihnen etwas sagen, ihre Botschaft auf dem Plakat-Gewand: „Gott erhört Gebet!“ stärkt mich. Ich besuche gerade meine kranke Mutter im Krankenhaus.“ Auf der Zeil habe ich jetzt schon eine ganze Reihe von lieben Bekannten.

Nikodemus

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Chipkarte

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Er meinte es so gut mit mir

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Wegweiser

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Donnerstag,
23. Juni 2016
180. Tag

Ein Gespräch unter Kollegen. Drei Tage missionarisches Dauerfeuer sechs Stunden am Tag und es bewegt sich wenig. Ganz klar: Wenn Jesus nicht die Erkenntnis schenkt, dann kann es nicht gelingen. Auch bei Benjamin ein ganz ähnliches Bild. Ja, es gibt gute Gespräche. Doch kann Jesus zu ihm durchdringen?

Das wunderschöne Lächeln

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Hauptsache Gesundheit

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Schwarzfahrer

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Johannes-Evangelien

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Mittwoch,
22. Juni 2016
179. Tag

Das war heute wieder ein toller, missionarischer Tag. Ein Mann kam auf dem U-Bahnhof auf mich zu und fragte vorwurfsvoll: „Warum blamierst du uns so?“ Na das war was! Ich habe gelacht. Laut gelacht! „Ein Leben ohne Gott.“ habe ich ihm gesagt, „das ist eine Blamage. Ein Leben, das die Liebe Gottes verachtet und das Werk von Jesus am Kreuz verachtet, das ist eine wirklich große Blamage. Den Schöpfer nicht zu lieben, der dich geschaffen hat und erhält, das ist eine Blamage!“ „Du bist blöd!“ sagte er darauf hin und ich lachte wieder und sagte: „ja, aber glücklich blöd!“

Pfarrer Klomfass: Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache immer die Hauptsache bleibt

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Bernhard Rebsch: Wenn es dir gefällt, Gott zu gefallen, dann kannst du tun und lassen, was dir gefällt

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Heikes Kuss für Uwe Seitenbecher

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Warum blamierst du uns so?

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Dienstag,
21. Juni 2016
178. Tag

Heute gab es ein langes Gespräch über Jesus mit allen Facetten. Toll. Die Bandbreite der Predigten war auch sehr groß: Von Abraham, der spät in seinem Leben die Weisung Gottes erfährt und gut daran tut, dem zu folgen, über die Ich bin Worte von Jesus.

Abraham

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Ich bin die Tür

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Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben

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Ich bin das Licht der Welt

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Montag,
20. Juni 2016
177. Tag

So langsam habe ich das Gefühl, dass meine alten Kurzpredigten doch mehr oder weniger bekannt sind und in der Gefahr stehen, langweilig zu werden. Für mich und für meine Zuhörer. Was wäre das doch toll, wenn ich wieder mal ein paar neue schreiben könnte. Idealerweise jeden Tag mindestens eine neue.

Ich habe in der Biographie von Billy Graham gelesen, dass er nach einer Weile genau an diesem Punkt in eine Krise gekommen ist. Er ging verstärkt in das Wort Gottes, um dann neue Predigten schreiben zu können. Ich denke ich sollte das ganz genauso machen. Es gibt so viele interessante Geschichten in der Bibel, dass ich es doch gar nicht nötig habe, meine Zuhörer zu langweilen. Hiob, Jeremia, Noah, Mose, Eliah, Elisa, Jesaja, David, Gideon sind doch allesamt tolle Themen.

 Ich habe das heute schon mal ausprobiert und es hat mich fasziniert.

 Die Predigten waren:

Gott ist nicht das, was wir aus ihm machen Ev2016-270

Roland Krämer ist gestorben Ev2016-271

Jeremia predigte 53 Jahre lang unbeirrt,
obwohl er nicht gehört wurde
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Elisa nahm den Mantel das Propheten am Jordan:
Wo ist nun mein Gott?
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Kurzansprachen



Sonntag,
19. Juni 2016
176. Tag

Ruhetag

Bilanz:

25 KP & 20 Std. ED

Samstag,
18. Juni 2016
175. Tag

Team im Urlaub

Dieter und sein Team sind im Urlaub, ich bin also auf mich alleine gestellt. Das ist nicht einfach. Doch ich habe einfach in der Weise weitergemacht, wie in der Woche auch. Das ging gut. Das Gute daran war: Ich hatte Zeit für das Evangelium. Insgesamt war ich fünf Stunden unterwegs. Vier Predigten wie immer. Eine fünfte kam noch hinzu als Unterstützung für ein anderes Team. Der Tag war reich an guten, wertvollen Gesprächen.

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Freitag,
17. Juni 2016
174. Tag

Unerwartete Unterstützung

Gott ist unser Freund und er bietet uns seine Freundschaft an. Wau, dass dies mit einer so konkreten Unterstützung einhergehen würde, hätte ich nicht erwartet. Ein Bruder gesellte sich dazu und rief kräftig „Amen !“und „Halleluja!“

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Der Augenblick wird kommen

Der Augenblick wird kommen,

Jener, dem ich bisher entronnen,

Doch bald schon ist er heilig da,

Ich bin dem Tode herrlich nah.


Eine Tür, nur eine Tür,

Ich habe das Gespür,

Für Gottes wunderbare Ewigkeit,

Geweiht ist heute allezeit.


Dort darf ich voller Liebe glauben,

Wonach sich zehren meine Augen,

Freude wird dort sein und Frieden,

Ich darf in Ewigkeit den Christus lieben.

Donnerstag,
16. Juni 2016
173. Tag

Fußball ist in aller Munde. Das Tor zu treffen ist aller Ziel. Daneben zu treffen verfehlt den Sinn des Spiels. …
Doch eigentlich geht es nicht um Fußball. Beim Spiel des Lebens geht es darum, Gott zu finden. Das Heil in Christus zu gewinnen. Und darum geht es in der Botschaft von Jesus. Christus zu finden, um das Heil zu erlangen. Alles andere geht vorbei. Wer Jesus nicht hat, der hat das Leben nicht. Das ist die Wahrheit.

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Mittwoch,
15. Juni 2016
172. Tag

Schwert des Islam

Er trägt das Schwert des Islam um den Hals, bezeichnenderweise siet es aus, wie ein verkehrt herum getragenes Kreuz, und das beschreibt ja die Situation hervorragend: Jesus sagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Nun, mein Freund ist ein Eiferer des Islam. Und doch haben wir Respekt füreinander. Wir treffen uns oft. Wir reden miteinander. Wir tauschen unsere Argumente aus. Missionarischer Alltag, gewissermaßen. Es entsteht Vertrauen. Wir hören aufeinander. Wunderbar...

Auf dem Weg vom Einsatz zur Arbeit traf mich meine Kollegin und staunte nicht schlecht über meine Montur: „Jesus rettet“ „Gott erhört Gebet!“ „Die Bibel informiert!“ konnte sie da lesen. Starker Tobak für sie, nehme ich an.

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Dienstag,
14. Juni 2016
171. Tag

Warum hörst Du denn schon auf?

Ich traute meinen Ohren nicht, als eine junge Frau nach meiner Kurzpredigt protestierte, dass ich so bald schon zum Schluss gekommen war. Meistens ist es ja so, dass die Leute ein schnelles Ende wollen. Nun, ich war froh und dankbar über ihr Interesse. Gerne nahm sie auch ein paar ausführliche Schriften entgegen. Von so viel Ernsthaftigkeit war ich begeistert.

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Montag,
13. Juni 2016
170. Tag

Kurs halten, treu sein, Gott vertrauen!

Wochenanfang, zurück zu alter Kraft. Zwei Polizisten waren sehr nett, sehr offen, wir führten ein sehr schönes Gespräch. Benjamin habe ich wieder getroffen. Ich denke, es ist wichtig, jeden Tag mindestens eine Geschichte neu zu erzählen. Der Weg ist gut. Beten ist wichtig.

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Sonntag,
12. Juni 2016
169. Tag

Ruhetag

Bilanz: 28 KP/21 Std. ED



Samstag,
11. Juni 2016
168. Tag

Missionseinsatz am Hauptbahnhof
11:00 – 15:00 Uhr

Wieder ein völlig gemischtes Publikum. Wieder die ganze Bandbreite des Elends. Und wieder das genaue Wissen: Ja, es lohnt sich!

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Vorbilder

Vorbilder bringen mich voran!

Ich bin so dankbar, für so viele wertvolle Menschen, die ich kennenlernen durfte. Sie inspirieren mich. Sie faszinieren mich. Die Wolke von Zeugen geben mir eine wertvolle Orientierung für mein Leben.

Freitag,
10. Juni 2016
167. Tag

Geburtstag feiern auf der Straße, überwinden von Feigheit und Angst. Segnung durch einen wildfremden und plötzlich sehr vertrauten Bruder aus Kuba. Gerald Hartmann zu Gast im Team. Ein wirklich bunter Tag.

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Donnerstag,
09. Juni 2016
166. Tag

Zurück zu bewährten Methoden
Ich merke, dass ich in der Verkündigung mit der neu gefundenen Form doch nicht so gut klar komme. Ich bin heute wieder mal zurück gegangen zu der eher klassischen Methode: Erst eine kleine Geschichte, dann eine Überleitung und schließlich der biblische Bezug. Damit fühle ich mich irgendwie wohler. Ich merke außerdem, dass ich immer stärker auf die Hilfe Gottes angewiesen bin. Ich fühle mich so schwach in der Verkündigung.

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In Ginnheim hörten Schüler ohne Spott und Geschrei zu. Das war neu für mich. Es kommt immer wieder zu bemerkenswerten, wertvollen Begegnungen.

Mittwoch,
08. Juni 2016
165. Tag

Entlastung
Ja, es ist befreiend, sich auf sein ursprüngliches Ziel zu konzentrieren, und alles andere loszulassen. Es tut gut. In guten Zeiten geht immer vieles, aber wenn es hart auf hart geht, wenn das Leben schwer fällt, dann lässt sich oft nur an wenigem festhalten. Das ist so. Jedenfalls bei mir. Also: Kurs halten!
Wieder hat eine junge Frau ganz intensiv zugehört. So offen. So wunderbar offen. Es sind Menschen wie diese, für die sich wirklich jeder Einsatz lohnt.

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Dienstag
07. Juni 2016
164. Tag

Kurs halten

Ich bin wie ein Landmann, während schwerer Jahre,

So wie er ohne Frucht, ja ohne Jubel bleibt,

Obwohl ich doch das Wort bewahre,

Das mich motiviert und treibt.

 

Doch die Frucht soll es nicht sein,

Die Treue zählt, allein die Treue,

Ihre Liebe, klar und rein,

In dem ich mich an Christus freue.

 

Es heißt: Unbeirrbar die eigenen Wege gehen,

Unbeirrbar den Blick auf Gott gerichtet,

Unbeirrbar die Mühe geistlich  sehen,

Bis sich endlich dann der Nebel lichtet.

 

Gepäck über Bord

Eine Situation wie bei Paulus in Seenot. Als sie alles überflüssige Gepäck nahmen und über Bord warfen. Meine Grundsätze fangen an zu klappern. Es fällt mir immer schwerer. Der Grund ist vermutlich rasch gefunden. Solange ich nur ein Ziel hatte, konnte ich das gut durchhalten. Aber nun kamen andere Ziele wieder hinzu. Ich werde zu fett. Ich möchte dies, ich möchte das. Aber all das, so gut und richtig es ist, raubt mir die Kraft. Und so komme ich ins Schleudern. Also: Über Bord mit dem überflüssigem Gepäck. Ich werde zu fett. Okay, ist halt so. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. Lieber fett und evangelistisch, als schlank und stumm.

