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PDF-Datei: Weihnachten 2016

Advent und Weihnachten

Dienstag,

06. Dezember 2016

323. Tag

Wolfgang und Gabi haben für meine Stimme gebetet, und wer weiß, wer noch. Und tatsächlich: Ein wenig war das heute schon besser. Vielen Dank! Ist es nicht eigenartig? Jetzt, wo alles so gut läuft. Wo die Arbeit so angenehm und leicht ist, wo ich gerne noch zehn Jahre genau auf diese Weise weiterarbeiten würde, jetzt kommt das Aus. Nun ja! Es war schön! Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Mehr Zeit für Jesus auf alle Fälle.

Ev2016-785

Voller Armut still empfangen

Du fühlst dich arm, schwach und bloß?

Dein Leben ist so klein, und ohne Würde?

Dein Herz ist dir ein Angst- und Sorgenschoß,

Dein ganzes Atmen ist dir Last und Bürde?

 

Dann, mein Freund, wisse um den Segen,

Dich den Armen und Geschundenen,

Den Leidenden, der Liebe Gottes wegen,

Den in Qual und Schmerz Gebundenen...

 

... segnend und barmherzig zuzuwenden,

Ihnen Zeit und Ohr, Geist und Herz zu leihen,

Empfange Segen, lass dich senden,

Lerne dich der Barmherzigkeit zu weihen.

 

Lerne dich mit deinem Leben ganz zu schenken,

Ja, vergiss die eigne Last in deinem Tragen,

Lerne dich, in den Schmerz des Bruders sanft zu senken,

Um empfangend Joch und Kreuz zu wagen.

 

Ringe im Gebet um den Menschen hier in seinem Leid,

Kämpfe für die Würde der von dieser Welt Verachteten,

Erzähle ihnen, von Gottes Geist und Ewigkeit,

Von jenen Geliebten und in Christi Sinn Geachteten!

Montag,

05. Dezember 2016

322. Tag

Es geht weiter voran mit der Verkündigung:

Jesus Christus ist unser Retter, Herr und Heiland!

Von Ihm will ich reden! Zu Ihm hin will ich einladen!

Heute war es sehr schön. Dennoch bleiben die Probleme mit der Stimme. Zur Zeit schaffe ich immer nur eine Predigt. Die Stimme kratzt. Ich kann kaum zu Ende sprechen. Bitte betet für Abhilfe bei diesem Problem.

Ev2016-784

 

Still zur Weihnachtszeit

Seit vielen, vielen Jahren,

Werd' ich still zur Weihnachtszeit,

Seitdem ich einst erfahren,

Dass Er der Retter ist in Ewigkeit.

 

Als Kind ist Er geboren,

Schwach und arm ist Er gekommen,

Wir sind durch Ihn erkoren,

Wir sind durch Ihn dem Tod entronnen.

 

Er bringt uns Freude, Licht und Kraft,

Er schenkt uns Hoffnung, Liebe, Segen,

Er ist so unsichtbar und unscheinbar in Seiner Macht,

Und doch ist Er für uns das Leben!

Gott erhört Gebet

Gott erhört Gebet,

Dafür ist es nie zu spät!

Vertrau dich Gott, dem Retter, an,

Weil Er allein dir helfen kann!

 

Gott erhört Gebet,

Auch wenn der Sturm dir hart entgegen weht,

Er schenkt dir seinen Frieden,

Er will dich ewig lieben!


Gott erhört Gebet,

Beachte, was Sein Wort dir rät!

Die Bibel lässt dich Christus finden,

Um auch die größte Not zu überwinden!

Samstag,

03. Dezember 2016

321. Tag


Die Stimme bleibt angegriffen, doch die geistliche Trotzhaltung in gleicher Weise.

Ich will, egal wie, mindestens einmal am Tag das Evangelium predigen.

Ich traf Tobias mit seinem frierenden Hund, den er in eine Decke eingewickelt hatte

und nun das arme Vieh zärtlich rubbelte, weil der große, aber dürre Kerl, am ganzen Leib schlotterte.

Tja, Hunde haben es schwer.


Ich finde es sehr wichtig, trotz aller Widernisse gepredigt zu haben.