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Montag
06. Juni 2016
163. Tag

Wieder los!
Gestern starke Schmerzen in den Augen. Es gibt immer neue Varianten. Es ist mühsam. Doch nur Treue zählt. Der Weg ist klar. Kurs halten. Darum geht es. Gelegentliche Pausen okay, aber ansonsten streng gerade aus. Heute wieder vier Predigten. Starker Segen. Ein Mädchen war tief getroffen, ein anderes angesprochen. Das Wort trifft. Gott ist gerade in meiner Schwachheit mächtig. Das ist kein leeres Gerede. Ich kann mir keine Leute auf Dauer zurecht quatschen. Ich kann nur darauf hoffen, dass Jesus diesen Menschen das Herz öffnet. Nur so geht es. Alles andere hält nicht oder bringt nichts.

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Sonntag
05. Juni 2016
Innehalten

Ruhetag

Samstag
04. Juni 2016
Innehalten

Nichts ging heute. Totalblock.
Ich brauchte heute eine Pause.

Freitag
03. Juni 2016
162. Tag

Gebetserhörung konkret: Benjamin

Ich hatte gebetet: „Herr zeige mir den einen gottesfürchtigen Menschen.“ Zwanzig Minuten später traf ich auf Benjamin. Wie wunderbar. Mit Benjamin stehe ich schon länger im Gespräch. Er ist sehr ehrlich, sehr offen. Ich bin gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Er weiß so viel von Jesus!

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Donnerstag
02. Juni 2016
161. Tag

Schreck in der Morgenstunde. Drucker hat Totalausfall. Doch ein Gebet zum Herrn, ernstlich, flehentlich und dann ging es wieder. Ich drucke nämlich täglich einen Tagesbefehl mit Losung und Mahnungen für den Tag aus. Ein wichtiger Wegweiser für mich. Das hält mich in der Spur, in dem es mich erinnert, was mir wichtig und was jetzt richtig ist.
Endlich ist der Weg zu meinem Lieblingspredigtplatz wieder frei. Ich erlebte heute etwas sehr, sehr  Schönes. Vier junge Männer fragten mich, was ich denke, was ich glaube, warum ich mache, was ich mache. Sie waren so offen, so interessiert, das war stark! Ich schenkte ihnen meine „Worte an einen Freund!“ hatte aber leider nur ein Exemplar mit. Da waren sie regelrecht enttäuscht. Allerdings half dann der Hinweis, dass auf der Homepage dieses Büchlein eingestellt ist, sodass sie es downloaden können. Durch die angeregten Fragen kam ich ein wenig in Verzug und musste dann den Rest meiner Predigtarbeit im D-Zug-Tempo abwickeln. Aber es hat sich ja wirklich gelohnt, und wer weiß, vielleicht war dieses Gespräch ja sogar die eigentliche Predigt.

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Mittwoch
01. Juni 2016
160. Tag

Wieder so ein Regentag. Ich ließ den Schirm zuhause, das erwies sich als Fehlentscheidung. Jedoch kaufte ich einfach einen neuen. Wunderbar. Die Predigten waren nicht so angenehm. Aber erstaunlicherweise hatte ich mich nach den ersten Momenten an das feuchtkalte Wetter gewöhnt. Ich dachte, dass das Knien auf nasser Straße beim Beten viel unangenehmer wäre, aber nein, alles gut. Immer wieder hört jemand sehr interessiert zu. Mancher drückt auch seine Unterstützung aus. Das freut mich tief. Der Weg ist gut. Treue zählt. Treue allein. Es liegt ein wunderbarer Segen in dieser Regelmäßigkeit. Die Angst schrumpft auf Taschentiger-größe. Es ist toll.

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Dienstag
31. Mai 2016
159. Tag

Heute war ich richtig schlapp. Doch was soll's? Gott ist in meiner Schwachheit mächtig. Treue zählt. Alles andere findet sich. Schritt für Schritt. Wunderschön war die Schulklasse die in die U-Bahn stürmte. Einige Jungen stellte sehr interessierte Fragen. Kein bisschen spöttisch, sondern aufmerksam und offen. Das hat mich sehr gefreut.

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Montag
30. Mai 2016
158. Tag

Ja, wieder mal Wochenanfang! Feucht, düster, naja.
Und doch ganz okay. Hauptsache Treue. Na klar!

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Sonntag
29. Mai 2016
157. Tag

Ruhetag

Bilanz; 25 KP und 18 Std. ED

Samstag
28. Mai 2016
156. Tag

Straßenevangelisation

mit Dieter Hinrichsen

Hauptwache / Uhrtürmchen

Sa 28. Mai 2016 11:00 – 15:00

Missionseinsatz an der Hauptwache

Eigentlich war Regen angesagt, aber es völlig anders. Es wurde heiß und sonnig. Auf der Hauptwache waren viele Zelte aufgebaut: "Italienische Woche." Nun gut, vielleicht hat das ein paar mehr Leute angezogen. Hansi Kelz war da und brachte sich ganz toll ein. Alle meine Flyer wurden verteilt. Es war erneut eine gute Gemeinschaft unter uns Mitarbeitern. Wir schätzen uns gegenseitig inzwischen sehr. Es tut gut. Es ist ein herzliches Miteinander. Die gemeinsame Mühe um den Außenstehenden eint uns auf eine wunderbare Weise. Es gab auch neue Gesichter. Ich habe mich sehr gefreut, den wunderbaren Gitarristen Christoph wieder bei uns zu haben.

Einer kam und erzählte, dass er sich 1996 bereits bekehrt habe, dann aber stark vom Weg abgekommen sei. Nun sei er obdachlos. Ich sagte ihm: Ich schätze dich. Ich vertraue dir und ich will dich segnen. Ich gab ihm 20 Euro. Er sollte doch bitte das Geld wechseln und mir zehn Euro zurück bringen. Er war gerührt, ja getroffen. Er sagte: So viel Vertrauen und Wertschätzung hätte er lange nicht mehr erfahren. Allerdings hinderte es ihn nicht daran, mit den zwanzig Euro zu türmen.

Ich war enttäuscht. Es tat weh. Ich hatte ihn in der kurzen Zeit unseres Miteinander wirklich lieb gewonnen. Er war so sympathisch. Nun verstehe ich ein Stück weit besser den Schmerz den Gott Vater über jeden von uns hat, der ohne ihn seinen Weg geht. Der trotz aller Mühe, sich entzieht.

Es gab natürlich auch positive Reaktionen. Hansi gab Zeugnis. Das fand ich sehr schön. Bei den Predigtaufnahmen hat es sich erneut bewährt, dass ich zwei Aufnahmegeräte einsetze. Ein Recorder viel über eine Stunde lang aus, ohne ersichtlichen Grund. Aber der andere funktionierte einwandfrei. Was bin ich froh.

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Freitag
27. Mai 2016
155. Tag

Das Wetter hielt trotz gegenteiliger Ansagen. Die Italienische Woche an der Hauptwache versperrte mir den Zugang zu meinem Lieblingspredigtplatz. Doch ich habe gelernt, praktisch auf jedem Terrain zu predigen. Raus aus der U-Bahn. Vor Galeria Kaufhof, mitten in den Menschenstrom hinein. Knien, Beten, Brüllen! Die Botschaft kam an, wurde aber sehr unterschiedlich aufgenommen. Jörn Flint habe ich wieder getroffen. Ich hatte für ihn das Nach-Arbeits-Heft: "Worte an einen Freund" dabei. Das war mir wichtig. In Ginnheim machten mir fünf Schuljungen viel Freude, weil sie so offen nach Jesus fragten. Sie wollten wissen, ob ich das für Geld mache. Sie waren erstaunt zu hören, dass ganz im Gegenteil, ich einiges an Geld dafür investiere.

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Donnerstag
26. Mai 2016
154. Tag

Feiertag/Ruhetag

Ich will mir die Knie schmutzig machen
Ich will mir die Knie schmutzig machen,
Denn Gott allein hat alle Macht,
Ich will Sein Heil und Feuer hier entfachen,
Denn furchtbar ist die dunkle Nacht.

Erst auf die Knie, vergiss es nie,
Dann in den Kampf mit Kraft und Geist,
Meine Ohnmacht zwingt mich auf die Knie,
Damit mir Christus Weg und Hilfe weist.

Christus bringt uns Heil und Hilfe, Er allein!
Ich kann doch nur von Seiner Gnade hier berichten,
Es muss der Name Gottes sein,
Alles andre wird uns nur vernichten!





Mittwoch
25. Mai 2016
153. Tag


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Erst auf die Knie, dann in den Kampf

Erst auf die Knie, dann in den Kampf,
Nur Gottes Geist bietet mir die rechten Waffen,
Alles andre bleibt ein öder Krampf,
Ich kann es nur in Seinem Geiste schaffen.

Meine Knie schreien laut,
Lauter als die eigne Stimme es hier kann,
Alles andre ist auf Sand gebaut,
Ich denke immerzu daran.

Auf den Knien wird der Kampf gewonnen,
Wenn der Glaube wird zur Tat,
Ich will in dieser Salbung kommen,
Heilig ist mir Gottes Rat.

Dienstag
24. Mai 2016
152. Tag

Regen ist immer ein Härtetest
für die Motivation.

Heute ging es gut. Die Reaktionen waren eher verhalten. Na klar. Doch dann und wann blitzte ein wenig Zuspruch und Interesse auf. Aber natürlich weiß ich: Treue zählt. Treue ist alles. Für den Erfolg ist allein Gott verantwortlich.

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Montag
23. Mai 2016
151. Tag

Am Wochenanfang muss ich immer erst einmal hineinfinden. Ich neige dazu am Wochenende regelrecht auszuleiern. Am Montag ist dann jede geistliche Aktivität ersteinmal fremd und gewöhnungsbedürftig. Aber dann greift doch die gute Gewohnheit.

Ja, es ist ein guter Weg! Ja, ich will das Wort Gottes predigen! Ja, auf der Straße ist mein Platz!

Hier gilt es, das Wort von Jesus Christus zu verkünden!

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Sonntag
22. Mai 2016
150. Tag

Ruhetag

Bilanz: 23 KP/18 Stunden ED/1 Bekehrung

Samstag
21. Mai 2016
149. Tag

Missionseinsatz

Hauptbahnhof



Volle Kanne was los dort!

Wieder sehr viele Leute auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof. Wir sprechen zu ganz vielen Leuten. Es ist sehr schön, sehr evangelistisch, sehr fruchtbar. Eine Bekehrung gab es auch. Eine zweite Demo lief direkt vor uns ab und brachte uns viele Hörer aber auch starke Lautsprecher als Konkurrenz. Es gab auch Streit und Provokation. Doch letztlich hielt sich alles in ganz erfreulichen Bahnen.Die Pastoren David und Karin Roberts kamen hinzu mit ihren wunderbaren Gaben. Viele Mitarbeiter. gute Stimmung. Ein gutes Miteinander. Herrlicher Sonnenschein. Was für eine Gnade.



Ab sofort habe ich

einen neuen Grundsatz:

Erst auf die Knie

und dann in den Kampf!

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Spielt nur weiter

Spielt ihn nur, meine Lieben, spielt nur weiter,

Treibt die euch so wichtigen Dinge!

Ich dagegen bin ein Wegbereiter,

Weil ich den Menschen das Evangelium bringe.



Nicht die hochheiligen Räume,

In denen so feierlich Totes erklingt,

Nicht die hochtrabenden Träume,

Es ist der Herr, der in mir ringt.



Christus soll ich auf der Straße verkünden,

Christus will retten und Heimat geben!

Christus allein rettet von unseren Sünden,

Christus allein schenkt ewiges Leben!



Freitag
20. Mai 2016
148. Tag



Ach naja, ein kunterbunter Tag. Ich traf meinen alten Chef während der Verkündigung. Ich habe mich von einem betrunkenen Brüller provozieren lassen und dabei keine gute Figur gemacht. Ich habe das Evangelium verkündigt. Auf der Arbeit lief es gut. In Treue weiter voran.



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Donnerstag
19. Mai 2016
147. Tag

Ich lese gerade erneut das Buch von Wilhelm Busch. Was war das für ein wunderbarer evangelistischer Mensch. "Jesus unser Schicksal!" Was für ein Buch!

Ich hungere nach Vorbildern. Es gab so wunderbare Menschen, die für Jesus Christus voller Leidenschaft und Hingabe gelebt haben.

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Mittwoch
18. Mai 2016
146. Tag

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Vor Gott knien...

Mich fasziniert der Satz von Wilhelm Busch: "Wer vor Gott kniet, kann vor Menschen gerade stehen!" Ulrich Parzany zitiert diesen so hilfreichen Satz. Es geht weiter voran. Der Weg bleibt immer der gleiche. Vor dem Dienst, falls ich im Spätdienst bin, gehe ich genau um zehn los, fahre mit der U-Bahn bis Hauptwache, steige dort aus, halte die erste Predigt. Dann weiter über die Zeil. Hier sammle ich meine 150 Lesekontakte. Mit Leichtigkeit. Schließlich in der Mitte die zweite Predigt. Weiter zum Marktplatz Konstabler Wache. Dort die dritte Predigt. Nun zurück zur U-Bahn Hauptwache. Ich fahre nach Ginnheim. Dort die vierte Predigt. Das war's. Tag für Tag, so lange es mir möglich ist. Nicht an Sonn- und Feiertagen, da ist das verboten. Samstag gibt es ein etwas erweitertes Programm mit dem Philadelphia-Team. Aber das ist mein Regelprogramm. Die Botschaft des Evangeliums muss verkündigt werden. Besser erbärmlich gestammelt, als unangreifbar gut geschwiegen!

Dienstag
17. Mai 2016
145. Tag

Wieder in der Verkündigung

Ein paar Tage frei und schon bin ich völlig raus. Alles ist irgendwie wie fortgewischt. Doch dann hilft der feste Vorsatz, die gute Gewohnheit: Heute ging es wieder hinein in die Verkündigung. Rudolf wartete bereits an der Hauptwache und hatte die gute Nachricht dabei, dass Jörn Flindt ihn um Hilfe bat, im Glauben zu wachsen. Zwei Jungen von vielleicht 14 Jahren hörten heute sehr intensiv und dankbar zu. Das war eine Freude zu sehen. Gott segne sie auf ihrem Weg! Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen durch die Verkündigung auf der Zeil angesprochen werden.

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Montag
16. Mai 2016
144. Tag

Feiertag/Ruhetag

Sonntag
15. Mai 2016
143. Tag

Ruhetag

Bilanz: 26 KP/20 Stunden ED

Bekehrung von Andreas

Samstag
14. Mai 2016
142. Tag

Süd-Bahnhof

11:00 - 14:00 Uhr

Missionseinsatz am Süd-Bahnhof

Bekehrung von Andreas

Immer wieder sendet uns Jesus Menschen, die ihn suchen, die wir zu ihm führen können. So auch heute den Andreas. Wie schön. Dafür lohnt sich jeder Einsatz!

Es war ziemlich kalt. Auch ziemlich kräftezehrend. Die Gemeinschaft war gut, richtig herzlich. Wir sind ein solides, eingespieltes Team. Wir können uns aufeinander verlassen. Jeder weiß, was zu tun ist. Wir schätzen einander. Wir gönnen einander den Erfolg. Alles ganz wunderbar. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele auf diese Weise erreicht werden. Was für ein Geschenk.

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Freitag
13. Mai 2016
141. Tag

Fragen in meiner Angst

Bin ich bereit Schmerzen zu leiden,

Von nun an, jeden Tag?

Bin ich bereit, Mut zu zeigen?

Ist es zu viel, was ich wag?


Wird mich die Feigheit besiegen?

Will ich fliehen? Mich vor allem Leid bewahren?

Werde ich mit Taten meinen Christus lieben?

Werde ich Seine Hilfe erfahren?


Ich weiß um all meine Schwachheit,

Ich bleibe auf Gottes Hilfe angewiesen,

Ich weiß um alle Erbärmlichkeit,

Ich weiß um einen Tag wie diesen...

Zweite Drohung eines jungen Moslems

Schon gestern an der Bus-Haltestelle sprach mich ein junger Moslem rüde an: "Zieh das Ding aus!" er meinte mein Plakat mit der Aufschrift "Jesus rettet!". Jung, ziemlich groß, schlank, fanatisch, dumm. Keine sehr angenehme Mischung. Ich zog mein Plakat nicht aus. Heute traf ich ihn wieder in der U-Bahn. Er war mit einigen anderen Jugendlichen zusammen. Ich war gerade im Gespräch mit einem älteren Moslem. Plötzlich rief er von hinten her ziemlich laut: "Ich hab dir doch gesagt, du sollst das Ding ausziehen!" Es klang auf eine Weise gewohnheitsmäßig bedrohend. Der Mann ist eine Gefahr. Doch in der Bibel steht: "Wer glaubt, flieht nicht!" Die Gespräche heute waren gut. Gerade auch das in der U-Bahn. Die U-Bahn war ziemlich voll. Viele hörten unser Streitgespräch mit. Das war enorm zeugnisstark und einladend. Auch auf der Zeil gab es gute Momente. Es lohnt sich ganz gewiss, für Jesus Zeugnis abzulegen. Und zwar richtig laut und deutlich.

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Donnstag
12. Mai 2016
140. Tag

Regen und doch recht nette Gespräche. In der Bahn habe ich mich dummerweise provozieren lassen. Vier Mädchen haben mich ausgelacht, und ich habe überhaupt nicht souverän reagiert. Ein Fehler. Er blieb zum Glück ohne Folgen. Nun ja.

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Mittwoch
11. Mai 2016
139. Tag

Rudolf war mich heute besuchen, mein Nachbar kam vorbei. Es war schön.

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Dienstag
10. Mai 2016
138. Tag

Wappne dich!

Sich wappnen ist besser als träumen,

Bereit sein ist besser als säumen,

O, Bruder, es kommt die bittere Zeit,

Voller Sterben und Schmerz, voller Leid.



O, ja genieße, mein Bruder, dein Leben,

Es sei dir zur Freude, zum Heil ganz gegeben,

Doch wisse es warten Verzagtheit und Schmerz,

Es vergeht jede Frucht, es verblüht auch dein Herz.



Doch die Liebe sie bleibt in Ewigkeit,

Die Liebe übersteht alle Bitterkeit,

Die Liebe sie bleibt als Frucht deines Lebens,

Sie ist niemals umsonst und niemals vergebens.



Spätdienst 12:40 Uhr-20:00 Uhr

Gerade noch rechtzeitig los, wie gut, dass ich es mir so fest vorgenommen habe. Überhaupt: Die Routine, das Ritual ist so segensreich.

Für Gott allein lohnt all mein Leben

Nackt bin ich geboren,

Nackt werde ich auch wieder gehen,

Wie durch Feuer geht verloren,

Alles was wir sehen.

 

Nur die Liebe bleibt,

Nur was in der Liebe ist getan,

All das mahnt und zeigt,

All mein Streben ist oft Wahn.

 

Für Gott allein lohnt all mein Leben,

Alles andre bleibt ein Hauch im Wind,

In Christus liegen Heil und Segen,

Für die Ewigkeit sind wir bestimmt.

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Montag
9. Mai 2016
137. Tag

Frühdienst: 6:00 Uhr - 13:20 Uhr

Richtig warm heute. Schmerzen.

Trotz allem gute Gespräche.

Plötzlich im Kreuzfeuer einer Jugendgruppe. "Haben Sie etwas gegen den Islam?"

Meine Antwort:

"Ich habe etwas für Jesus Christus. Er ist mein Gott, mein Retter und Erlöser!"

Referenz

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Sonntag
8. Mai 2016
136. Tag

Ruhetag

Bilanz: 22 Stunden ED/25 KP

Bekehrung von Christoph

Samstag
7. Mai 2016
135. Tag



Die Kurzansprachen

vom Samstag

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Missionseinsatz am Hauptbahnhof,

eine Bekehrung, ein "leises Wunder"!

Zuerst war es schwierig. Die Gitarre verstimmt. Ich total missgestimmt, der Wind mir entgegen. Keine Lust. Die Klos beim Bäcker geschlossen.

Doch dann wandelte sich das Bild. Nach der ersten Predigt kam ich langsam im Fahrt. Die Gitarre wurde von meinem lieben Kollegen gestimmt. Es gab Kaffee und Brezeln. Kurzum: Es wurde richtig schön. Strahlender Sonenschein. Die Lieder machten mir Freude. Christoph kam vorbei, fragte, was wir denn hier machen? Ich erzählte, dass wir zu Jesus einladen, dass sich eben jemand bekehrt hat. "O, darf ich das auch?" Fragte er. Und tatsächlich sprach er ein Übergabegebet und vertraute Jesus sein Leben an. Außerdem beschenkte mich Jesus mit einem "leisen Wunder." Ein leises Wunder ist ein Wunder, dass man erst dann entdeckt, wenn man ein wenig darüber nachdenkt. Normalerweise brauche ich mindestens alle Stunde -oft auch viel öfter- ein Klo. Doch der Einsatz dauerte mehr als vier Stunden. Doch das ging, ohne dass ich so richtig registrierte, dass das nicht so ganz normal war. Auf dem Nachhauseweg traf ich meine liebe Frau, die mich zum Eis essen einlud. Ein so schöner Tag.

Freitag
6. Mai 2016
134. Tag

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Benjamin getroffen, viele Zeugen Jehovas auf der Straße, starke Predigten, viel Kopfschütteln, ein paar nette Reaktionen. Schritt für Schritt Technik ist super. Die Vier erweist sich als segensreich (4 Predigten pro Tag). Alles super.

Donnerstag
5. Mai 2016
133. Tag

Feiertag

Ruhetag



Mittwoch
4. Mai 2016
132. Tag

Wie kann ich denn  
noch tapfer sein?

Ich stehe dir so nah

Und doch kann ich nur wenig sagen,

Warum es auch geschah,

Ich muss es nun ertragen.

 

Ich würde doch so gerne wissen,

Wie die nächsten Schritte werden,

Ich bin so hin und hergerissen,

So hilflos hier auf Erden.

 

Ach, mein Freund, es fällt mir schwer,

Wie kann ich denn  noch tapfer sein?

Wo nehme ich den Rat, die Kraft, die Hilfe her?

Ich weiß nur eines: Ich bin dein!






Karin schrieb mir eine Email und erst jetzt, nach ein paar Tagen, wird mir bewusst, wie groß diese Worte für mein Leben sind. Diese Worte gehen mir nach. Beeindrucken mich, werden mir zum Beispiel, lösen Respekt und Freude aus. Sie schrieb mir: "Als ich dieses Bild sah, musste ich weinen!"

Ich bin seit 37 Jahren Christ, seit über 35 Jahren Evangelist, aber ich habe es noch nie gesehen, noch nie erlebt, weder bei mir noch bei anderen, dass jemand so von der Liebe Jesu erfüllt ist, dass er weint, wenn er einen verlorenen Menschen sieht. Danke Karin. Das bleibt mir kostbar.

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Dienstag
3. Mai 2016
131. Tag

Regnerisches Wetter,

Sonne im Herzen,

eine wetterfeste Botschaft auf der Zunge.

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Wir sind einander Gast

Wer weiß wie viel Zeit uns bleibt?

Wer kennt die Wege, die Gelegenheiten

Bis sich unsere Freude ihrem Ende neigt,

Dankbar für die guten Zeiten…

 

Geliebter Freund, wir sind einander Gast,

Lass uns einander Gutes gönnen,

Wir tragen einander unsre Last,

Wir tun füreinander, was wir können.

 

Ja auch in den schweren Stunden,

Lieber Freund, sind wir füreinander da.

Um darin ein wenig zu gesunden,

Bleiben wir uns innig nah.

Niemanden mehr auf menschliche Weise

Ich kenne niemanden mehr

Auf menschliche Weise,

Die Last ist schwer,

Der Trost bleibt leise.

 

Nicht auf Menschen will ich schauen,

Nicht auf deren Kampf und Streit ,

Gott will sein Reich mit Christen bauen,

Die zum Leiden sind bereit.