Jedes mal ist das wie ein kleiner Sieg, ein Sieg, der die Voraussetzung bildet,

auch am nächsten Tag wieder den Mut zu haben, zu predigen.


Ev2016-783

 

Freitag

02. Dezember 2016

320. Tag

Wieder dieselbe Situation: Es ist kalt. Die Stimme kratzt und krächzt.

Doch wie auch immer: Einmal am Tag will ich das Evangelium verkünden,

und dabei werde ich mir immer klarer darüber,

wie abhängig ich doch - in allem - von der Gnade Gottes bin.

Ev2016-782

 

01.Dezember 2016

319. Tag

Ev2016-781

Das Sprechen in der Kälte macht mir Mühe. Doch auch ein schwacher Einsatz ist besser als keiner.

 

Mittwoch 30. November 2016

318. Tag der Mission

Rückkehr in die Verkündigung

Nach einer längeren Pause ist es stets so, als hätte ich noch nie gepredigt.

Wieder hineinfinden kostet Mut und Überwindung.

Aber es lohnt sich, und Gott hilft ja auch dabei.

Es war kalt. Ich bin froh, wieder auf der Straße zu sein.

Heute nur mit einer Predigt, ich werde mich langsam steigern.

Ev2016-780

 

Von Christus erzählen, zum Heil rufen,

retten, wer immer sich retten lässt!

*

Christus ist allein Retter, Heiland und Erlöser!

Er ist für unsere Schuld am Kreuz gestorben.

Nur in Christus liegen Heil und Rettung!

 

Ich will Dich ehren

Herr Jesus Christus, ich will Dich stets ehren,

Ich will dich loben, anbeten, und rühmen,

Ich will mich allein nach Dir verzehren,

Auf den Straßen der Welt und auf ihren Bühnen.


Ich will mit aller Kraft von Dir künden,

Ich will von Hoffnung und Vergebung reden,

Ich will mich ganz allein auf deinem Worte gründen,

Denn dieses Wort ist Segen mir und Leben.


Ich will mit allem Ernst ringen und streiten,

Für Dich, mein Gott, für Dich allein,

Ich will den Sünder dienend begleiten,

Und ihm ein Freund und Bruder sein.

*

Hoffe auf Gott,

Er rettet und bewahrt!

Für den Christen ist die Hoffnung Pflicht,

Zur Würde eines Christen gehört der Mut!

Ein Mut, der nicht an schweren Lasten bald zerbricht,

Die Zuversicht gehört dazu: Am Ende wird es gut!


Denn das ehrt Gott, das allein heißt: Ganz vertrauen!

Nicht Gerede nur zeigt hier den Glauben,

Die Welt will ganz allein nur Taten schauen,

Alles andere ist nur Täuschung für die Augen.


Die Kraft des Glaubens will die Welt hier sehen,

Die Macht Gottes soll sich darin zeigen!

Die Hoffnung gilt es als Zeugnis zu verstehen,

Dass wir in allen Dingen in der Zuversicht hier bleiben.


*

Lerne Gott zu vertrauen

Lieber Freund und Bruder, sei nur ganz gelassen,

Gott wird dich versorgen, es wird reichen!

Du kannst getrost Vertrauen fassen,

Alle Sorgen müssen weichen!


Schau zurück, mein Lieber, schau zurück:

Hast du nicht dein Leben lang mehr als genug gehabt?

Darin liegen Trost und Glück,

Wenn die Sorge an dir nagt.


Lerne Gott mit aller Kraft täglich zu vertrauen,

Lerne Gott in allem stets am Werk zu sehen,

Dann wirst du voller Freude Wunder schauen,

Du wirst deinen Weg als Heil und Segen dann verstehen!

*

Geh deinen Weg

Geh deinen Weg in Gottes Frieden,

Lerne den Menschen selbstlos zu lieben,

Die Hoffnung als Christen ist dir nun Pflicht,

Die an keinem Leid, an keiner Not zerbricht!


Geh deinen Weg, nutze den Willen,

Lerne den Durst in Christus zu stillen

Gehorche dem Herrn, Seinem heiligen Wort,

Er ist deine Zuflucht, dein Hort.