 

Die Leidensscheu zu überwinden,

Den Stolz, den Neid, die Gier, das Temperament,

Das heißt in Christus Frieden finden,

Ein Friede, der die Heimat kennt.


Montag
2. Mai 2016
130. Tag

Spätdienstwoche. Beginn 12:40

Der Missionseinsatz beginnt dann stets um 10:00 Uhr

Es war ein so schöner Tag. Mission unter optimalen Bedingungen. Sonnenschein, Kraft, Gute Laune, Gewissheit, Zuversicht, Freude. Herrlich! Ich habe Thomas wiedergetroffen und er war so bescheiden, dass er sich nicht mal einladen ließ.

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Sonntag
1. Mai 2016
129. Tag

Ruhetag

Wochenbilanz: 26 Predigten / 22 Stunden ED




Samstag
30. April 2016
128. Tag










Missionseinsatz am Hauptbahnhof

Heute waren die Pastoren David und Karin Roberts der Philadelphia-Gemeinde am Kaisersack. Pastor Roberts hat einen gewaltigen, mächtigen Sound und sang aus voller Kraft. Das wirkte wie ein Magnet und brachte viele, viele Zuhörer. Er sang Amazing Grace und Swing Low, aber auch deutsche Evangeliumslieder. Stark, inbrünstig, seine Stimme schallte weit, weit über den Platz.

Die Pastorin Karin dagegen suchte das Einzelgespräch mit den Menschen und sprach sie auf Christus an. Offensichtlich ist die PE (Persönliche Evangelisatio) ihre große Stärke.

Wir waren heute ein großes, ein starkes Team und wir haben so unglaublich viele Menschen angesprochen. Besonders gut hat mir gefallen, wie die Pastorin Karin auf die Knie ging, um einer Passantin den Weg zu Jesus zu weisen. Das empfand ich als vorbildlich in jeder Weise.

Hier die Predigten:

Ich bin nur ein Wegweiser zu Gott

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Die Glatze kommt

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Der Name Gottes ist Programm

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Wir laufen alle über dünnem Eis

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Nicht Aus Versehen Diamanten ins Klo werfen!

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Philadelphia Gemeinde International e.V.

Pastoren David und Karin Roberts

Am Industriehof 7

60487 Frankfurt-Hausen

Freitag
29. April 2016
127. Tag

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"Wir laufen alle über dünnem Eis!" Das ist die Botschaft, die mich heute bewegt. Unsere Selbstsicherheit, unser Zukunftsglaube, all das ist rasch eingebrochen. Heute fiel es mir wieder leichter zu predigen. Darüber freue ich mich. Manchmal bin ich wie zugenagelt. Bei einer jungen Frau konnte ich richtig erkennen, wie interessiert sie zugehört hat. Obwohl sie Lichtjahre vom Evangelium weg war und sehr skeptisch blieb.

Donnerstag
28. April 2016
126. Tag

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Plötzlich wieder schönes Wetter. Gestern gefroren, heute Schwitzen. Okay. Alles gut. Ich sah einen armen Menschen sich direkt aus der Mülltonne verköstigen. Der Arme. Ich lud ihn ein. Er war wirklich hungrig. Ein Gespräch entwickelte sich aus einem Scherz heraus und wurde dann richtig ernst und tief. Massig Lesekontakte. Predigten waren ein wenig gequält.

Mittwoch
27. April 2016
125. Tag


In Treue voran. Keine besonderen Vorkommnisse! Das Evangelium muss verkündigt werden. Gut so!

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Dienstag
26. April 2016
124. Tag

Unbeirrt weiter voran!


Tja, Aprilwetter, kalt, nass unfreundlich - so ist das eben. Wie gut, dass das Evangelium wetterfest ist und bei jedem Wetter rettet. Klar kommen bei den äußeren und inneren Schwierigkeiten keine Hochgefühle auf. Aber mein Spruch in solchen Momenten bleibt stets: "Wir müssen nicht toll sein, sondern treu." Und das stimmt immer.

Mir fällt auf, dass die Frontleute auf der Straße in der Mehrheit schwache Menschen sind, denen man sofort glaubt, dass sie ihren Schatz in tönernen, irdenen Gefäßen haben. Das sind nicht die strahlenden Überflieger, die das Evangelium auf der Straße predigen. Das sind nicht die eloquenten Porschefahrer, Anzugträger und Rolexpräsentierer. Das sind meisten die eher schwachen, angegriffenen Menschen, die Mühe und Not haben mit dem Leben. Das sind die Helden des Evangeliums.

Im 1. Korintherbrief, Kapitel 1, ab Vers 26 werden diese Menschen beschrieben: "Seht doch, liebe Brüder, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Angesehene sind berufen. Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, damit sich kein Mensch vor Gott rühme. Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, damit, wie geschrieben steht (Jeremia 9,22-23): »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!«

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Montag
25. April 2016
123. Tag

Aus ganz unterschiedlichen Richtungen, oft ziemlich unerwartet, kommen Angriffe und Infragestellungen. Ich bin dem Herrn Jesus Christus sehr dankbar, für den Frieden, den ich in all dem von ihm geschenkt bekommen habe. Manche Anschuldigungen und Beschwerden sind schon grotesk. Aber nun gut. All das muss geduldig Schritt für Schritt durchschritten werden. Ich bin froh, dass die Mission davon unberührt bleibt. Das Evangelium muss verkündigt werden, unabhängig davon, in welchem Schlamassel ich gerade stecke.

"Der ist nicht stark, der in der Not nicht fest ist!"

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Sonntag
24. April 2016
122. Tag

Bilanz dieser Woche:

25 Predigten,

15 Stunden ED

1 Bekehrung (Jörn Flindt)

Vier Predigten pro Tag

erweisen sich als Optimum.

Sonntags laufe ich oft durch den Park. Dort begegnet mir fast immer ein einsamer Läufer. Ich grüße ihn. Er grüßt zurück. Mehr als ein Jahr geht das schon so. Heute habe ich ihn kommen sehen, habe ein Johannes-Evangelium herausgeholt und ihm am ausgestreckten Arm entgegen gehalten. Ich fürchtete schon, dass er es nicht nehmen würde, aber in dem Augenblick gab es einen kräftigen Ruck und er hatte mir das Evangelium aus der Hand gerissen. Ich bin so froh. Gott segne diesen einsamen Läufer.

Später war ich am Hauptbahnhof. Die 150 Lesekontakte habe ich mehrfach erzielt. Oft gibt es nette Begegnungen dabei, so auch heute. In der Predigt habe ich ganz stark Gottes Hilfe erfahren. Ich weiß sehr genau: Diesen Schatz habe ich in einem irdenen (=tönernen, zerbrechlichen) Gefäß.

Sonntag
24. April 2016
122. Tag

Ruhetag
Predigt in der Nazarener Gemeinde:

Apg. 8,26-39
Zu Gott finden in drei Schritten
("Verstehst du was du liest?")

Auftakt zum Alpha-Kurs



"Dass ich euch immer dasselbe schreibe,

verdrießt mich nicht,

und macht euch umso gewisser.

Philipper 3,1

Samstag
23. April 2016

121. Tag



Ein schauriger Apriltag.

Alles sträubt sich dagegen, raus zu gehen. Brrrr.... Kalt, Nass, furchtbar. Aber was mir hilft ist die Routine. die Gewohnheit, die Einsicht und Treue, das Wissen, die Botschaft von Christus muss verkündet werden.

Der Sieg heute bestand nicht darin, dass alle negativen Unwohlgefühle weg waren. Nein, sie waren da. sie blieben und machten mir enorm viel Schwierigkeiten. Ich habe mich ganz schrecklich gefühlt. Diese Kälte, diese Nässe, ich hatte überhaupt keine Lust. Doch der Sieg bestand darin, dass ich trotzdem meinen Job gemacht habe. Dass ich trotz all dem, Evangelium verkündigt habe. Es war ein Sieg Gottes in mir. Es war ein Sieg der Strategie. Der Selbstfestlegung. Des Willens, Christus zu verkündigen. Und das war ein großer Sieg. Ich schäme mich, dass ich so abhängig bin von meinem Wohlgefühl. Meine Motivation rauscht zwanzig Stockwerke tiefer in den Keller, wenn ich mich nicht wohl fühle. Ich bin Jesus so dankbar, dass er mich so gnädig führt und die echt harten Entbehrungen alle bisher ausblieben. Was bin ich froh, dass dieser Tag vorüber ist.

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Freitag
22. April 2016

120. Tag

Spätdienst bedeutet:

Mission ab 10:00 Uhr

Es tut gut, zu wissen, was zu tun ist, den Antrieb zu haben, in Bewegung zu kommen. Einfach das zu tun, was richtig ist und das was dran ist. Zehn Uhr Richtung Hauptwache.

Es sollte sich lohnen!

Witzig war, dass gerade gestern einer meiner Zuhörer davon sprach, wie sinnlos mein Predigen doch sei. "Da passiert nie was! Niemals ändert irgend jemand seine Meinung aufgrund einer Predigt." So sagte er. Und heute, genau vor seinen Augen und Ohren - er saß auf der Bank, nur wenige Meter entfernt vom Geschehen - bekehrte sich Jörn Flindt zu Gott! Es war so schön. So wunderbar! Als Gott ihm sagen wollte: "Von wegen! Schau her, mein Wort kommt nicht leer zurück!"

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Donnerstag
21. April 2016

119. Tag

Telefon und Internet sind neu

Endlich, endlich funktioniert mein Internet wieder. Ich hatte ja schon heftige Entzugserscheinungen. Alles kroch nur so im

Freie Tage sind oft besonders schwierig. So auch heute. Ich kriege immer so schlecht die Kurve. Doch um 13:00 Uhr schmiss ich mich dann endlich ins Getümmel. Die erste Predigt Hauptwache, dann in rasant kurzer Zeit die 150 Lesekontakte, schließelich mitten drin die zweite Predigt, schließlich weiter Richtung Konstabler. Heute war Markt, mein Lieblingspredigtplatz damit gesperrt, doch davor war Platz und jede Menge Leute hörten zu. Die dritte Predigt. Schließlich zurück zur Hauptwache, dort die vierte Predigt. Ich schwitzte, doch alles war wunderbar. Heute nun stelle ich alle bisherigen Predigten ins Netz, weil jetzt das Netz wieder geht.

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Christus, Brot des Lebens!

Christus, Du bist das Brot des Lebens!

Ohne Dich, ist alles ganz vergebens!

Ich verstehe wenig, aber ich glaube Dir,

Geheimnisvoll ist all Dein Leben hier.


Du bleibst uns völlig unbekannt,

Weil wir doch tot und Schuld gebannt,

Doch gib Verstand und Deinen Geist,

Der uns zu Dir und Deiner Gnade weist!


Der Vater hat mich hin zu Dir gezogen,

Die Brücke hat mich nicht betrogen,

Ich habe mich zu Dir gewandt,

Und Du hast mich als Dein erkannt.


So schwer ist alles Weitergeben,

Du bist das Heil, die Kraft, das Leben!

Doch versteht nur der, dem Gott die Gnade schenkt,

Zu Dir kommt nur, wen hier der Vater lenkt.


So lass uns auf die Knie gehen,

Lass Menschen hier Dein Wort verstehen!

O, bitte schenk das Heil und Leben,

Wende Du uns alle hier zum Segen!




Mitwoch
20. April 2016

118. Tag

Für Jesus unterwegs von 10:00 - 12:30 Uhr,
Ich bin gespannt auf die Begegnungen.

Wo sind die wunderbaren Menschen,
die nach Jesus fragen?

Wo kann ich helfen, segnen, stärken,
von Christus künden?

Wau, wieder so ein Tag voller Gegensätze. Ein Bruder begegnet mir voller Wärme und Liebe, wünscht mir den Segen Gottes, freut sich über das evangelistische Wort. Ein Typ versucht mich bei der Predigt zum Schweigen zu bringen und regt sich mordsmäßig darüber auf, dass ich ihm seine idyllische Sonnenschein-Handy-Ruhe trübe. Im Nordwestzentrum stellt sich mir der Sicherheitschef entgegen und verlangt erfolglos, dass ich mein Plakatgewand ablege. Eine junge Äthiopierin spricht mir ihre Wertschätzung für die Arbeit aus. Die Botschaft von Jesus auf meiner Brust löst immer wieder ganz gegensätzliche Reaktionen aus. Gut so. Es bewegt sich was!

Ich freue mich unbändig darüber, dass weit über zehntausend Menschen mein Plakat gelesen haben.

Im INMC liegt mein Gedicht "Innehalten!" aus und fast jeder hat es gelesen.

Über 150 Predigten habe ich auf der Straße seit der Kampagne gehalten. Gott schenkt mir Kraft, Mut und Stimme.

Wunderbare Einheit

Ihr seid eine wunderbare Einheit,

Ihr, gegen den Rest der Welt!

Verbunden ganz in Freud und Leid,

Eure solide Freundschaft hält.


Viele Jahre schon bewährt,

Wie gut, dass ihr einander habt!

Ihr seid gesegnet und geehrt,

Indem ihr euer Leben hier gemeinsam wagt.


Trost seid ihr einander, Freude, Kraft,

Hilfe, Korrektur, Ratgeber und Freund,

Ihr habt aufeinander acht,

Sodass ihr nichts von all dem guten habt versäumt.

Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 20. April 2016

Kehrt euch zu mir, spricht der HERR Zebaoth,
so will ich mich zu euch kehren.
Sacharja 1,3


Der Herr hat Geduld mit euch
und will nicht, dass jemand verloren werde,
sondern dass jedermann zur Buße finde.
2.Petrus 3,9
 

 

1. Jesus ist der Einzige, der wirklich helfen kann

2. Informationsauftrag (1. Petrus 3,15)

3. Die Bibel ist das Wort Gottes (Liebesbrief Gottes)

4. Es gibt ein zu spät (Magnolien - Foto nicht gemacht)

5. Roland Krämer gestorben (Psalm 90,12)

6. Gott will uns zu seinen Kindern machen (Joh. 1.12)

7. Der entscheidende Unterschied zu den Sekten

8. Joachim Consentius (Jesus: lebt, liebt dich, ändert)

9. Nehmen muss jeder selber

10. Studentenfutter – Ende in der Tüte

11. Mensch ärger dich nicht (an Jesus)

12. Brief von Eberhard (Mit 80 auf der Kanzel)



Dienstag
19. April 2016

117. Tag

Ein Tag voller Begegnungen!

Es ist ein großer Segen, dass ich mir die Zeit von vornherein reserviert habe. Von zehn Uhr an – wenn ich Spätdienst habe – bin ich unterwegs, egal was sonst noch drängt und drückt. Ja, klar ich müsste so vieles. Sportliche Betätigung zum Beispiel und manches andere auch. Aber dennoch: Diese Zeit will ich mir nehmen. So auch heute. Schon auf dem Weg zur U-Bahn traf ich jemanden aus der Gemeinde. Ein gemeinsamer Kaffee und dann weiter. In der Bahn traf ich dann einen zweiten. Doch das änderte den Zeitplan nicht. Hauptwache – 1. Predigt, Konsti 2. Predigt, Hauptwache 3. Predigt und dann zurück nach Ginnheim dort die 4. Predigt. Ja, das ging erstaunlich gut. Auch die 150 Lesekontakte waren kein Probleme. Das finde ich toll. Das ist ein wirklich guter Weg.

Dennoch ist das Heute kostbar

Unerbittlich wird die Grenze sichtbar,

Ein Aufbruch steht wohl schmerzhaft an…

Doch dennoch bleibt das Heute kostbar,

Weil alles andre warten kann.

 

Ich will tapfer hier an deiner Seite bleiben,

Mein Freund, mein Lieber, du geliebtes Wesen,

Ich will dir gern mein Lächeln zeigen,

Ich will dein Wohlergehen in deinen Augen lesen.

 

O ja, ich genieße diese wunderbare Zeit,

Mit dir, mein Freund, solange es nur geht,

Der Morgen bleibt unendlich weit,

Solang mein Herz das Deine hier so gut versteht.

Ich kann nicht einfach weiterziehen

Ich hab von einem Leid gehört,

Von dem, was irgendwo geschehen,

Ich war von einer Illusion betört,

Und wollte nicht verstehen.

 

Doch nun kann ich nicht entfliehen,

Die Tränen zwingen mich in Gleis und Bahn,

Ich kann nicht einfach weiterziehen,

Es wäre Trug und Wahn.

 

Gewiss kann ich die Augen schließen,

Gewiss auch einfach weiterleben,

Ich kann mein Leben hier genießen,

Doch kann ich selbst mir keinen Frieden geben! 

Christoph Köhler:

Gründer und langjähriger Missionar in einer Pionierarbeit in São Paulo, leitet im Glaubens-zentrum die Missionsschule „Focus M“.

glaubenszentrum.de/focusm

Die Situation in vielen Gemeinden:

"Manche christliche Gemeinde in Deutschland hat ihr Mandat, in einer dunklen Welt Licht und Salz zu sein und den Blick für die Verlorenen, Armen und Entrechteten gegen „Ich-bezogene Wohlfühlprogramme“ eingetauscht. Oft drehen wir uns um interne Gemeindeproblemchen, die unseren Blick einengen und unsere Kapazität so erschöpfen, dass wir unfähig sind, auch noch an andere zu denken. Weltmission gehört nicht mehr zum Gemeindestandard, sondern wird zum „Luxus“ erklärt – und das ist falsch."

Montag
18. April 2016

116. Tag

Geliebter Spätdienst!

Ach, wie schön das Leben sein kann. Im Spätdienst geht es mir um vieles besser. Ich ging um zehn Uhr los, fuhr Richtung Südbahnhof und stieg dann Hauptwache aus. Die erste Predigt, dann weiter zur Konstabler Wache, dort die zweite Predigt. Zurück zur Hauptwache. Schon auf dem Hinweg über die Zeil waren alle 150 Lesekontakte erfolgt. Ich konnte aufhören zu zählen. Es waren am Ende mehr als das Doppelte. Schließlich die dritte Predigt an der Hauptwache. Weiter nach Ginnheim, dort die vierte Predigt. Einkaufen mit Plakat. Der Laden rappevoll und nur noch wenige Minuten bis zum Dienstantritt. Endlich geht die zweite Kasse auf. Nun gut. Der Dienst war angenehm ruhig. Auf dem Rückweg ein älterer Mann, der einige Bibelkenntnisse hatte, aus dem katholischen Raum kam, aber offensichtlich keine Bekehrung erlebt hatte. Wir sprachen intennsiv darüber, dass wir Jesus zum Heil brauchen. Eine halbe Bekehrung gibt es ebensowenig wie eine halbe Ehe. Christus ist wie ein Rettungsboot, entweder ich bin auf diesem Schiff oder ich ersaufe gnadenlos. Ich verabschiedete mich mit den Worten: "Heute abend auf die Knie!" und er sagte: "Ich werde es beherzigen. Ein wunderschöner Tag.

Sonntag
17. April 2016

115. Tag

Ruhetag

Am Sonntag ist die Predigt auf der Straße nicht erlaubt. Aber mein Plakat darf werben. Der Hauptbahnhof ist in Frankfurt einer der wenigen Orte, wo viel los ist. Zweihundert Lesekontakte kommen da rasch zusammen. So habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht mit meinem Plakatgewand, das für mich inzwischen so etwas wie ein priesterliches Gewand geworden ist, am Sonntag nach dem Gottesdienst zum Hauptbahnhof zu fahren und dort 150 Lesekontakte zu zählen. Doch meist sind es viel mehr. Auch gibt es oft gute Gespräche.

Samstag
16. April 2016

114. Tag

Verregneter Einsatz

Am Hauptbahnhof im Nassen! Kein Team da. Keine Ahnung was los ist. Egal. Ich singe laut von der Güte des Herrn. Ich predige. Ich zitiere Psalm 1 und Psalm 23. Wieder sehr nette Begegnungen. Ansprachen. Alles sehr schön. Dann kommt die Sonne raus. Herrlich!

Freitag
15. April 2016

113. Tag

Standhaft bleiben, stabil und treu!

Erst Sonnenschein, dann heftiger Wind, schließlich Regen, dann wieder Sonnenschein. Die Predigt machte mich richtig nass. Wie auch immer. Die Botschaft ist wichtig. Sie bleibt wichtig. Ich will noch viel radikaler werden.

Heute abend war erneut ein Einsatz an der Hauptwache. Das hat mir viel Freude gemacht. Gerald Hartmann kam als Überraschungsgast. Es gab auch wunderschöne Gespräche heute. Ich glaube, dieses Jahr ist das missionarischste Jahr, das ich jemals erlebt habe. Die Kampagne ist eine starke, einmalige, wunderbare Offensive der Liebe Jesu.

Ein Kollege

im INMC ist gestorben.

Das nebenstehende Gedicht

ist ihm gewidmet.

Innehalten

Ich sehe dein Bild,

in dem du so freundlich lächelst,

so jugendlich frisch,

so sanft und hoffnungsfroh,

so stark und ungebrochen…

 

Nun ist deine Zeit abgelaufen.

Ich habe es dir nicht angesehen.

Nirgendwo gab es einen Hinweis darauf,

dass der Abschied so nah…

 

Ich halte inne.

Niemand kennt seine Zeit, seine Stunde,

Niemand weiß, wann für ihn der Augenblick gekommen ist,

So auch ich nicht…

 

Kostbar ist die Zeit,

die mir bleibt.

Ich spüre die Mahnung,

zu achten, was war,

zu würdigen, was ist,

zu gestalten, was kommen wird.

Mario Proll

Donnerstag
14. April 2016

112. Tag

Über die zweite Predigt kam ich heute nicht hinaus. Ein missionarisches Gespräch hatte alle Kraft gekostet. Doch schließlich ist das ja auch eine Predigt. Ein Ehepaar hat um Unterricht in der Bibel gebeten. Der Tag war sehr sonnig. Lesekontakte gab es massig, weit mehr als 200.

Mittwoch
13. April 2016

111. Tag

Es regnet. Nun gut. Was soll's? Ich habe ein schönes Bild empfangen: Der Glaube an Jesus ist wie ein Rettungsboot auf hoher See. Entweder man ist drin oder man geht gnadenlos unter. Ich finde das sehr anschaulich. Im Grunde genommen ist es die Story der Arche Noah, obwohl Christus damals natürlich noch verborgen war. Aber dennoch: Die Story ist gut.

Zurück auf Stufe 6 (3 KP)

Noch ist die Stimme limitiert. Doch ich freue mich so sehr, wieder in gute Gleise gefunden zu haben. Ich spüre, das ist ein guter, ja, das ist ein richtiger Weg. Das ist das, was ich kann. Vielleicht sogar das, was ich soll. Ich habe ein weiteres Missionsteam entdeckt. Sie sind sehr intensiv bei der Sache. Die Dringlichkeit und die Eindringlichkeit ihrer Predigt ist mir einerseits unangenehm und fasziniert mich dennoch gleichermaßen.

Dienstag
12. April 2016

110. Tag

Der Wiedereinstieg ist gelungen. Ermutigung und Schwierigkeiten gibt es gleichermaßen. Mein Internet geht zur Zeit fast überhaupt nicht. Reichlich Anfeindung auf der einen Seite werden flankiert von sehr sehr schönen intensiven Gesprächen auf der anderen Seite.

Sehr schön war heute ein langes, langes Gespräch mit Hanna. Es war eine sehr spannende Entwicklung. Erst sehr kritisch und ablehnend, schließlich sehr tief, sehr intensiv und freundschaftlich. Diese Art von Gesprächen sind unglaublich bereichernd.