Geh deinen Weg beständig behutsam,

Sei beherzt, mutig rede bedeutsam,

Sorge dich nicht in Christus ist Leben

Alles ist dir in Christus gegeben.


*

Selig dahin lebend

Ereignisarm, leise, unauffällig, fade,

Ich liebe dieses ruhende Dahingehende,

Ein Friede, den ich wohlig habe,

Der so selig Dahinlebende.


Eine Freiheit voller Güte, voller Horizont,

Zeit, ganz ohne Grenze, ohne Pflicht,

Die sanft von einem hier zum andern kommt,

Die geduldig hier von Weisheit spricht.


Doch auch voller zarter Rücksicht,

Dass das Kostbare bewahrt uns bleibt,

Dass es nicht an meinem Durst zerbricht,

Dass es nicht versehentlich ins weite Meer sacht treibt.


*

Lebensweg

Es durchgestanden zu haben,

Den eignen Weg gegangen zu sein,

Ohne Selbstmitleid und Klagen,

Den Willen Gottes als Altar und Schrein.


Das wäre bereits viel,

Ja, das würde bereits genügen!

Dieses wunderbare, zarte Spiel,

Sich in den Willen Gottes zu fügen.


Das Vorbild nicht verdorben zu haben,

Nicht die Geduld zu verlieren,

Joch und Kreuz mit Würde zu tragen,

Um so von dieser Welt zu jener anderen zu balancieren.

*

Begrenze deine Angst

Begrenze deine ungestüme Angst,

Begrenze das, vor dem du bangst,

Setze Fakten deiner Angst entgegen,

Das gibt dir Freude, Kraft und Leben.


Du musst dich deinen Ängsten nicht ergeben,

Die Faktensicht ist häufig dir ein Segen,

Nüchtern prüfe, was da kommen kann,

Befreie dich aus Angst und Bann.


Setze deinen Willen ein,

Beende dein gefangen Sein,

Überwinde deine Angst,

Damit du zurück zu deiner Kraft gelangst.


Richte deine Kräfte in gute Bahnen,

Lass dich voller Liebe daran mahnen,

Dir selber Freude, Kraft und Richtung stets zu geben,

Gestalte mit allem, was du hast, dein Leben!


Gott schenke dir Gelassenheit und Kraft

Er hat dazu die Freude und die Macht,

Er will dass dein Leben dir gelingt,

Damit es Frucht und Segen bringt!

*

Öffne deine Hände

Öffne deine Hände,

Lass deinen Blick dir wandeln,

Der Tod ist nicht das Ende,

Schau auf Gottes Handeln.


Öffne deine Hände,

Nicht für immer bleibt dir all dein Eigentum,

Der Tod bringt bald die Wende,

Es enden Werke, Kraft und Ruhm.


Öffne deine Hände,

Die Ewigkeit gibt dir an allem

gemeinsam Anteil,

Ohne Grenzen, Schlösser, Wände,

Gemeinsam wird dir Freude, Kraft und Heil.

 

Ich muss mich entscheiden

Wie der Wind, so ungefähr bald hier, bald da,

So geht der Lauf der Zeit dahin.

Ich geb' mich hin, dem Himmel so nah,

Ich freu' mich, dass ich so frei und glücklich bin.


Die Tage vergehen, so rasch, so rasend schnell,

Wie im Rausch lebe ich und fühl mich wohl,

Die Freude, die Lichter sie leuchten so grell,

Doch irgendwie ist es auch hohl.


Ein Tag wie der Andere, banal und seicht,

Soll das mein Leben sein?

Am Ende, was hab ich mit all dem erreicht?

Auf was nur lasse ich mich damit ein?


Will ich gestalten, will ich im Segen leben?

Will ich Menschen mit Gottes Wort erreichen?

Will ich meinem Leben Tiefe und Werte geben?

Wem will ich mit all dem gleichen?


Ja, ich muss mich entscheiden,

Ich muss meinen Willen benennen!

Nein, nicht sinnloses Treiben,

Ich muss meine Ziele erkennen.

 

Quellen, Hinweise und Adressen

 

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