Montag
11.04.2016

Langsames Zurückfinden in den Alltag,
Die Stimme ist immer noch nicht gesund.
„Wenn der Herr nicht das Haus baut,
so bauen umsonst, die daran bauen.“
Ich muss einsehen, dass ich abhängig bleibe,
von dem, was der Herr mir gelingen lässt.
Einsatz – ja, aber nur soweit die Kräfte tatsächlich reichen.
Ich kann nichts erzwingen.
Erst am Dienstag werde ich die Kampagne fortsetzen können.

Wir haben einen Schatz in irdenen Gefäßen....

damit wir uns daran erinnern,
dass Gott das Wesentliche tut.

Ich war zu ehrgeizig und habe genau das Gegenteil erreicht.
Jetzt muss ich erst mal wieder zu den Anfängen zurück.
Zu vieles zu schnell! Ich hatte es befürchtet.
Nun gut.

Montag
4. April 2016

109. Tag

Ein freier Tag, ein Tag für die Mission!

Wird es mir gelingen? Bisher war mir das fremd. Freie Tage waren freie Tage. Heute will ich einmal versuchen, diesen freien Tag ein wenig in den Dienst der Mission zu stellen. Um zehn Uhr soll es losgehen, ich will an fünf Orten eine Kurzpredigt halten und dazu muss ich jede Menge Trägheit und Unbehagen überwinden!


Was für ein Tag!

Der erste freie Tag als Missionstag gestaltet von 10:00 bis 20:00 Uhr. So erlebnisreich, so weit gespannt. Da war alles dabei: Kleine Kinder, die zuhörten, zwei sehr interessierte Gottsuchende, eine Bekehrung, eine Morddrohung, eine Idylle und der Friede Gottes, zwei wunderbare Teams, ein paar hundert Lesekontakte, acht Kurzansprachen. Ich will das so bald wie möglich wieder machen. Das könnte mein Seniorenprogramm werden :-) !

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Samstag
2. April 2016

Missionseinsatz

in Frankfurt-Main-Höchst

107. Tag

Prima Missionswetter. Beste Bedingungen. Das Philadelphia-Team macht das immer richtig Klasse. Vier Stunden Einsatz in einem Bezirk mit einem stark islamischen Flair, mit vielen, vielen Menschen, mit guten Gesprächen und herrlichen Begegnungen.

Die Beständigkeit des Kern-Teams des Philadelphia-Team ist so beispielhaft und freut mich, auf diese Menschen kann man sich verlassen. Toll.


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12 Beiträge Laufzeit mehr als eine Stunde


Die Beiträge einzeln:


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Wir erleben bei unseren Einsätzen die unterschiedlichsten Reaktionen. Spott und Ablehnung, genauso wie freudige Annahme und Zustimmung. Für viele ist es ein Anfang, überhaupt einmal in Richtung Christus zu denken. Einige verwechseln uns rasch mit einer staatlichen Hilfeeinrichtung und erwarten von uns eine materielle Versorgung, die wir ihnen nicht bieten können. Es ist ja so, dass wir keine Wunder tun können, aber Gott kann Wunder tun. Dafür ist aber doch die Voraussetzung, dass ich mich zu ihm wende und mich ihm anvertraue.



106. Tag

Hast Du mich wiedererkannt? Neulich in der U-Bahn?“ Der junge Mann war wirklich nett, er war sichtbar erfreut. Ich schenkte ihm ein Buch mit dem Titel: „Ich habe dem Mörder meiner Tochter vergeben.“ wir kamen kurz ins Gespräch. Wie schön. Wie wegweisend. Ich bin immer wieder erstaunt, wie ultrakurz die Zeit ist, die ein Mensch braucht, um die Botschaft auf meinem Plakat-Gewand zu lesen und zu verstehen. Eben fuhr ein Fahrradfahrer vorbei und spottete: Ich sei eine laufende Litfaßsäule. Ja das stimmt. Ich rief ihm zu: „Jawohl, Jesus rettet, wenn wir es wollen!“ Er rief zurück: „Aber ich will doch nicht!“

Kann ich in einem Gespräch mehr erreichen?

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Freitag
1. April 2016

Am Ende des Tages

Plötzlich ist der Abend da,

Ich überlege, was heute geschah,

So schön, so reich, so wunderbar,

Nun ist es vorbei und bleibt doch kostbar.


Wird es so an meinem letzten Abend sein,

Dass die Lust, die Freude, die Kraft so rein,

Die Schätze nun alle vergangen sind,

Und nun das Leben sein Ende find?


Wird dann für mich die Tür aufgehen,

Oder war es doch nur ein Missverstehen?

Ich will auf das ewige Leben bauen,

Und ganz auf Jesus Christus vertrauen.


Ich will

den Kampf auf der Straße

für das Evangelium!

Tag für Tag ein wenig mehr wird die Kampagne wie zu einer zweiten Haut. Zu einer festen, guten Gewohnheit. Ich will diese Form der Mission mehr und mehr. Natürlich gibt es emotionale Schwankungen. Aber immer wieder nehme ich das Ziel fest in den Blick. Wie ein Wettkämpfer, der seine Medaille und den nächsten Sieg fest in den Blick nimmt und seinen ganzen Lebensstil auf diesen nächsten Sieg ausrichtet. So richte ich mehr und mehr mein ganzes Leben darauf aus, diesen Kampf auf der Straße mehr und mehr zu führen. Ich verändere mich dadurch und ich werde verändert.

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit und alles andere wird euch zufallen!“

Matthäus 6,33

Donnerstag
31. März 2016

105. Tag

Es geht seinen guten Weg ganz gemächlich, wunderbar voran. Ich empfinde es als großen Segen. Ein kleiner Junge kam heute ganz schüchtern während der Predigt zu mir und legte mir einen Euro in meine Hand. Das war sehr berührend. Auch heute gab es wieder schöne Gespräche, ein Lächeln, ein Zuruf.

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Mittwoch
30. März 2016

104. Tag

320 Johannes-Evangelien sind bestellt von der Verbreitung der Heiligen Schrift. Diese unentgeltlich arbeitende Organisation ist echt ein Segen. http://www.vdhs.com/

Es ist ein so guter Weg, das rechte einfach zu tun, ohne nach links oder rechts zu schauen. Einfach nur das zu tun, was gut und richtig ist. Unbeirrt, treu, geradeaus.

Die tagtägliche Treue bringt den Segen. Jeden Tag gibt es ein paar Menschen, die durch das Wort gesegnet werden. Jeden Tag gibt es offene Herzen, Hörende, Suchende. Für diese wenigen Edelsteine lohnt sich alle Mühe.

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Dienstag
29. März 2016


Das schwache Wort

Evangelium, frohe Botschaft!

Es bleibt das Wort vom Segen!

Mit Gott in heiliger Gemeinschaft,

Ruft uns dieses Wort zum Leben.


Ja, schrecklich karg und arm in dieser Gestalt,

Lächerlich gemacht, verlacht, verhöhnt,

Belächelt oder hingestellt als dumme Einfalt,

Und doch im tiefsten durch Christus versöhnt.


Ja, es ist ein schwaches Wort,

Manchmal wirkt es alt und roh,

So verkehrt an jenem Ort,

Und dennoch hell und froh.

103. Tag

Unerwartet bekam ich Gesellschaft und Unterstützung. Wie nett. Wieder schöne Gespräche. Der Frühdienst ist immer sehr schwierig, die Motivation geht in den Keller. Es ist schwer, sich auf den Wechsel einzustellen. Dennoch: Es geht, und ich will es,
obwohl es mir wirklich schwer fällt. Die Routine hilft. Der Erfolg liegt auch im richtigen Rhythmus. Immer nur den nächsten Schritt, alles andere ausblenden. Ich will unbedingt das Erreichte stabilisieren, vielleicht bin ich aber doch zu schnell voran gegangen. Stufe 7 fällt mir nicht leicht.

Doch mich ermutigt immer wieder die Begegnung mit anderen Christen, die mich segnen und stärken. Gestern war es eine junge Frau aus Polen, die erst vor einem Jahr zum Glauben gekommen war und deren Begeisterung für Jesus zu spüren war.

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Gott hilft und rettet!

Ich begegne dir, oft ratlos, ja hilflos,

Lieber Freund, deine Not ist groß,

Ich kann dir nur den Weg zeigen,

Der mir selbst heilig ist zu eigen.


Ich habe Heil und Frieden gefunden,

Ja ich durfte durch Christus gesunden,

Christus ist für mich gestorben,

Mit Seinem Blut bin ich geworben.


Ich habe Ihm mein Leben anvertraut,

Mein Leben ist auf Ihn gebaut,

Er ist mein Retter und mein Fundament,

Weil Er mich liebt und mich Sein eigen nennt.

Montag
28. März 2016

102. Tag

Seit Beginn der Kampagne vor über 100 Tagen gab es auf der Straße und in der Öffentlichkeit mehr als 10.000 Lesekontakte und weit über 100 Predigten. Das ist so unglaublich viel mehr, als wenn ich gar nichts gemacht, mich zurückgelehnt und dabei nur vornehm geschwiegen hätte.

Sonntag
27. März 2016

Bilanz dieser Woche:
22 Kurzansprachen
21 Stunden ED

101. Tag

Ruhetag

Samstag
26. März 2016

Im Voran liegt Gottes Segen!

Zwecklos ist es,
im Staub und Dreck zu baden,

Sinnlos ist das Streit erwägen,

Wer will mir denn schon schaden,

Auf Gottes wunderbaren Wegen?


Ich heile am besten,
in dem ich voran stürme,

Für Jesus Christus will ich leben!

Nicht dass ich vor dem Bösen türme,

Doch im Voran liegt Gottes Segen!


Ich gehe unbeirrt voran,

Von Christus will ich predigen

Weil Er allein nur retten kann,

Rede ich allezeit von diesem Ewigen!

100. Tag

Missionseinsatz am Hauptbahnhof

Ich brenne darauf,

von der Liebe Gottes zu predigen!

Was für ein schöner Tag. Stürmisch, sonnig, lebendig! Prall gefüllt mit Begegnungen und mit Zeugnissen. Das Philadelphia-Team war zahlreich erschienen. Zum ersten Mal ging ich über die gesamte Distanz und steuerte von 11:00 – 15:00 insgesamt acht Kurzansprachen bei. Zum Schluss wurde das Evangelium von mir nur noch gekrächst, und trotzdem verstanden. Es war wirklich schön!

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Freitag
25. März 2016

99. Tag

Mitstreiter gefunden

Eine wunderbare Führung, eine Fügung...

Gestern traf ich spät abends auf der Rolltreppe im Nordwestzentrum mit meinem Schriftgewand einen älteren Herrn, der sich sehr positiv über die Kampagne äußerte. Heute traf ich denselben Mann am Hauptbahnhof wieder. Er fragte mich, wo ich denn mein Plakat-Gewand habe machen lassen, aus welchen Material es sei und ähnliches. Ich nannete ihm das Material – LKW-Plane und die Arbeitsweise im Computer mit Photoshop entworfen und dann an das Werbecenter-Berlin zum Ausdruck geschickt für etwa 28 Euro das Paar (vorn und hinten). Er notierte sich alles auf meiner Karte und sagte, er wolle es auch dort bestellen. Nun ich könne das für ihn machen, sagte ich. Er zeigte sich interessiert. Da nahm ich kurzerhand mein Gewand und schenkte es ihm. Ich glaube, bei ihm ist es in guten Händen. Ich denke, ich habe jetzt einen Mitstreiter gewonnen.

Es gab auch zwei sehr schöne, missionarische Gespräche, die sehr tief gingen und sehr persönlich waren. Ich traf auch auf eine ganze Reihe von Menschen, die ihre Freude über das Zeugnis bekundeten. Ich durfte zwar an diesem Feiertag nicht predigen, aber dennoch habe ich viel erreicht.

Donnerstag
24. März 2016

98. Tag

Gestern war ich von den Ereignissen wie gelähmt. Doch heute hatte ich mich wieder gefangen. Gelobt sei die Routine. Es war mein Ziel, so schnell wie möglich wieder zurück in die Routine zu finden. Das ist gelungen. Heute um 10:00 gelang der Start, fahren bis Hauptwache, dort die erste Predigt, dann weiter, auf halben Wege zur Konsti die nächste Predigt, auf dem Marktplatz Konsti dann die dritte Predigt, zurück nach Ginnheim und dort dann die vierte Predigt. Das war gut, das war Stabilität. Es hilft mir sehr, dass ich weiß, dass seit Beginn der Kampagne vor knapp 100 Tagen über 10.000 Lesekontakte stattgefunden haben. Dieses ist ein wichtiges, erreichtes Etappenziel. Ja, es lohnt sich. Es lohnt sich sogar ganz gewaltig!

Auch heute waren es über 300 Lesekontakte in gut zweieinhalb Stunden. Gespräche und immer wieder die Verkündigung. Ab und an ein Lächeln, ein Daumen hoch, Zustimmung, Ermunterung. Das tut gut.

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Mittwoch
23. März 2016

97. Tag

Ein Tag der Extreme

Heute bin ich ziemlich durch gerüttelt worden. Doch es gab auch sehr schöne Momente. Gegen Abend stand ich mit meinem Plakat-Gewand an der Bushaltestelle: „Man muss sich selber helfen, es gibt sonst keinen, der einem hilft!“ tönte es trotzig neben mir. Doch es war der Beginn einer spannenden und sehr schönen Begegnung. Ich konnte bezeugen, dass Jesus mir gerade dann hilft und vor allem bereits geholfen hat, wenn ich mir nicht mehr helfen kann. Ich reichte der Dame ein Johannes-Evangelium und sie nahm es gerne an. Es war so schön. Und dann zu meiner großen Überraschung tippte mich eine Frau von der anderen Seite an: „Ich will auch so ein Heftchen haben!“ Aber gerne, so gerne gab ich es ihr.

Ich traf auch einen jungen Muslim wieder, mit dem ich am Morgen noch in der U-Bahn über Jesus gestritten hatte. Doch auf eine sehr respektvolle Weise. Dann stieg heute morgen ein Spötter ein und meinte es gibt keinen Gott und die Bibel ist ja nur abgeschriebenes Zeug von uralten babylonischen Gottheiten. Doch plötzlich griff der junge Muslim ein und forderte mehr Respekt ein. Und auch heute abend war es wieder ein von Respekt getragenes Miteinander. Wunderschön und ernsthaft. Bemerkenswert!

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Dienstag
22. März 2016

96. Tag

Es kommt immer wieder zu guten Gesprächen. Besonders freuen mich auch die ermutigenden Zurufe von Christen, die sich dafür bedanken, dass ich diesen Dienst tue. Es ist mir eine große Freude und auch eine Festigung. Ja, es ist ein guter Weg. Ich will es unbedingt. Das Ziel ist aller Anstrengung wert.

Ich muss mich auf das Wesentliche konzentrieren. Meinen Ehrgeiz zügeln. Ich vertrage nur eine Leidenschaft, nur ein Ziel, nur einen Fokus. Jedes Mehr ist ein Weniger. Alles was schnell aufgebaut wird, fällt auch schnell wieder zusammen.

Die 6. Stufe ist unglaublich ambitioniert. Das gilt es auszubauen, zu festigen. Erst wenn das wirklich stabil ist, darf ich weitergehen. Ich bin schon so oft zu eilig gewesen, mit dem Ergebnis, dass es zu einem Totalausfall gekommen ist. Jetzt gilt es, vernünftig zu sein und das Erreichte zu bewahren.

Ev2016-020

Montag
21. März 2016

Eine neue Woche voller Möglichkeiten

95. Tag

6. Stufe festigen; „Du tust einen guten Job!“

Wunderschöne Begegnungen, echtes Fragen, echte Begeisterung, wirkliche Not.

Ev2016-019

Spätdienst

12:40-20:00

6. Stufe

Start: 10:00 Fahren bis U-Bahnhof Hauptwache

1. Predigt

30 Minuten Zeil

2. Predigt Konstablerwache

Fahren bis U-Bahnhof Ginnheim

3. Predigt

Arbeitsbeginn: 12:40 Uhr

Sonntag,
20. März 2016

94. Tag

Ruhetag

Bilanz dieser Woche:

20 Stunden Evangeliumsdienst (ED/Präsens)

19 Kurzpredigten (KP)

Stufe 6 ist erreicht

(=2,5 Stunden Aktionsradius plus 3. KP täglich)

Samstag,
19. März 2016

93. Tag

6. Stufe festigen; „Du tust einen guten Job!“

6. Stufe: Aktionsrahmen 2,5 Stunden, 3 Predigten

Das Ziel fest im Blick: 150 Lesekontakte täglich,

50.000 Lesekontakte in diesem Jahr erreichen!

Die größte Freude heute war ein Wiedersehen mit einer Kollegin, die ich noch aus der VCS kenne. Drei Jahre sind seit unserem letzten Treffen vergangen. Sie saß an einem Platz, an dem ich normalerweise nicht vorbei gekommen wäre, wenn vor der Mission nicht noch so viel Zeit gewesen wäre, und ich darum den Platz umrundete. Und sie hätte normalerweise nicht dort gesessen, denn sie war auf dem Weg zur Arbeit am Frankfurter Flughafen. Doch Gott führte uns zusammen. Dann sagte sie mir, dass sie noch immer, - nach drei Jahren - noch immer meine Kontaktkarte im Portemonai hätte, denn sie wollte mich doch bei Gelegenheit einmal kontaktieren! Wau! Was für eine Begegnung, die Gott uns geschenkt hat. Und ich mit meinem Plakat-Pracht-Gewand durch und durch missionarisch, so wie sie mich bis dahin noch nie gesehen hat. Das war eine Begegnung!

Die Predigten klicken Sie hier:

Ev2016-018

Freitag,
18. März 2016

92. Tag

Ein herrlicher Sonnentag. Ein freundlicher Gruß, ein ermutigender Blick. Freude.

Ev2016-017

Eine Email von Dieter Hinrichsen, dem Missionsleiter von unserem Philadelphia-Team:

Liebe Evangelisten,

AUFBRUCHSTIMMUNG

Wir haben wirklich das Gefühl,
dass durch Eure vermehrte Teilnahme an unseren Aktionen
(bis zu 8 Mitarbeiter) und viel Musik und die Predigten des Bruders Mario
sich jetzt wirklich was auf den Straßen Frankfurts tut !!!

Donnerstag,
17. März 2016

91. Tag

6. Stufe: Aktionsrahmen 2,5 Stunden, 3 Predigten

Das Ziel fest im Blick: 150 Lesekontakte täglich,

50.000 Lesekontakte in diesem Jahr erreichen!

Wieder so ein wunderschönes Gespräch. Was ist das toll! Es lohnt sich, immer wieder ins Gespräch zu gehen. Besonders interessant sind die missionarischen Querschläger. Heute lag mein Neues Testament auf meinem Tisch und einer unserer Führungskräfte klaute mir meinen Sitz. Nun die ganze Zeit über las er dann: „Jesus rettet!“ Das fand ich witzig. Das ständige Tragen des Schriftgewandes hat viele Nebenwirkungen. Es ergeben sich immer wieder wie zufällig Situationen wo Nachbarn und Arbeitskollegen dieses Plakat sehen und auch lesen. Super finde ich das!

Ev2016-016

Mittwoch,
16. März 2016

90. Tag

Das Erreichte festigen!

Die 6. Stufe stabilisiert sich. Jetzt gilt es, dies zu festigen.

Die 5. Stufe plus 3. Predigt = 6- Stufe

Mir begegnen täglich mehr als 150 Lesekontakte, die das Evangelium in Kurzform lesen. Das sind mehr als 50.000 Menschen im Jahr. Dieses Ziel will ich haben!

Ich will in diesem Jahr 50.000 Lesekontakte mit dem Evangelium erreichen. Es ist zwar nur eine wegweisende Einladung,
aber sie ist aller Mühen wert!

Heute haben mich gleich zweimal Moslems sehr wertschätzend angesprochen, mit der Frage: warum ich das Evangelium auf diese Weise verkündige? Es ist interessant, dass die Ernsthaftigkeit registriert wird und ein Fragen auslöst. Von Zeit zu Zeit führt das in gute, konstruktive Gespräche

Ev2016-015

Dienstag,
15. März 2016

89. Tag

Begegnung mit Senny,

ein Gespräch auf der Straße, wegen meines Plakates. Intensiv, ehrlich, fragend, stark. Sehr schön. Für solche Gespräche lohnt sich jeder Einsatz.

Ev2016-014



5. Stufe einführen

Montag,
14. März 2016

88. Tag

Es geht gut voran. Heute war wieder Einsatz an der Hauptwache. Der Frühdienst ist immer schwierig. Dennoch: Alles ist gut.

Probleme machen mir die Augen, die mich dazu zwingen, weniger am Computer tätig zu sein.

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Sonntag,
13. März 2016

Der 87. Tag

Ruhetag
Wochenbilanz:
13 Stunden ED (=Evangeliumsdienst)
& 13 Kurzansprachen

Stufe 4 ist erreicht!

Der 86. Tag

Samstag, 12. März 2016

Hauptbahnhof

in Frankfurt Main

Philadelphia-Team

11:30-14.00

12. Missionarischer Einsatz

Wieder ein Einsatz voller Geist und Leben, voller Kraft, aber auch mit Krawall und kaputten Menschen!

Am Hauptbahnhof ist immer was los, dort haben wir stets die besten Einsätze. Das bewährte Team war erneut im Einsatz, diesmal ergänzt durch meine geschätzte Kollegin Petra! Super, ich freue mich sehr! Viele Gespräche gute und schwierige, viel Gelegenheit zum Zeugnis. Viel Elend. Einer war so besoffen, dass er mir mitten in meine Predigt platzte. Wir mussten einen Krankenwagen holen.

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Schmetterlingsglück

Lerne von dem Schmetterlingsglück,

Das zart, so unverdient, gnadenvoll, so leicht, so reich

Auf deine Hand sich senkt, wer weiß wie lang?

Ist es fort, kehrt es nicht wieder zu dir zurück,

Einem Augenblick voller Reichtum gleich,

Ein Geigenrausch voller Lobgesang.


So habe acht darauf mit Liebe und mit Sorgfalt,

Pflege dieses Geschenk voller Dankbarkeit!

Vielleicht ist es der heiligste Moment in deinem Leben!

Mit seiner übergroßen Urgewalt,

Gehalten und bewahrt von deiner Achtsamkeit,

Voller Zerbrechlichkeit zum Segen dir gegeben!


Genieße dieses Glück, doch beherrsche dich!

Bewahre diesen Schatz mit Güte und mit Sorgfalt!

Sei bereit, zu empfangen, was dir jetzt gegeben!

Ein Anklang, so innig süß an dem, was ewiglich!

Verleihe du dem Wunderbaren hier Gestalt,

Entfalte voller Ehrfurcht sanft dein Leben!

Das Feuer
immer wieder neu entzünden

Das Feuer immer wieder neu entzünden,

Immer wieder ganz in Christus gründen!

Immer wieder sich an Christus wenden,

Und Seinen Ruf in diese Welt neu senden!

 

Immer wieder neu erwachen

Immer wieder Gottes Liebe neu entfachen!

Immer wieder neu von Christus reden,

Immer wieder voller Kraft und Leben!

 

Immer wieder neu vergeben,

Uns selber immer wieder  völlig geben!

Immer wieder Hingabe und Feuer,

Denn Christus ist uns wert und teuer!

Der 85. Tag
Stufe 4 (2 Stunden Aktion, 2 Kurzansprachen)

10:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Hauptwache/Ginnheim
Freitag,
11.03.2016

Ja, das ist ein guter Weg! Ja, es lohnt sich! Heute hatte ich erneut gute Gespräche, wie schön. Jedes Gespräch, jedes dankbare Entgegennehmen des Evangeliums bestätigt mir, wie wichtig, wie gut dieser Dienst ist. Schon wird die nächste und die übernächste Stufe erkennbar. Stufe 5 wird sein, weitere 30 Minuten anzuhängen, um die Zeit auf der Zeil zu laufen. Stufe 6 wird dann bald sein, am Markteingang Konstablerwache zu predigen. O, was gibt es doch für tolle Möglichkeiten!

Ev2016-011

1. Stufe: Schriftform Evangelium in Öffentlichkeit

2. Stufe: Jeden Tag eine Predigt Evangelium

3. Stufe; eine weitere Stunde Evangeliums-Präsens

4. Stufe; Jeden Tag zwei Predigten Evangelium

Donnerstag,
10.03.2016

Der 84. Tag

Die vierte Stufe ist erreicht!

Ein Gedanke gab den Ausschlag: Auch wenn die zweite Kurzansprache erheblich schwächer ist, ist sie ja noch immer vollständiges Evangelium und das ist das Entscheidende!
Ich muss nicht toll sein, nur treu!
Darum geht es doch immer wieder.

Jedenfalls Stufe 3 und 4 fallen hier zusammen und sind ein voller Erfolg. Bereits die ganze Woche laufe ich auf Stufe 3 und seit gestern bereits auf Stufe 4.

Fast jeden Tag werde ich gefragt: „Warum machen Sie das?“ „Weil ich will, dass alle Menschen Gott kennenlernen!“

Darum geht es mir.

Gerade komme ich um 20:30 Uhr nach Hause und da begegnet mir ein Pizza Lieferant. Und wir haben ein tolles Gespräch über Jesus. Er wollte wissen wo die Gemeinde ist und nahm ein Johannes-Evangelium entgegen. Allein diese eine Begegnung zeigt, wie sehr es sich lohnt. Und es gibt viele, dieser Begegnungen, jeden Tag immer wieder.

Hier die Predigten von heute:

Ev2016-010.MP3



Diese entsetzten Blicke!

Dieses empörte Schauen!

Wie kann man nur für einen solchen religiösen Quatsch
auf die Straße gehen!“

Das steht in vielen Gesichtern. Aber wie abartig ist das denn? Auf tausenden Plakaten wird für Klopapier und Zahnpasta, für Ehebruch-Agenturen (Dating-Agenturen), Werbung gemacht, aber die beste aller Nachrichten wird als anstößig empfunden. Es wird gelogen, übertrieben und geschönt, es wird bewusst die Unwahrheit gesagt, die Wahrheit verschwiegen und ohne jede soziale Verantwortung Werbung für das eigene Produkt gemacht. Aber Jesus wird als fanatisch, als bedrohlich, als moralisch verwerflich, als marktschreierisch, als intolerant, ja sogar als arrogant empfunden!

Doch das ist der Anstoß des Kreuzes,
den wir Christen ganz bewusst hinnehmen müssen. Das ist das Kreuz, das wir tragen sollen. Das ist die Last, die uns aufgegeben ist! Hierfür lohnt es sich einzustehen und zu kämpfen. Wie krank diese Welt doch ist: Wer für die Sünde Werbung macht, wird belohnt und geehrt, wird hofiert und umworben, er verdient ein gutes Gehalt, wer für Jesus Werbung macht, wird belächelt und verachtet!

1. Stufe: Schriftform Evangelium in Öffentlichkeit

2. Stufe: Jeden Tag eine Predigt Evangelium

3. Stufe; eine weitere Stunde Evangeliums-Präsens

4. Stufe; Jeden Tag zwei Predigten Evangelium

Mittwoch,
09.03.2016

Der 83. Tag

Die Sehnsucht nach Stufe 4 könnte Stufe 3 killen!

Heute morgen bin ich aufgewacht, mit dem Gedanken, weiter zu gehen, noch einen Schritt voran. Eine weitere Predigt am Tag erscheint mir als die nächste Stufe. Doch ich weiß genau: Das ist zu früh! Erstmal muss ich diese wunderbar neue Stufe, „jeden Tag eine Stunde Evangeliums-Präsens“ stabilisieren. Sonst kommt bald die Erstarrung, der Kater, der Krampf, so etwa wie bei zu viel zu hastigem und zu ehrgeizigem Training.

Außerdem ist klar, dass jedes neue „Mehr“ auf der anderen Seite ein „Weniger“ erfordert. Der Tag hat nur 24 Stunden, und wenn ich auf Dauer stabil bleiben will, muss ich ausgeglichen leben.
Bei mir ist es der Fitnessbereich,
den ich auf eine halbe Stunde pro Tag gekürzt habe,
ich will lieber fett und fromm, als fit und egoistisch leben!

Ich empfinde einen Informationsauftrag für (größenwahnsinnigerweise...) 750.000 Menschen in Frankfurt-Main. Natürlich nicht ich alleine, aber dennoch: Der Auftrag gilt!

Nach der bisherigen Methode erreiche ich im Jahr etwa 12.000 Menschen, wenn ich all die mir begegnenden Erst-Kontakte zähle (reines Lesen der Hauptaussagen:

Jesus rettet!“

Gott erhört Gebet!“

Informationen in der Bibel!“).

Ich muss schon grinsen bei dem Gedanken,
dass ich damit ja nur 60 Jahre brauche,
bis ich meinen Auftrag erfüllt habe.

Ziel darum heute:

Um 10:30 losgehen

Eine Stunde Evangeliums-Präsens

zusätzlich zu dem bisherigen,

so wie gestern bereits erfolgreich ausprobiert!

Ev2016-009

Dienstag,
08.03.2016

Der 82. Tag

Um 12:40 Uhr beginnt der Dienst in der Firma. Normalerweise gehe ich um 11:30 Uhr los. Dabei sind Predigt und Wegezeit eingerechnet. Doch nun mit der 3. Stufe gehe ich um 11:00 Uhr los.

Und was das für ein tolles Erlebnis war! Gesagt, getan. Ja, ich bin um 10:30 Uhr losgegangen und ja, die Zeiten wurden genau in dieser Weise ausgeweitet. Doch das wunderbare Geschenk, die tolle Entdeckung, die ich dabei machen durfte war ein neuer und ein sehr viel besserer Predigtplatz als ich ihn bisher je gehabt habe.

Ich wurde zur Hauptwache geführt, die Treppe hoch, oben angelangt war zur rechten Seite die große Kirche. Und dort herrscht eine fantastische Akkustik. Wau! Die Stimme trägt weit, unglaublich weit, allein schon durch die baulichen Gegebenheiten. Das ist ein Platz wie ich ihn rasend liebe! Fantastisch!

Hört selbst!

Ev2016-008

Montag,
07.03.2016

Der 81. Tag

Die Straßenpräsenz des Evangeliums will ich ausweiten. So lautet mein Ziel für die dritte Stufe. 30 Minuten erscheint mir als erster Schritt als realistisch. Ich will darum versuchen, an jedem Tag zusätzlich 30 Minuten mit dem Evangelium auf der Straße zu sein.

Und tatsächlich: Es ist gelungen! Es gab ein paar gute Reaktionen. Die Strategie ist gut.

Ev2016-007

Sonntag,
06.03.2016

Der 80. Tag

Ruhetag! Jedoch tolle Gespräche: Nach der Gemeinde komme ich an zwei Moslems vorbei, die mich auf mein Gewand ansprechen. „Du glaubst, dass Jesus Gott ist?“ „Ja, das glaube ich!“ sage ich. „Aber es wird doch berichtet, dass er auf's Klo musste.... wie kann er da Gott sein?“ Also gut, durchatmen. Die Argumente: Jesus war ganz Gott und ganz Mensch. Das Kind wurde von Gott, dem Heiligen Geist in dem Menschen der Jungfrau Maria auf übernatürliche Weise gezeugt. Gott wurde Mensch und blieb zugleich doch auch Gott. Jesus war also zu 100 Prozent Gott und zu 100 Prozent Mensch. Nun, am Ende sagten sie zu mir: „Gott sei mit dir Bruder....!“

Dann in der Pizzeria, bei der wir seit mehr als 5 Jahren regelmäßig essen gehen. Niemals gab es eine Gelegenheit zum Zeugnis von Jesus. Aber mit dem Gewand kam der Wirt sofort auf die Frage:

Was für eine Aktion machst Du heute?“ „Ich bin in meinem eigentlichen Beruf Pastor“ sagte ich ihm, „bei der Telekom arbeite ich für den Lebensunterhalt. Aber der Kirche gehört mein Herz.“ Auch sie wünschten mir von Herzen Gottes Segen!

Wunderschön heute!

Samstag,
05.03.2016

Der 79. Tag

Wunderschön heute! Einfach herrlich. Der neue „Kampfanzug!“ mein gekürztes Propagandagewand, ist herrlich leicht. Damit bin ich unglaublich mobil und dennoch schreiend missionarisch. Supergut so!

Die 1. Stufe dieser Kampagne

bestand in der täglichen schriftlichen Präsenz.

Die 2. Stufe

bestand in der doppelten Präsenz von Schrift und Predigt.

Nun ist es Zeit für die 3. Stufe,

die in einer gesteigerten Straßenpräsenz besteht.

Ich will die Zeit auf der Straße mit der Botschaft erhöhen.

Heute hatte ich ein schönes Gespräch mit zwei älteren Herren.

Die besten Ergebnisse gibt es auf der Zeil und am Hauptbahnhof.

Heute war die Zeil dran, nächste Woche ist es der Hauptbahnhof.

Ev2016-006

Freitag,
04.03.2016

Der 78. Tag

Die Strategie wandelt sich, die Kampagne bleibt. Jetzt genügt mir allein das gekürzte Schriftgewand und die tägliche Predigt. Das ist sehr viel einfacher, und sehr viel komfortabler und hat dennoch eine enorme Wirkung.

Ev2016-005

Zu meiner großen Freude funktioniert jetzt wieder der Zugang zum Internet und damit auch erneut die regelmäßige Veröffentlichung der Kampagnenergebnisse.

Donnerstag,
03.03.2016

Der 77. Tag

Gewohnheitsmäßig Schwierigkeiten überwinden –
das ist wirklich ein Sieg! Jeden Tag gibt es viele Gründe, sich unwohl zu fühlen, nicht bereit zu sein, nicht für den Glauben einzutreten, nicht zu predigen. Und all diese tagtäglichen Hindernisse gewohnheitsmäßig zu überwinden, das ist eine gute, wunderbare, geistliche Gewohnheit, die zu einem sehr guten Ergebnis führt.

Ev2016-004

Mittwoch,
02.03.2016

Der 76. Tag

Immer wieder die Besinnung auf das,
was wichtig ist.
Immer wieder die Überwindung,
zu tun was richtig ist.
Immer wieder den Entschluss neu fassen,
Mut zu haben,
und das Wort Gottes zu wagen,
zu predigen.
Laut für Christus einzutreten.
Sich lächerlich zu machen.
Doch es ist der richtige Weg.

Ev2016-003

Dienstag,
01.03.2016

Der 75. Tag

Der Frühdienst ist immer schwierig, besonders, weil es dann sehr schwer ist, sich für die Predigt zu motivieren. Aber: Gott schenkt die Kraft, das Gebet hilft und: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

Die Ansprache:

Ev2016-002

Montag,
29.02.2016

Der 74. Tag

Einsatz Hauptwache

Zurück in der Arena!

Ein Tag mit mehreren schönen Gesprächen. Nach dem Einsatz sprach mich jemand voller Hass an, wie blöd ich doch sei, dass ich an Gott glaube, den es doch gar nicht gäbe. Nun es war ein kurzes Gespräch. Aber schon wenig später trafen wir erneut in der U-Bahn zusammen und das Gespräch begann von Neuem. Das war toll. Eine gratis Vorlage zur Mission in einem vollbesetzten U-Bahnzug. Was Besseres gibt es kaum. Und es ging beinhart zur Sache. Aber zum Glück muss ich Gott ja nicht beweisen, sondern nur bezeugen. Und Gott teilt sich dann selber mit. So war das auch heute. Ich bin so glücklich, diese wunderbare Erfahrung gemacht zu haben.

Die Ansprache von heute abend

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Sonntag,
28.02.2016

Der 73. Tag

Ruhetag





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